Der Ausbildungsvertrag

#1 von Sheppard , 14.10.2010 19:54

Was ein Ausbildungsvertrag enthalten muss

Kein Ausbildungsvertrag ist gleich. Allerdings gibt es Punkte, die er unbedingt enthalten muss. Im Vertrag stehen sollte die Art der Berufsausbildung, also für welchen Beruf der Betrieb den Azubi ausbildet. Auch Beginn und Dauer der Ausbildung sowie die regelmäßige tägliche Ausbildungszeit müssen im Ausbildungsvertrag festgeschrieben sein. Ebenfalls auftauchen sollten die Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, beispielsweise der Besuch der Berufsschule.

Die Probezeit für ein Ausbildungsverhältnis darf mindestens einen, höchstens vier Monate betragen. Dazu kommen im Ausbildungsvertrag Angaben zu Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung, zur Anzahl der Urlaubstage und zu den Kündigungsbedingungen. Wenn andere Verträge für das Ausbildungsverhältnis wirksam sind, muss das ebenfalls im Ausbildungsvertrag stehen – wie zum Beispiel Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen, die bestimmte Punkte des Ausbildungsverhältnisses regeln.


Was der Ausbildungsvertrag nicht enthalten darf

Einige Dinge darf der Ausbildungsvertrag nicht enthalten, beispielsweise eine Vereinbarung, die den Azubi später „in der Ausübung der beruflichen Tätigkeit beschränkt“, also festlegt, in dem Betrieb auch nach der Ausbildung zu bleiben. Der Ausbildungsvertrag darf den Auszubildenden auch nicht dazu verpflichten, für die Ausbildung „eine Entschädigung“ zu zahlen. Genauso wenig zulässig sind Strafen für den Fall, dass der Vertrag nicht erfüllt wird, oder Regelungen über Schadensersatzansprüche.

http://www.ausbildung.net/die-ersten-tag...ngsvertrag.html


Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.

(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)

 
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RE: Der Ausbildungsvertrag

#2 von Klaus Pfahl , 17.10.2010 20:56

Natürlich muß jeder Lehrling darauf achten, daß seine Rechte gewahrt bleiben, aber Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Da ist es manchmal klüger die Zähne zusammen zu beißen um das Ziel zu erreichen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Der Ausbildungsvertrag

#3 von Isis ( gelöscht ) , 11.11.2010 20:55

Gegenwärtig laufen die Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz auf Hochtouren. Viele Schüler/innen schreiben über 20 Bewerbungen und sogar noch mehr. Dabei ist es leicht nachzuvollziehen, dass den angeschriebenen Firmen mitgeteilt werden sollte, wenn jemand eine Anstellung woanders erhalten hat. Dann kann der Chef anderen Bewerbern, die noch nichts gefunden haben, eine Chance geben. Ein freundlicher Anruf genügt.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Der Ausbildungsvertrag

#4 von Hans ( gelöscht ) , 11.11.2010 22:06

Die Arbeitgeber täten auch gut daran Bewerbern bei einer Absage zu informieren. Von vielen Firmen bekommt man erst gar keine Antwort.

LG
Hans


Hans

RE: Der Ausbildungsvertrag

#5 von Klaus Pfahl , 13.11.2010 13:05

Leute, klotzt ran! Für das letzte halbe Jahr müßt Ihr alle Energien dafür verwenden einen guten Schulabschluss zu erreichen. Die Industrie aber auch Privatunternehmen suchen händeringend Auszubildende. Die meisten Bewerber, die keinen Lehrvertrag bekommen, sind entweder zu faul oder zu dumm.
http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/...l-und-dumm.html

Gruß
Blitz


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