Palästinensischer Tango

#1 von _G_A_ , 08.12.2010 18:26

Argentinien und Brasilien kündigten ihre Anerkennung der Unabhängigkeit Palästinas an. Bald wird dem Beispiel den Nachbarn auch Uruguay folgen.
In allen drei Fällen ist es ein Gebiet, das nicht nur das Westjordanland und den Gazastreifen umfasst sondern auch Ostjerusalem.


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RE: Palästinensische Tango

#2 von Klaus Pfahl , 08.12.2010 18:42

Die Palästinenser sind ein erfolgloses Volk, das zerrissen ist und von den arabischen Bruderstaaten nur als Spielball eigener Interessen angesehen wird. Solange die Palästinenser den Staat Israel nicht anerkennen, wird das nichts mit friedlicher Nachbarschaft. Für die Israelis ist die Grenzziehung des Jordanlandes verhandelbar, aber an dem Status quo in und um Jerusalem lassen die sich auf nichts ein. Krieg und Terror und die Gegenwehr der Israelis ruinierten immer wieder Mittelstand und Geschäftswelt in Palästina. Ich glaube, daß ich einen endgültigen Frieden in Nahost nicht mehr erleben werde.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Palästinensische Tango

#3 von _G_A_ , 10.12.2010 11:32

Israel ist jetzt auch über den Beschluss der beiden größten Länder Lateinamerikas, Argentinien und Brasilien richtig verärgert.
Schon 104 Länder haben palästinensischen Staat in den Grenzen , wie sie vor dem Sechs-Tage-Krieg bestanden haben anerkannt.


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RE: Palästinensische Tango

#4 von Klaus Pfahl , 10.12.2010 17:43

Vor dem 6-Tage-Krieg befand sich die Klagemauer auf palästinensischem Gebiet, und kein Jude durfte das größte Heiligtum je besuchen. Das rücken die nicht mehr heraus, und dafür habe ich Verständnis, zumal der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee auf den Trümmern des alten jüdischen Tempels gebaut wurden. Palästina war während der britischen Mandatzeit groß. Es wäre für alle Platz gewesen.

Nun muß man sich mit den Realitäten und den realen Machtverhältnissen arrangieren. Ohne palästinensische Anerkennung Israels läuft dort nichts mehr.


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RE: Palästinensische Tango

#5 von _G_A_ , 10.12.2010 18:03

Genau. Zum Tango braucht man Zwei und es geht um die harmonische Balance zwischen den beiden.


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RE: Palästinensische Tango

#6 von Hans ( gelöscht ) , 11.12.2010 18:39

Ich verstehe nur nicht, mit welchem Recht die Palästinenser vor Gaza nicht fischen dürfen. Das schreibe ich, trotzdem mir meine Außenbordsfreunde lieb und teuer sind.
Jedes Land hat Anspruch auf mindesten eine 3sm-Zone. Andere Länder beanspruche eine erweiterte Wirtschaftszone, die über 200 sm betragen kann.

LG
Hans


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RE: Palästinensische Tango

#7 von _G_A_ , 11.12.2010 20:15

Zitat von Hans

Jedes Land hat Anspruch auf mindesten eine 3sm-Zone.
LG
Hans




kann ich mich daRüber nur kapuuuuuuuuuuuuuut lachen


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RE: Palästinensische Tango

#8 von Hans ( gelöscht ) , 12.12.2010 16:32

Zitat von _G_A_

Zitat von Hans

Jedes Land hat Anspruch auf mindesten eine 3sm-Zone.
LG
Hans




kann ich mich daRüber nur kapuuuuuuuuuuuuuut lachen




Was gibt es da zu lachen? Das UNO-Seerechtsübereinkommen von 1982 definiert klare Grenzen im Meer. Über deren Einhaltung wachen der Internationale Seegerichtshof (Hamburg), die Kommission für die Grenze des Kontinentalschelfs (New York) und die Internationale Meeresboden-Behörde (Kingston/Jamaika).

LG
Hans


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RE: Palästinensische Tango

#9 von HappyRentner ( gelöscht ) , 15.12.2010 12:30

Warum hört man dann nichts vom internationalen Seegerichtshof in Hamburg und den anderen Institutionen über den Terrorakt der Israelis in internationalen Gewässern?
Bleibt ein Schiff entern, verbunden mit 9 Morden ungesühnt?


Leben und leben lassen

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RE: Palästinensische Tango

#10 von mr-mali ( gelöscht ) , 15.12.2010 20:46

Zitat von Hans
Ich verstehe nur nicht, mit welchem Recht die Palästinenser vor Gaza nicht fischen dürfen. Das schreibe ich, trotzdem mir meine Außenbordsfreunde lieb und teuer sind.
Jedes Land hat Anspruch auf mindesten eine 3sm-Zone. Andere Länder beanspruche eine erweiterte Wirtschaftszone, die über 200 sm betragen kann.


Mein Name ist Hase und ich weiß von gernichts..... Die Palis wollen "nur fischen"? Mir kommen regelrecht die Rührungstränen....

Würden die Palis "etwas" weniger Raketen und sonstige Bomben importieren dann könnten sie auch fischen, die armen Palis! Den innigsten Wunsch, frei viele Bomben nach Belieben ins Land zu schaffen, werden sie auch mit dem Unschuldmäntelchen der Fischerei nicht verkaufen können.

Neben der so-und-so-viele Seemeilen "Fischereizone" wird man der Nazi-Hamas keinen freien Zufuhr von Kriegsmaterial gestatten, da werden alle Naiv-Stellungen nichts helfen. Wer seine Seemeilen haben will, der sollte auch dem Süden Israels eine bombenfreie Zone zubilligen. Leben und leben lassen, so hab ichs mal gehört, weiß nicht mehr wo.....

In den Jahren 2000..2008 wurden insgesamt mehr als 10.000(Sic!) Raketen auf Israel abgeschossen. Allein im jetzigen, einen Jahr (2010) wurden mehr als 200 Raketen aller Arten abgeschossen. Da wird es mit dem Fischen in einer international-geregelten Bereich noch etwas warten müssen..... Das ist ganz pragmatisch. Leben und leben lassen.... Oder? In Umkehrungesschluß: Nicht leben lassen? dann selber nicht leben!

Oder: Wer internationale Rechte zugebilligt haben möchte, der sollte anderen ebenfalls solche Rechte einräumen!


mr-mali
zuletzt bearbeitet 15.12.2010 20:50 | Top

RE: Palästinensische Tango

#11 von HappyRentner ( gelöscht ) , 16.12.2010 10:18

"In den Jahren 2000..2008 wurden insgesamt mehr als 10.000(Sic!) Raketen auf Israel abgeschossen. Allein im jetzigen, einen Jahr (2010) wurden mehr als 200 Raketen aller Arten abgeschossen."


Wieviel Opfer haben die mehr als 10200 Raketen gefordert?

Ist es nicht eher ein "Aufmerksam machen" an die Welt, für die Lage der Palästinenser? Besonders die in Gaza?
Wie lange soll der Landraub und die Vertreibung noch gehen? Bis es nur noch ein Großisrael gibt?


Leben und leben lassen

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RE: Palästinensische Tango

#12 von mr-mali ( gelöscht ) , 16.12.2010 15:48

Zitat von HappyRentner
Wieviel Opfer haben die mehr als 10200 Raketen gefordert?


Ist die Anzahl Tote in Israel für sie zu gering?

Aber im Gegensatz zu den Palis werden Menschenleben in Israel geschützt. Dagegen prahlt die Hamas mit den Toten und meint, die Palis hätten "eine Industrie des Todes"(SIC!) entwickelt.....

Zitat
Ist es nicht eher ein "Aufmerksam machen" an die Welt, für die Lage der Palästinenser? Besonders die in Gaza?


Der "katastrophaler Wassermangel" im Gaza-Streifen zwang die Bevölkerung, im Mai 2010 dieses Schwimmbad mit olympischen Maßen einzuweihen.....

Man beachte die schwimmenden Patrouillen-Soldaten, die das Wasser laufend kontrollieren....
...während folgendes Schwimmbad nahe Gaza-Stadt.....

....wegen "Wassermangel" von der Hamas abgefackelt werden mußte.....

Und der katastrofürchterbare Nahrungsmittelmangel in Gaza-Stadt zwang zu "drastischen Einschränkungen".....


Die armen, "hungernden Palis" im Gaza-Streifen müssen jetzt von Brot auf Bonbons (Oder Bomb-Bombs?) ausweichen:


Soviel zur Notwendigkeit "auf die Lage der Palästinenser Aufmerksam machen zu müssen"

Die Bevölkerung hätte längst offene Grenzen haben können wenn Israel nicht laufend von der Hamas angegriffen worden wäre!

BTW: Bis vor ein paar (5..7) Jahren waren tatsächlich die Grenzen offen! Und dennoch hagelte es Raketen auf Israel. Sind sie bitte so nett, Ursache und Auswirkung in der Folge hier einigermaßen richtig zu stellen?!


PS.
Gaza-Streifen hat auch eine gemeinsame Grenze mit den "Brüdern" in Ägypten. Aber diese Grenze bleibt gründlich geschlossen: Die Ägypter haben ihre eigene Meinung zu den "Brüdern" in Gaza..... Wieso denn? Warum denn?


mr-mali
zuletzt bearbeitet 16.12.2010 16:05 | Top

RE: Palästinensische Tango

#13 von _G_A_ , 16.12.2010 18:55


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RE: Palästinensische Tango

#14 von _G_A_ , 16.12.2010 19:08

mr-mali, zu welche Gruppe gehörst du denn?

Antizionistische Juden in Deutschland haben die israelischen Verbrechen an den Palästinensern kritisiert.
http://die-rote-fahne.eu/headline60438.html


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RE: Palästinensische Tango

#15 von Hans ( gelöscht ) , 16.12.2010 20:46

Zitat von mr-mali

Zitat von Hans
Ich verstehe nur nicht, mit welchem Recht die Palästinenser vor Gaza nicht fischen dürfen. Das schreibe ich, trotzdem mir meine Außenbordsfreunde lieb und teuer sind.
Jedes Land hat Anspruch auf mindesten eine 3sm-Zone. Andere Länder beanspruche eine erweiterte Wirtschaftszone, die über 200 sm betragen kann.


Mein Name ist Hase und ich weiß von gernichts..... Die Palis wollen "nur fischen"? Mir kommen regelrecht die Rührungstränen....

Würden die Palis "etwas" weniger Raketen und sonstige Bomben importieren dann könnten sie auch fischen, die armen Palis! Den innigsten Wunsch, frei viele Bomben nach Belieben ins Land zu schaffen, werden sie auch mit dem Unschuldmäntelchen der Fischerei nicht verkaufen können.

Neben der so-und-so-viele Seemeilen "Fischereizone" wird man der Nazi-Hamas keinen freien Zufuhr von Kriegsmaterial gestatten, da werden alle Naiv-Stellungen nichts helfen. Wer seine Seemeilen haben will, der sollte auch dem Süden Israels eine bombenfreie Zone zubilligen. Leben und leben lassen, so hab ichs mal gehört, weiß nicht mehr wo.....

In den Jahren 2000..2008 wurden insgesamt mehr als 10.000(Sic!) Raketen auf Israel abgeschossen. Allein im jetzigen, einen Jahr (2010) wurden mehr als 200 Raketen aller Arten abgeschossen. Da wird es mit dem Fischen in einer international-geregelten Bereich noch etwas warten müssen..... Das ist ganz pragmatisch. Leben und leben lassen.... Oder? In Umkehrungesschluß: Nicht leben lassen? dann selber nicht leben!

Oder: Wer internationale Rechte zugebilligt haben möchte, der sollte anderen ebenfalls solche Rechte einräumen!




Es wäre doch so einfach, wenn Israel sich mit den Palästinensern ernsthaft über eine Bereinigung des Flickenteppichs in der Westbank einigen würde. In einem zusammenhängenden Gebiet, durch eine Grenze getrennt, würde es zu keinen weiteren unerlaubten Landnahmen durch jüdische Siedler mehr kommen. Eine von beiden Seiten anerkannte Grenze wäre eine Quasianerkennung des Sataates Israel durch die Palästinenser. Und wenn sie dann noch eine Möglichkeit hätten mit einer geschützten Transitstrecke nach Gaza das Mittelmeer für den Warenverkehr zu erreichen, oder Verwandt zu besuchen, wäre den Palästinensern und Israelis geholfen.

LG
Hans


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