Soll die EU PKK-Anhänger an die Türkei ausliefern?

#46 von Klaus Pfahl , 23.06.2010 17:46

Fast wöchentlich liest man in der Presse von Anschlägen radikaler PKK-Anhänger auf türkische Einrichtungen. Nun beschuldigt der türkische MP Erdogan den Westen dafür verantwortlich zu sein. Erdogan betonte, beim Thema PKK gehe es nicht nur um die Sicherheit der Türkei, sondern auch um die Sicherheit Europas. "Das Feuer, das heute mich verbrennt, greift morgen auf dich über"

http://www.welt.de/politik/ausland/artic...lt-der-PKK.html

Ich meine, das Problem mit den Kurden ist eine rein türkische Angelegenheit. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Massaker an die Armenier.

Gruß
Blitz


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RE: Soll die EU PKK-Anhänger an die Türkei ausliefern?

#47 von Klaus Pfahl , 23.06.2010 18:15

Zitat von Schimmerlos
Aber wir nehmen das Gesindel scharenweise auf.
Und sie tragen ihre Auseinandersetzungen auch nach Deutschland und Österreich.
Die Türken sind Waisenknaben gegen dieses Pack.



Die Türken durchleben z.Zt. einen großen Schock an Größenwahn. Erdogan glaubt den europäischen Ländern seine Politik aufzwingen zu können. Mit seinen Absichten will er die europäischen Länder gezielt schwächen, und die Amerikaner unterstützen ihn auch noch dabei. In meinen Augen werden diese "Neo-Osmanen" langsam größenwahnsinnig. Es ist mir auch unverständlich, daß rot/grün dazu schweigt. Die träumen noch immer von einer Multikulti-Gesellschaft. Die Türkei muß Europa verlassen mit Kind und Kegel.

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Blitz


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RE: Soll die EU PKK-Anhänger an die Türkei ausliefern?

#48 von Dr Rodney Mckay ( gelöscht ) , 26.06.2010 00:43

Die Türkei will in die EU?
Die Türken sind Ja jetz schon alle hier, Wieviele wollen die Noch hier her Schicken?
Wenn die Türkei in die EU kommt werden bestimmt auch viel mehr Türken hierher kommen.

mfg Rodney


Colonel Caldwell: Warum versenken wir die Stadt nicht wieder im Meer?

Rodney: Hören Sie, das ist eine Stadt und kein Jojo … Ich weiß nicht, wie die das damals geschafft haben!

Dr Rodney Mckay

RE: Soll die EU PKK-Anhänger an die Türkei ausliefern?

#49 von Klaus Pfahl , 26.06.2010 13:01

Die meisten Türken, vor allem die wohlhabenden lieben die Türkei, und würden ihr Land niemals freiwillig verlassen. Was zu uns kommt sind meistens die armen anatolischen Bergbauern darunter viele Kurden, und die bringen das Konfliktpotential mit nach Europa. In Deutschland werden viele gewalttätige Anschläge oftmals zu voreilig den Rechten in die Schuhe geschoben, aber meistens werden sie von radikalen Muslimen verübt.

Gruß
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RE: Türkei in die EU?

#50 von Vingilot ( gelöscht ) , 26.06.2010 15:09

Zitat von Blitz

Ich muß immer an den Bau der Kölner Moschee denken. Das wird das neue Zentrum des Islam werden. Was Frauen betrifft, haben wir mit den Musels unsere Erfahrungen gesammelt. Die sind hemmungslos hinter der deutschen Weiblichkeit her, wenn es aber ein Deutscher wagen würde, einer Türkin zu nahe zu treten, würde er schnell ein Messer ins Kreuz bekommen.



Weißt du, was ein Klischee ist, lieber Blitz?
Wenn nicht, so frag doch bitte den nächst besten biederen moslemischen Familienvater. Ich bin ziemlich sicher, der wird dir das eine oder andere Klischee über Sexual- und Balzpraktiken christlicher Teens näher bringen können.

Ohne dir persönlich nahe treten zu wollen, (du weißt, wie ich dich schätze), möchte ich dir doch in Erinnerung rufen, dass du, zumindest in letzter Zeit, im Internet, einer ziemlich einseitigen, emotionalen Gruppendynamik ausgesetzt warst. Um deinetwillen empfehle ich dir, einige Schritte von der Leinwand zurückzutreten, um das Gesamtbild besser aufnehmen zu können.

Ich bin, weiß der Satan, kein Freund irgendwelcher Religionen. Aber dennoch: Ich will es nicht so einfach hinnehmen, dass auf eine riesige Volksgruppe wie die türkisch stämmigen Moslems verbal eingedroschen wird, ohne dass sich wenigstens eine einzige Gegenstimme erhebt.
Nur damit das unmissverständlich klar ist:
Die vielen braven Türken, die in Deutschland und Österreich arbeiten, Steuern und Sozialversicherung zahlen, die bloß friedlich leben wollen, wie wir, kommen einfach so in den "Genuss" von negativer Stimmungsmache. Eine Stimmungsmache, von der sie größtenteils nicht einmal eine Ahnung haben. Die sind zu einem nicht unbeträchtlichen Teil das moslemische Äquivalent von "Taufschein-Christen", denen Religion herzlich egal ist, und die nur ihren Alltag bewältigen wollen.
Was also soll das?


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RE: Türkei in die EU?

#51 von Klaus Pfahl , 26.06.2010 17:44

Geschätzter Vingilot,
sicher muß ich Dir bei einigen Argumenten, die sich auf mich beziehen, Recht geben. Wer so viel in den Foren aktiv ist, bezieht schnell eine Position, die nicht immer ganz mit der Realität übereinstimmt. Ich sehe nur immer klarer, daß wir Europäer und insbesondere die Deutschen einer gefährlichen Entwicklung ins Auge schauen. Ich meine damit die Entwicklung von Parallelgesellschaften. Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, daß in der Absonderung von ethnisch, sozial, weltanschaulich, politisch oder religiös homogenen Gruppen, die sich von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt fühlen oder sich selbst separieren, Gefahren für eine liberale Demokratie lauern. Denn Parallelgesellschaften verweigern häufig die Kommunikation mit anderen Gruppen und Ansichten, gelangen so zu einer verzerrten Sichtweise des gesellschaftlichen Zusammenhangs. Gemeint ist nicht der freundliche anatolische Gemüsehändler von nebenan. Ich beziehe mich auf das Gewaltpotential an den Schulen. Frag 'mal die Jungs, was sich so auf den Schulhöfen abspielt. Jüngste Beispiele die Berliner Schulen, die teilweise vorübergehend geschlossen wurden und ständig von der Polizei geschützt werden müssen, oder die Jugendlichen mit arabischem Migrationshintergrund, die in Hannover eine jüdische Tanzgruppe attackierten.
Vielleicht sollte ich Deinen Ratschlag befolgen und mich bei dem brisanten Thema etwas mehr zurückhalten.

Gruß
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RE: Türkei in die EU?

#52 von Vingilot ( gelöscht ) , 26.06.2010 18:26

Ich stimme dir vorbehaltlos zu, was die Gefährlichkeit von Parallelgesellschaften betrifft, lieber Blitz! Und diese Gefahr ist tatsächlich real. Da gehört schnellstens politisch reagiert.
Aber doch bitte nicht mit ungerechter Stigmatisierung einer ganzen Volksgruppe, sondern vor allem im Bildungssektor und durch konsequente Durchsetzung von Gesetzen gegen körperliche bzw. psychische Gewalt.
Die gespannte Atmosphäre durch Anti-Türkenpropaganda noch aufzuheizen, ist das Kontraproduktivste, was wir tun können. Damit fühlen sich vor allem die angesprochenen aggressiven Jugendlichen noch mehr isoliert und reagieren noch gereizter.
Was die brauchen, sind Jobs und das Gefühl, dass sie von der Bevölkerung angenommen werden. Nur dann können sie angepasste, biedere Familienväter und Steuerzahler werden. Gib ihnen etwas zu verlieren, und sie werden alles tun, um es eben nicht zu verlieren.


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zuletzt bearbeitet 26.06.2010 18:27 | Top

RE: Türkei in die EU?

#53 von Vingilot ( gelöscht ) , 26.06.2010 18:34

Was die Themenüberschrift betrifft:
Ich persönlich bin überzeugt, dass man den Türken endlich ehrlich sagen sollte, dass ein EU-Beitritt für mindestens den Zeitraum einer ganzen Generation, also in den nächsten 30 Jahren, nicht in Frage kommt.
Und zwar glaube ich das weniger, weil ich glaube, dass die Türken während dieses Zeitraums noch nicht reif dafür sein werden.
Ich glaube eher, die meisten EU-Bürger sind nicht reif dafür. Es gibt zu viele Ängste, zu viele Vorurteile, zu viel "Futterneid".
Schade, aber so isses!


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RE: Türkei in die EU?

#54 von Klaus Pfahl , 26.06.2010 19:05

Zitat von Vingilot
Was die Themenüberschrift betrifft:
Ich persönlich bin überzeugt, dass man den Türken endlich ehrlich sagen sollte, dass ein EU-Beitritt für mindestens den Zeitraum einer ganzen Generation, also in den nächsten 30 Jahren, nicht in Frage kommt.
Und zwar glaube ich das weniger, weil ich glaube, dass die Türken während dieses Zeitraums noch nicht reif dafür sein werden.
Ich glaube eher, die meisten EU-Bürger sind nicht reif dafür. Es gibt zu viele Ängste, zu viele Vorurteile, zu viel "Futterneid".
Schade, aber so isses!



Ich kenne die Türkei recht gut, und ich habe auch mit vielen Türken über dieses Thema diskutiert. In Wirklichkeit will die Mehrheit garnicht der EU beitreten. Das Land ist im Grunde recht wohlhabend und verfügt über einen großen Schatz an Ressourcen. Die würden sich auch nicht gerne von den Bürokraten in Brüssel in ihre Politik hineinreden lassen. Es gab Zeiten, da flatterten überall in der Türkei blaue Fahnen mit goldenen Sternen. Hotels, Restaurants, Privatleute liebten die EU-Fahne. Das war 2004, 2005, zur Zeit der großen Beitrittsbegeisterung, als die Verhandlungen mit Brüssel über eine türkische EU-Mitgliedschaft offiziell aufgenommen wurden. Inzwischen fühlt sich die Türkei von der Europäischen Union auf den Arm genommen. Mit dazu beigetragen hat auch die Wirtschaftskrise. Am besten lassen wir uns noch einige Jahre Zeit.

Gruß
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RE: Türkei in die EU?

#55 von Vingilot ( gelöscht ) , 26.06.2010 19:09

Zitat von Blitz
Inzwischen fühlt sich die Türkei von der Europäischen Union auf den Arm genommen.



Aus gutem Grund.
Die EU-Vertreter sind urfeige!
Sie getrauen sich nicht zu sagen, was Sache ist.


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RE: Türkei in die EU?

#56 von Klaus Pfahl , 28.06.2010 11:36

Zitat von Vingilot

Zitat von Blitz
Inzwischen fühlt sich die Türkei von der Europäischen Union auf den Arm genommen.



Aus gutem Grund.
Die EU-Vertreter sind urfeige!
Sie getrauen sich nicht zu sagen, was Sache ist.




Auf unterem Bild sind unsere Zukunftsaussichten. Ich hoffe, daß Kinder mit Immigranten-Hintergrund in dritter oder vierter Generation sich angepaßt haben.


Gruß
Blitz


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RE: Türkei in die EU?

#57 von Isis ( gelöscht ) , 28.06.2010 12:32

Da fehlen noch Hamburg, München und Berlin, und in Köln werden es bald 80% Migranten sein. Gute Nacht Deutschland!


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Türkei in die EU?

#58 von Vingilot ( gelöscht ) , 28.06.2010 13:44

Zitat von Blitz
Auf unterem Bild sind unsere Zukunftsaussichten. Ich hoffe, daß Kinder mit Immigranten-Hintergrund in dritter oder vierter Generation sich angepaßt haben.




In der Natur besetzen stets andere Spezies Nischen, die frei werden. In der menschlichen Geschichte verhält es sich ebenso. Wenn also die ursprünglichen Bewohner sich weniger vermehren, werden andere Bewohner die Nische besetzen.
Ich erkenne darin kein Problem.

Dein Problem sollte es ebenfalls nicht sein, denn wir sind beide nicht unsterblich.
Falls du Nachkommen hast, werden sie sich diese an die Gegebenheiten ihrer Zeit anpassen und sie als "normal" empfinden.

Übrigens folgt auch die Kultur gewissen Evolutionsgesetzen. Wenn türkischstämmige Deutsche irgendwann die Mehrheit haben sollten, wird sich auch deren Kultur verändern, und zwar in einer Weise, die wir heute unmöglich vorhersehen können.
Wer weiß, *g*,
womöglich werden sie sogar fanatische Katholiken und piefkinesischer als die "Urpiefkes".


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Vingilot
zuletzt bearbeitet 28.06.2010 13:46 | Top

RE: Türkei in die EU?

#59 von Klaus Pfahl , 30.06.2010 12:32

Wie sagte noch so schön Madame de Pompadour?: "après moi le deluge" (nach mir die Sintflut). Wer keine Nachkommen hat, dem sollte das alles schei..egal sein. Wir haben aber zwei Kinder und Enkel die aufgeklärt sind und modern erzogen wurden. Wenn denen in vielleicht einigen Jahrzehnten eine andere Kultur übergeholzt wird, und das sieht nach der demografischen Entwicklung ganz danach aus, würde das für sie einen Schock bedeuten. Ich wünsche mir, lieber Vingilot, daß Deine Vorhersage eintrifft und das Zusammenwachsen der Muslime mit preußischer Tradition gelingt.

Gruß
Blitz


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RE: Türkei in die EU?

#60 von Isis ( gelöscht ) , 01.07.2010 21:49

Was sind das für Weicheier, die so einfach ihr Heimatland aufgeben.


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Isis

   

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