RE: "Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"

#1 von Klaus Pfahl , 09.05.2010 18:32

Jetzt wird es mit unserem Währungssystem wirklich eng. In Brüssel sollte heute ein Krisengipfel der Finanzminister stattfinden. Leider erkrankte Finanzminister Schäuble und wurde in ein Spital eingeliefert. Wahrscheinlich ist er der Situation nicht mehr gewachsen.

Gruß
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RE: "Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"

#2 von Zaunkönig , 10.05.2010 14:05

Zitat von Kunigunde
Ab mit ihm ins Pflegeheim oder in die Kiste.
Kiste wäre noch besser, da könnte er dann noch ein wenig herumspuken und für seine Hinterlassenschaft im Hades schmoren.




Oder einfach nach einigen Tagen wieder teilnehmen (beim nächsten Termin).
Das klingt nicht ganz so grauenhaft.

Euer Zaunkönig


Aufpassen, es kommt ein Vogel gezwitschert.

 
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RE: "Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"

#3 von Klaus Pfahl , 16.05.2010 13:10

Zitat
"Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"



In der Tat sind sie es. Entgegen den Wahlversprechen die Steuern zu senken, redet die Union jetzt offen über gewaltige Steuererhöhungen. Es wird jeden Bürger treffen!

Unter dem Eindruck der dramatischen Euro-Krise und der Rekordverschuldung aller Staatshaushalte vertagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Montag das Thema Entlastung der Bürger auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Danach schockte Hessens Ministerpräsident Roland Koch die Bürger mit radikalen Sparplänen, die nicht einmal vor der Bildung Halt machen.

In jedem Wirtschaftsunternehmen wären schon längst Köpfe gerollt, aber in der Politik scheint das normal zu sein, das Geld der Bürger zum Fenster rauszuwerfen.

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RE: "Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"

#4 von Kingpin , 16.05.2010 14:48

Hi all,

das Zitat stammt von einer bekennenden Stalinistin, überzeugten Kommunistin und Pro-Forma-Demokratin, die nach Habitus, Gestik und Auftreten ihren großen Idol Rosa Luxenburg nacheifert.
Da weiss man, was man davon zu halten hat....

Wir sind wirtschaftlich nicht isoliert; nicht ohne Grund hat uns nach 1945 die restliche Welt in einen Wirtschaftsverbund einbezogen, der Alleingänge a la Hitler von vorne herein unmöglich macht, weil er den sofortigen Abzug der ausländischen Vermögen bewirken würde und damit den wirtschaftlichen Ruin Deutschlands.
Nicht umsonst haben wir das akzeptiert und uns arrangiert - so gut, dass wir Exportweltmeister wurden und wirtschaftlich das stärkste Land in Europa.
Nicht umsonst haben wir den Euro federführend aus der Taufe gehoben, erhielten wir doch dadurch eine starke Währung und andere Länder konnten bequemer unsere Waren kaufen.
Pech nur, wenn Trickser und Schwindler wie die Griechen dies ausnutzen und und ihre faulen Staatshaushalte unterjubeln.
Also musste man da durch und die Milliarden bereitstellen, bevor einem die ganze Wirtschaft um die Ohren fliegt. Wir exportieren 75% unserer Waren in den Euroraum/Europa.....gehen Staaten wie Griechenland, Spanien,Portugal,Irland oder Italien pleite, sind wir auch wirtschaftlich tot, produzieren wir doch wesentlich mehr, als wir selbst verbrauchen können und stützt sich unser Wohlstand auf unsere Exporte.

Wer sind eigentlich die Wirtschaftsmächtigen? Großunternehmen, Banken oder Versicherungen? Hedge-Fonds oder weltweit operierende Spekulantengruppen? Oder die nationalen Interessengruppen unserer Europartner? Und mit allen soll sich der kleine Fliegenschiss auf der Landkarte, Deutschland, anlegen?

Dass sich Merkel und Schwesterwelle bisher nicht mit Ruhm bekleckert haben, ist wahrlich und sattsam bekannt. Doch wer sollte anstatt ihrer die Probleme lösen? Die Wagenknecht, die nur zu gerne alle Banken verstaatlichen und Firmen durch den Staat führen lassen würde - quasi als DDR Light-Version 2....
Oder der fette Labriel samt seiner unfähigen Generalin Nahles, die noch vor kurzem aus ihrem Heimatland mit fliegenden Maultaschen von der Basis verabschiedet wurde.....
Vielleicht die Grünen, die dann erstmal jeder Firma Sonnenkollektoren auf´s Dach Pflastern und vor jeder wichtigen Entscheidung 5 Tage Basisbefragung ansetzen würden?

Ich wäre schon zufrieden, wenn man das Spekulantentum eindämmen und eine Finanzmarkt-Transaktionssteuer bekommen könnte....so als 1. Schritt in die richtige Richtung.

LG

Kingpin


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RE: "Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen anzulegen!"

#5 von Klaus Pfahl , 16.05.2010 18:50

Es ist eine alte Erkenntnis, daß solche Vorhaben nur Sinn machen, wenn sie weltweit durchgesetzt werden. Im Grunde ist die Idee nicht schlecht. Werden auf Sparzinsen auch Steuern erhoben. Warum soll man auf Spekulationsgewinne das nicht machen. Nur leider wird ein nationaler Alleingang dabei nichts bewirken.

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