Die englischen Gärten

#1 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 21.11.2010 17:01

Mit dem Biogärtner nach England



Karl Ploberger lädt auch 2011 wieder zu einer Reise durch Englands schönste Gärten.

Auch im kommenden Jahr ist Karl Ploberger wieder als „Gartenvoyeur“ unterwegs: Am 22. Mai 2011 bricht der ORF-Biogärtner zu seiner 19. Entdeckungsreise nach England auf. Diesmal geht es in den Westen in die Umgebung von Bristol.
Noch nie standen so viele private Gärten am Besuchsprogramm wie bei der nächsten Reise. Und das sind die Gärten – und ihre Besonderheiten:

Saville Garden in Windsor Great Park: Ein Park, der im 20. Jahrhundert für König Georg VI. errichtet und in den letzten fünf Jahren revitalisiert wurde. Besonderes Augenmerk werden wir dem im Vorjahr eröffneten Rosengarten schenken.

Biddestone Manor: Der erste absolute Privatgarten, der nur ganz selten seine Tore öffnet, mit einem Haus aus dem 17. Jahrhundert. Der Garten lässt nichts an Idylle vermissen: Ein Teich mit Schwänen, ein Kräutergarten und viel Experimentierfreude, wie der fast schwarzrot bepflanzte Rundgarten mit Buchen, Berberitzen und Sedum zeigt.

„The Wortley House“: schlägt, was die Größe betrifft, alle Rekorde. Der Garten, der ebenfalls nur selten für Besucher geöffnet ist, stellt einen Landschaftspark dar mit beeindruckenden Blicken in die Landschaft.

„The naked gardeners“: sind wohl die ungewöhnlichsten Gartenbesitzer. Abbey House Garden ist von dem Ehepaar in den letzten 17 Jahren geschaffen worden. Ein 2,5 Hektar großer, viel besuchter Prachtgarten vor der Kulisse einer Ruine. Und tatsächlich laufen die Gärtner manchmal ganz, manchmal teilweise ohne Kleidung durch den Garten.

„Bolehyde Manor“ ist ein Ort mit Geschichte. Hier – so wird erzählt – haben sich Prinz Charles und Lady Di kennengelernt. Nun gehört das Haus aber seit 20 Jahren dem Earl und der Countess Cairns, und der Garten ist ein Paradies für Biogärtner.

„Priory“ heißt der Garten von Anita Pereire. Rosenliebhaber werden sofort an die Rose „Mme. Isaac Pereire“ denken. Priory gehört der Enkelin: Anita Pereire. Die Gartengestalterin hat den Garten zu einem begehbaren Ideenbuch gestaltet: Elf Gartenräume sind von ihr geschaffen worden – immer mit dabei: die Weidenblättrige Birne, ihr Lieblingsbaum.

„Ridleys Cheer“: vereint leidenschaftliches Gärtnern und fachliches Wissen in höchster Perfektion. Auf 4,2 Hektar ist hier ein ganz persönliches Paradies verwirklicht worden, jeder der 4000 Bäume wurde vom Besitzer selbst im steinigen Boden gepflanzt.

„The Manor Farm“: ist das Lebenswerk eines Gartenenthusiasten-Ehepaares. Kreativ geschnittene Buchsfiguren, eine Hecke, auf der eine Eule dominiert, und über 100 Rosen.

„The Priory“: schon wieder eine – jene in Beech Hill ist 500 Jahre alt und steht inmitten eines riesigen Gartens mit vielen Schnittblumen und einem Cricket Lawn – für den Ehemann, der ist ein Fan.

„The Manor House“ in Upton Grey ist allein schon durch seine bewegte Geschichte beeindruckend. Gertrude Jekyll und Sir Edwin Lutyens entwarfen den Garten. In den Wirren der beiden Kriege verschwand er aber, bis er vor etwas mehr als 20 Jahren von den jetzigen Besitzern wiederentdeckt und liebevoll revitalisiert wurde.

„Ecclestone Square“ – mitten in London – ist quasi ein „ummauerter“ Garten der besonderen Art. Knapp einen Hektar ist die Anlage groß und ein wahres Schatzkästlein mit mehr als 300 Rosen.

„Wisley Gardens“, der Garten der Royal Horticultural Society mit jährlich 800.000 Besuchern, steht bei jeder Reise auf dem Programm – mit seiner 200 Hektar großen Anlage hat man aber auch nie alles gesehen.

Höhepunkt und Treffpunkt aller Garten- und Blumenfans aus der ganzen Welt ist die Chelsea Flower Show: die älteste und eindrucksvollste Gartenschau der Welt. Wochen vor der Eröffnung sind bereits alle Karten verkauft. Neben den großen Schaugärten sind in den letzten Jahren die kleinen Gärten immer beliebter geworden. Pflichtbesuch ist die große Markthalle, in der alle neuen Pflanzenzüchtungen zu sehen sind – von Austins Rosen bis zu den Zwiebeln im Riesenformat.

„Chelsea Physic Garden“, einer der ältesten botanischen Gärten der Welt – nur unweit der Flower Show. Hier ist nichts von der Hektik der Millionenstadt London zu spüren.

Bilder hier
http://www.biogaertner.at/web/gartenreis...reise-2011.html


Verletzende Worte
sollten auf Sand geschrieben werden,
lobende
in Stein gehauen.

Aus Arabien

Schimmerlos

RE: Die englischen Gärten

#2 von Hans ( gelöscht ) , 21.11.2010 20:47

Diese Gärten sind recht schön anzusehen. Sie sind optisch befreiend von den geometrischen Zwängen der barocken Gartenkunst (unten). Englische Gärten sind eher wie schöne offene Parklandschaften. Das alles ist nichts gegenüber einem von Leben überquellenden Korallengarten, der nicht, wie einige vermuten, aus Pflanzen besteht, sondern aus Millionen über Millionen kleiner bunter Korallentiere.


LG


Hans

RE: Die englischen Gärten

#3 von Sheppard , 21.11.2010 21:51

WoW das ist echt beindruckend und bestimmt auch einen Besuch wert.


Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.

(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)

 
Sheppard
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RE: Die englischen Gärten

#4 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 21.11.2010 23:01

In England fließt der Golfstrom vorbei daher haben sie milderes Klima und alles gedeiht prächtig.


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Schimmerlos

RE: Die englischen Gärten

#5 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 21.11.2010 23:02

Zitat von Hans
Diese Gärten sind recht schön anzusehen. Sie sind optisch befreiend von den geometrischen Zwängen der barocken Gartenkunst (unten). Englische Gärten sind eher wie schöne offene Parklandschaften. Das alles ist nichts gegenüber einem von Leben überquellenden Korallengarten, der nicht, wie einige vermuten, aus Pflanzen besteht, sondern aus Millionen über Millionen kleiner bunter Korallentiere.


LG



Das Bild läßt sich nicht vergrößern??


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Schimmerlos

RE: Die englischen Gärten

#6 von Hans ( gelöscht ) , 22.11.2010 18:03

Leider nein, dafür habe ich ein anderes Bild über einen barocken Garten, wie man ihn noch heute oft bei alten Schlössern findet:

Optisch sind diese Anlagen schön anzusehen. Diese Gärten mit ihren niedrigen Buxbaumhecken sind unbiologisch und aufwendig zu pflegen.

LG
Hans


Hans

RE: Die englischen Gärten

#7 von Isis ( gelöscht ) , 24.11.2010 18:23

Das Bild ist doch auf den Schlossanlagen von Fontainebleau aufgenommen worden. Dort schneiden jedes Jahr Studenten die langen niedrigen Hecken zurück.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Die englischen Gärten

#8 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 24.11.2010 19:47

Berühmt, der englische Garten in München


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Schimmerlos

Eden Projekt

#9 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 13.02.2011 17:22

Das größte Gewächshaus der Welt steht in Großbritannien. Schon mehr als 40 000 Menschen haben diese riesige Anlage im südenglischen Cornwall besucht. Davon konnte sie auch die grassierenden Maul- und Klauenseuche nicht abhalten. Bereits am Tag der Eröffnung waren 7000 Besucher gekommen.



http://reisen.ciao.de/Eden_Project_Cornwall__Test_2829815


Scheinheilige
zuletzt bearbeitet 13.02.2011 17:23 | Top

   

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