Das Geschäft mit kranken Hunden

#1 von Klaus Pfahl , 14.11.2010 17:22

In Deutschland leben rund 5,3 Millionen Hunde, 70 Prozent gelten als reinrassig. Doch immer häufiger stellen Tierärzte Erbkrankheiten bei Rassehunden fest. Seit etwa 150 Jahren werden Rassehunde gezüchtet. Damals wurden Standards festgelegt, wie ein reinrassiger Hund im Idealfall aussehen soll. Ein reinrassiger Dalmatiner soll danach beispielsweise möglichst viele kleine schwarze Punkte haben. Und nicht, wie von der Natur eigentlich vorgesehen, Punkte und großflächige Flecken.
Warum wird Rassezucht, die zu schweren Erberkrankungen führ, nicht einfach verboten?


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#2 von Waldveilchen , 14.08.2011 22:45

Ich finde auch, dass solche Rassezucht verboten gehört.

Das ist gegen die Natur und die Hunde tun mir leid, die Erbkrankheiten bekommen.

 
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#3 von Luftikus ( Gast ) , 15.08.2011 01:45

Die überzüchteten und kranken Welpen kommen meistens aus Ungarn und dem ehemaligen Ostblock.
Sie werden schwarz eingeführt und selten werden die Schmuggler erwischt.
Die Tiere erleiden unsagbare Qualen.
Das Geld, das der neue Besitzer in einen solchen Welpen investieren muß, ist ungleich mehr, als wenn er einen Welpen von einem seriösen Züchter erworben hätte.

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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#4 von Laura , 15.08.2011 19:56

In Deutschland gibt es zwei Schäferhundarten. Im Westen hatten sich Liebhaber in ihren Vereinen für eine nach hinten abfallende Körperlinie als Idealbild geeinigt. Diese Züchtungen führten zu schweren Hüftschäden bei den armen Tieren.
In der ehemaligen DDR blieb der deutsche Schäferhund noch natürlich in seiner Wolfsform.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#5 von Waldveilchen , 15.08.2011 20:36

Wozu soll denn eine nach hinten abfallende Körperlinie gut sein?
Ich verstehe das nicht. Und dazu mutet man den Schäferhunden schwere Hüftschäden zu?

 
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#6 von Laura , 15.08.2011 21:09

Das soll angeblich schöner aussehen. Ich halte das für Tierquälerei, aber solange einige Menschen auf sowas stehen und die Nachfrage da ist, wird sich nichts ändern.


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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#7 von Waldveilchen , 15.08.2011 21:45

Ich finde das auch pervers und unnatürlich.
Ich glaube nicht, dass das schöner aussieht. So eine Tierquälerei gehört verboten.

 
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#8 von maronni , 19.08.2011 17:07

Die Hündin meiner Enkelin hat keine Zähne mehr...vom früheren Besitzer total abgeschliffen
Es ist ein misshandelter Hund,den der Tierschutzverein vom Besitzer weggeholt hat.
Da müsst ihr mal meine Enkelin sehen...so ein zierliches Persönchen,wenn es aber um Tierquälerei geht, kennt sie nicht mal vor riesigen Kerlen Angst...die kuschen sogar...und sie bekommt die gequälten Tiere,.


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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#9 von Luftikus ( Gast ) , 19.08.2011 17:16

Ich stehe auf Kampfhunde aus guter Zucht.

Luftikus

RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#10 von maronni , 19.08.2011 17:19

Warum auch nicht?
Nicht die Kampfhunde sind das Problem, sondern deren Besitzer.
Wie viele andere Hunderassen sind aggressiv,weil sie nicht erzogen sind.


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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#11 von Klaus Pfahl , 19.08.2011 17:52

Die meisten Kampfhunde sehen hässlich aus. Wenn ich mir einen Hund zulegen würde, dann käme wieder ein Pudel in Frage. Den hatten wir früher zu Hause:


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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#12 von Luftikus ( Gast ) , 19.08.2011 20:01

Pudel sind eher dumm.
Wie gesagt:
Kampfhund oder Wolf.
Einen Kampfhund hätte ich schon im Auge, einen besonders Schönen..

Luftikus

RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#13 von Klaus Pfahl , 15.09.2011 22:53

Unser Pudel war aber schlau genug um zu begreifen wo er seine Hinterlassenschaften abzulegen hatte. Wir hatten ihn dressiert sich immer an der Bordsteinkante für sein Geschäft hinzusetzen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
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RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#14 von Waldveilchen , 16.09.2011 17:12

Ein wirklich schöner Pudel war das, den ihr hattet, Blitz!
Pudel können genauso klug und schlau sein, ebenso wie Möpse.

Einen Kampfhund würde ich mir nie halten.

Unser neues Familienmitglied seit 13.9.2011:
Jasper ein 9jähriger Mops aus dem Tierheim


 
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zuletzt bearbeitet 16.09.2011 | Top

RE: Das Geschäft mit kranken Hunden

#15 von Luftikus ( Gast ) , 16.09.2011 17:37

Königspudel sind bissig und sie müssen zum Frisör.
Ich stehe auf Pittbulls, da kommt mir niemand zu nahe, wenn ich das nicht möchte.
Sie knurren sooo schön gefährlich.

Luftikus

   

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