Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#1 von _G_A_ , 11.11.2010 10:02

Zitat
Es ist nicht das erste Mal, dass jüdische Gäste in Serfaus abgewiesen werden. Im Frühjahr 2009 wollte ein fünffacher jüdischer Familienvater eine Ferienwohnung im »Haus Sonnenhof« buchen. Er erhielt eine Antwort-E-Mail von der Besitzerin: Man wolle »nach schlechter Erfahrung vom August 2008 keine jüdischen Gäste mehr beherbergen«
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34914



Hausrecht besitzt der, wer über die Benutzung von bestimmten Räumlichkeiten entscheiden darf. Der Hausrechtsinhaber kann mithin Personen verbieten, sich in seinen Räumen aufzuhalten und ein Hausverbot ausprechen. Das Hausrecht kann auch übertragen werden, z.B. an Angestellte.
Warum dann so eine Aufregung ????


Wer mitdenken oder gar mitreden will, sollte dieses Angebot nicht versäumen.

 
_G_A_
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RE: Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#2 von Klaus Pfahl , 11.11.2010 13:04

Ich finde, man sollte dieses Vorkommnis nicht zu sehr dramatisieren. Jüdische Gäste sind in der Gegend um Serfau stets willkommen und fühlen sich dort wohl, weil viele Hotels koscheres Essen anbieten. Die besagte Vermieterin war wohl nicht in der Lage diesen Extraservice anzubieten. Ich vermute einmal, daß dieser Vorfall von der Presse hochgeschraubt wurde.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#3 von _G_A_ , 11.11.2010 14:43

Zitat von Blitz
Ich vermute einmal, daß dieser Vorfall von der Presse hochgeschraubt wurde.


Ja.

Genau wie dieser *********


Wer mitdenken oder gar mitreden will, sollte dieses Angebot nicht versäumen.

 
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RE: Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#4 von Isis ( gelöscht ) , 11.11.2010 17:01

Na, Knoblauch hat sich in unserer Küche auch eingebürgert und ist gesund, aber warum das Essen in Europa koscher sein muß, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Die Gebote für Speisehygiene haben unter der Wüstensonne wohl ihren Sinn, bei uns müssten auch Juden satt werden.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#5 von Hans ( gelöscht ) , 11.11.2010 18:19

Ich glaube nicht, dass orthodoxe Juden im Kaftan mit Schläfenlocken nach Österreich reisen. Das Alpenland ist für seinen Antisemitismus bekannt und berüchtigt. Dabei wären die Tiroler gut beraten sich nach außen zu öffnen. Schließlich leben sie überwiegend vom Fremdenverkehr.

LG
Hans


Hans

RE: Im österreichischen Alpendorf Serfaus.

#6 von Hans ( gelöscht ) , 11.11.2010 22:09

Wahrscheinlich wirst Du Juden ohne äußere Merkmale garnicht erkennen können, und Geld haben sie auch.

LG
Hans


Hans

   

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