RE: angst

#31 von Fliegenklatsche ( gelöscht ) , 31.10.2010 14:04

Man führt nicht mehr genug Selbstgespräche heutzutage. Man hat wohl Angst, sich selbst die Meinung zu sagen.

Jean Giraudoux, 29.10.1882 - 31.01.1944

Fliegenklatsche

RE: angst

#32 von lei , 31.10.2010 14:04

wenden wir uns nach dieser exkursion nun der einlassung zu.

angst wird als manipulationswerkzeug eingesetzt.

abgesehen von der co² lüge, ist angst ein probates mittel der versicherungen.
religionen setzen angst als druckmittel ein um "gläubige" gefügig zu machen.
angst in der lebensgemeinschaft, der partner könnte alleine seine wege gehen
ist ebenfalls ein druckmittel.

angst ist also allgegenwärtig.

 
lei
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RE: angst

#33 von Fliegenklatsche ( gelöscht ) , 31.10.2010 14:49

Bestreitet niemand.

Fliegenklatsche

RE: angst

#34 von Vingilot ( gelöscht ) , 31.10.2010 15:06

Zitat von lei
[quote="Vingilot"] @vingilot,

gestatten sie mir offenheit.

der mensch braucht zum überleben zwei gehirnzellen.
eine zum fressen und eine zum kacken.



Auch diese Behauptung ist definitiv falsch, lei.
Nahrungsaufnahme und Ausscheidung sind nicht eben unkomplizierte Vorgänge, und es braucht zu deren Steuerung wesentlich mehr als nur zwei Gehirnzellen.

Ich ersuche um Nachsicht, wenn ich mir nicht die Mühe mache, zu recherchieren, wie viele genau. Falls ihnen das Thema jedoch sehr am Herzen liegt, könnten sie sich dieszezüglich an dafür kompetente Spezialisten wenden.
mfG


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot

RE: angst

#35 von lei , 31.10.2010 17:23

Zitat von Vingilot

Zitat von lei
[quote="Vingilot"] @vingilot,

gestatten sie mir offenheit.

der mensch braucht zum überleben zwei gehirnzellen.
eine zum fressen und eine zum kacken.



Auch diese Behauptung ist definitiv falsch, lei.
Nahrungsaufnahme und Ausscheidung sind nicht eben unkomplizierte Vorgänge, und es braucht zu deren Steuerung wesentlich mehr als nur zwei Gehirnzellen.

Ich ersuche um Nachsicht, wenn ich mir nicht die Mühe mache, zu recherchieren, wie viele genau. Falls ihnen das Thema jedoch sehr am Herzen liegt, könnten sie sich dieszezüglich an dafür kompetente Spezialisten wenden.
mfG




@vingilot,

wieder haben sie voll daneben gegriffen.

einzeller haben weniger

 
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RE: angst

#36 von Vingilot ( gelöscht ) , 31.10.2010 17:34

Höchst ehrenwerter lei, wenn sie "Einzeller" meinten, warum haben sie dann geschrieben:
"der mensch braucht zum überleben zwei gehirnzellen.
eine zum fressen und eine zum kacken."?

Sind sie tatsächlich der Meinung, Nahrungsaufnahme und Verdauung von Menschen benötigen zu deren Steuerung nur zwei Gehirnzellen?


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot
zuletzt bearbeitet 31.10.2010 17:39 | Top

RE: angst

#37 von Zaunkönig , 20.11.2010 18:44

Angst schließt das Licht in Dunkelheit.
Mut ist der Schlüssel.

Euer Zaunkönig


Aufpassen, es kommt ein Vogel gezwitschert.

Der äußere Glanz, hütet das innere Wesen.

Hast du ein Vogel?

 
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RE: angst

#38 von Proconsul48 , 12.12.2010 20:06

Kleiner Hinweis aus der Psychologie-Schule geplaudert...
Angst meint die nicht Benennbarkeit von Beklemmungsgefühlen u.ä....
Furcht ist benennbar....F. vor der Prüfung,...dem Zahnarzt...etc....
Ist vielleicht gut, die 2 Termini auseinander zu halten...

 
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RE: angst

#39 von Hans ( gelöscht ) , 13.12.2010 10:42

Eine krankhafte Steigerung der Angst nennt man Phobie.
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Zu den phobischen Störungen zählt man auch die soziale Phobie (Furcht vor der Beurteilung anderer) und die Agoraphobie, die mit Furcht vor Menschenmengen, öffentlichen Plätzen und vor dem Reisen einhergeht. Ich könnte viele Phobien beschreiben.

LG
Hans


Hans

RE: angst

#40 von Wahnsinnige ( gelöscht ) , 13.12.2010 12:35

Möglicherweise habe ich den Punkt überlesen, möglicherweise wurde er aber auch noch nicht genannt, aber der Schlüssel für übertriebene Angst ist häufig in der Kindheit zu suchen. Überängstliche Mütter übertragen ihre Ängste schon auf die Kleinsten. Es gab den "schwarzen Mann", die böse Stiefmutter, Hexen usw., mit denen früher Kinder manipuliert wurden, fast bis in die heutige Zeit reicht der Nikolaus. 'Die Erzeugung von Angst galt als erfolgversprechendes Erziehungsmittel.

Hat die Angst sich erst einmal in einem Menschen festgesetzt, ist es sehr schwer, sie in den Griff zu bekommen.

Wahnsinnige

RE: angst

#41 von Klaus Pfahl , 13.12.2010 13:28

Zitat von Wahnsinnige
Möglicherweise habe ich den Punkt überlesen, möglicherweise wurde er aber auch noch nicht genannt, aber der Schlüssel für übertriebene Angst ist häufig in der Kindheit zu suchen. Überängstliche Mütter übertragen ihre Ängste schon auf die Kleinsten. Es gab den "schwarzen Mann", die böse Stiefmutter, Hexen usw., mit denen früher Kinder manipuliert wurden, fast bis in die heutige Zeit reicht der Nikolaus. 'Die Erzeugung von Angst galt als erfolgversprechendes Erziehungsmittel.

Hat die Angst sich erst einmal in einem Menschen festgesetzt, ist es sehr schwer, sie in den Griff zu bekommen.



Da ist etwas dran , gutes Stichwort zur Weihnachtszeit:
Ein bekloppter Onkel von mir hatte mich mit 6 Jahren als Nikolaus verkleidet bis zur Brust in seinen Sack gesteckt. Der Schock saß mir noch Jahre danach in den Gliedern.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: angst

#42 von Proconsul48 , 13.12.2010 18:44

Zitat von Hans
Eine krankhafte Steigerung der Angst nennt man Phobie.
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Zu den phobischen Störungen zählt man auch die soziale Phobie (Furcht vor der Beurteilung anderer) und die Agoraphobie, die mit Furcht vor Menschenmengen, öffentlichen Plätzen und vor dem Reisen einhergeht. Ich könnte viele Phobien beschreiben.

LG
Hans


Nicht zu vergessen,die Claustro-Phobie oder die Tier(Spinnen-,Schlangen-,etc.,-)Phobien...

 
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RE: angst

#43 von Zaunkönig , 13.12.2010 20:00

Zitat von Wahnsinnige
Möglicherweise habe ich den Punkt überlesen, möglicherweise wurde er aber auch noch nicht genannt, aber der Schlüssel für übertriebene Angst ist häufig in der Kindheit zu suchen. Überängstliche Mütter übertragen ihre Ängste schon auf die Kleinsten. Es gab den "schwarzen Mann", die böse Stiefmutter, Hexen usw., mit denen früher Kinder manipuliert wurden, fast bis in die heutige Zeit reicht der Nikolaus. 'Die Erzeugung von Angst galt als erfolgversprechendes Erziehungsmittel.

Hat die Angst sich erst einmal in einem Menschen festgesetzt, ist es sehr schwer, sie in den Griff zu bekommen.



Die "Angst" wird in der Erziehung auch als Warnung für Dinge, die gefährlich sind oder werden können, benutzt.

Euer Zaunkönig


Aufpassen, es kommt ein Vogel gezwitschert.

Der äußere Glanz, hütet das innere Wesen.

Hast du ein Vogel?

 
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RE: angst

#44 von Klaus Pfahl , 13.12.2010 20:15

Kinder kann man auch erziehen, ohne ihnen Angst einzujagen. Viele Eltern erziehen ihre Kinder mit Angst einflößen oder mit der Macht des Stärkeren. Natürlich dürfen Eltern Bedingungen stellen. Kinder müssen schließlich lernen, daß ihre Handlungen Folgen haben. Und die können auch mal unangenehm sein. Aber Eltern sollten ihrem Kind dabei immer mit Respekt begegnen. Das heißt auch, daß sie nicht herumschreien und so dem Kind Angst machen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: angst

#45 von Wahnsinnige ( gelöscht ) , 14.12.2010 08:29

Zitat von Zaunkönig

Zitat von Wahnsinnige
Möglicherweise habe ich den Punkt überlesen, möglicherweise wurde er aber auch noch nicht genannt, aber der Schlüssel für übertriebene Angst ist häufig in der Kindheit zu suchen. Überängstliche Mütter übertragen ihre Ängste schon auf die Kleinsten. Es gab den "schwarzen Mann", die böse Stiefmutter, Hexen usw., mit denen früher Kinder manipuliert wurden, fast bis in die heutige Zeit reicht der Nikolaus. 'Die Erzeugung von Angst galt als erfolgversprechendes Erziehungsmittel.

Hat die Angst sich erst einmal in einem Menschen festgesetzt, ist es sehr schwer, sie in den Griff zu bekommen.



Die "Angst" wird in der Erziehung auch als Warnung für Dinge, die gefährlich sind oder werden können, benutzt.

Euer Zaunkönig




Nein, zwischen warnen und Angst machen besteht ein Unterschied. Wenn du möchtest, schildere ich dir gerne Beispiele

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