Redewendungen

#1 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 14.10.2010 12:53

die Sachgeschichte für den 287. Tag des Jahres


Woher kommt die Redewendung "Toi Toi Toi"?
Mit "toi toi toi" wünscht man jemandem Glück.
Wer früher dreimal ausspuckte, war gegen böse Geister und allem Unheil sicher. Aber irgendwann galt spucken nicht mehr als fein und man deutete das Spucken nur noch an. Aus dem Geräusch des Spuckens entwickelte sich lautmalerisch "toi toi toi" – so waren die bösen Geister immer noch gebannt und man musste sich nicht vor ihnen fürchten.


Verletzende Worte
sollten auf Sand geschrieben werden,
lobende
in Stein gehauen.

Aus Arabien

Schimmerlos

RE: Redewendungen

#2 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 15.10.2010 03:36

die Sachgeschichte für den 288. Tag des Jahres


Woher kommt die Redewendung "Von Pontius bis Pilatus laufen"??

Die Namen Pontius und Pilatus lassen schon auf den Ursprung im christlichen Glauben schließen. Diese Redewendung ist seit 1704 literarisch belegt und hat ihren Ursprung in der Ostergeschichte. In dieser wird Jesus von Pontius zu Herodes geschickt, damit dieser über ihn urteile. Herodes schickt ihn aber wieder zurück ohne "seine Aufgabe" zu erledigen.
In einigen Gebieten heißt die Redewendung deshalb auch "von Pontius zu Herodes laufen". Man vermutet, dass die Redewendung durch die Veränderung in "von Pontius zu Pilatus laufen" eine Steigerung und Verdeutlichung der Situation bewirken sollte, denn Pontius und Pilatus sind bekanntermaßen eine Person.
Bedeutung: Wenn jemand angibt, er sei wegen irgendeiner Sache von Pontius bis Pilatus gelaufen, dann bezeichnet er eine ziellose/erfolglose Reise oder ein Scheitern in ebendieser Sache.


Verletzende Worte
sollten auf Sand geschrieben werden,
lobende
in Stein gehauen.

Aus Arabien

Schimmerlos

RE: Redewendungen

#3 von Hans ( gelöscht ) , 20.10.2010 17:51

"Ein Brett vor dem Kopf haben" hat etwa die Bedeutung von dumm, beschränkt, verbohrt, töricht, einfältig, engstirnig, tölpelhaft oder begriffsstutzig. In diesem Fall ist mit dem Brett das Joch des Zugochsen gemeint, der als besonders dumm galt.

LG
Hans


Hans

RE: Redewendungen

#4 von Sheppard , 21.11.2010 22:00

"Etwas auf die lange Bank schieben" bedeutet eine Angelegenheit immer wieder hinauszuzögern.


Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.

(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)

 
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