USA und Lateinamerika

Der große Michael Douglas

 von Schimmerlos , 23.10.2010 00:31

Michael Douglas: Liebesglück und Lebenspech
Vom Krebs gezeichnet



Die Rolle des schmierigen, gierigen Börsen-Ungeheuers Gordon Gekko in „Wall Street“ verscheuchte 1987 mit einem Hauptdarsteller-Oscar endgültig den großen Schatten, den Papa „Spartacus“ Kirk bis dahin auf das Leben von Michael Douglas geworfen hatte. 23 Jahre später kehrt der 66-Jährige heute in Oliver Stones Fortsetzung „Wall Street 2 – Geld schläft nicht“ als vermeintlich geläuterter Jongleur der Hochfinanz auf die österreichischen Kinoleinwände zurück.

Das übliche Hollywood-Spiel, das die Werbe-Tour der Stars um den Globus vorsieht, machte Douglas diesmal nicht mit. Das Jahr 2010 steht für ihn unter einem schlechten Stern. Im August fanden Ärzte einen Tumor im Hals: Kehlkopfkrebs. Fotos zeigen ein Gesicht, das von Chemo- und Strahlentherapie gezeichnet ist. „Diese Art Krebs kommt übrigens vom Trinken und Rauchen“, gibt der Star freimütig zu, der sich zuversichtlich gibt: „Es ist ein Kampf, aber ich werde es schaffen.“

Im Mai erschütterte ihn die Verurteilung seines Sohnes Cameron (31) aus der ersten Ehe mit der Produzentin Diandra Douglas zu fünf Jahren Haft wegen zahlreicher Drogenvergehen. In einem handgeschriebenen Brief an den Richter hatte Michael Douglas um Gnade gebeten und auf den Druck hingewiesen, „mit einem berühmten Vater die eigene Identität zu finden“.

Er selbst hat seine gefunden. An der Seite von Karl Malden gelang ihm in der TV-Serie „Die Straßen von San Francisco“ als feinfühliger und lauffreudiger Kriminalist Steve Heller von 1972 bis 1976 der schauspielerische Durchbruch. Mit knapp 31 Jahren produzierte er den Film „Einer flog über das Kuckucksnest“, der fünf Oscars gewann. Seine Rollen waren vielseitig: In „Eine verhängnisvolle Affäre“ stellte ihm Glenn Close nach, mit Sharon Stone ging er in „Basic Instinct“ in den sexuellen Nahkampf, in „Falling Down“ lief er Amok, in „King of California“ jagte er als schrulliger Sonderling einem Goldschatz nach.

Sein privates Glück fand Michael Douglas 1998 bei den Filmfestspielen im französischen Deauville beim Dinner mit der um 25 Jahre jüngeren Kollegin Catherine Zeta-Jones, die er verbal überrumpelte: „Ich werde Sie heiraten und der Vater Ihrer Kinder sein!“ Sohn Dylan ist heute zehn, Tochter Carys sieben Jahre alt.

Für sie will er genesen. In aller Bescheidenheit. Als ihn Star-Talker David Letterman fragte, was er für ihn tun könne, sagte Douglas: „Umarmen Sie mich einfach.“

http://www.nachrichten.at/nachrichten/society/art411,490027


Verletzende Worte
sollten auf Sand geschrieben werden,
lobende
in Stein gehauen.

Aus Arabien

Schimmerlos

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