RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#16 von lei , 19.09.2010 13:15

Zitat von Isis

Zitat von lei
@isis,

wenn deutschland keine "billigen" waren aus china kaufen würde,
gäbe es keine probleme.

solange dieser zustand anhällt, braucht sich keiner in deutschland zu beschweren!!!!!



Ja, das ist die Tendenz nach unten. Je mehr Leute arbeitslos werden, desto weniger können sie sich leisten und greifen auf Billigprodukte zurück. Dadurch kommen einheimische Unternehmer in die roten Zahlen, und so dreht sich die Spirale immer weiter. Bei einer vernünftigen Lohnpolitik mit ausreichender Kaufkraft könnte es wieder aufwärts gehen. Davon wollen die Gauner wie der Arbeitgeberpräsident Hundt und Co nichts wissen. Die und ihre Aktionäre können den Hals nicht voll genug bekommen.




@isis,

nach ihrer ausführung zu urteilen ist jetzt nicht mehr china sondern "hundt und co." der bösewicht.
ich gratuliere für ihre einsicht, sie läßt hoffen.

 
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RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#17 von Isis ( gelöscht ) , 19.09.2010 19:42

Zitat von lei

Zitat von Isis

Zitat von lei
@isis,

wenn deutschland keine "billigen" waren aus china kaufen würde,
gäbe es keine probleme.

solange dieser zustand anhällt, braucht sich keiner in deutschland zu beschweren!!!!!



Ja, das ist die Tendenz nach unten. Je mehr Leute arbeitslos werden, desto weniger können sie sich leisten und greifen auf Billigprodukte zurück. Dadurch kommen einheimische Unternehmer in die roten Zahlen, und so dreht sich die Spirale immer weiter. Bei einer vernünftigen Lohnpolitik mit ausreichender Kaufkraft könnte es wieder aufwärts gehen. Davon wollen die Gauner wie der Arbeitgeberpräsident Hundt und Co nichts wissen. Die und ihre Aktionäre können den Hals nicht voll genug bekommen.




@isis,

nach ihrer ausführung zu urteilen ist jetzt nicht mehr china sondern "hundt und co." der bösewicht.
ich gratuliere für ihre einsicht, sie läßt hoffen.




Beides macht uns zu schaffen. Hinzu kommt noch die Geldentwertung durch die Einführung des Euro. Die Global-player haben Deutschland über den Tisch gezogen. Wäre ich doch nur norwegische Staatsbürgerin.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#18 von lei , 06.02.2011 00:27

Zitat von Hans
@_G_A_

Dem gegenüber stehen deutsche Investitionen im Ausland in Höhe von über 120 Milliarden €, wobei es schon bedenklich ist, wie stark sich Chinesen in Afrika breit machen. Die haben bereits große Teile Madagaskas für die Landwirtschaft gekauft oder gepachtet. Die einzigartige Natur mit ihren endemischen Lebensformen ist stark bedroht.

LG
Hans



@hans,
im gegensatz zu den westlichen ländern macht china echte entwicklungshilfe.

 
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RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#19 von Nebelschiff , 06.02.2011 18:55

Zitat von Isis
Die EU-Bürokraten sollen sich endlich dazu aufraffen für Billigprodukte aus Asien hohe Einfuhrzölle zu erheben.




Zu wenig konsequent. Ich würde Europa rigoros für den chinesischen und amerikanischen Markt sperren.
Die EU ist als Binnenmarkt groß genug.

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RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#20 von lei , 06.02.2011 19:19

Zitat von Nebelschiff

Zitat von Isis
Die EU-Bürokraten sollen sich endlich dazu aufraffen für Billigprodukte aus Asien hohe Einfuhrzölle zu erheben.




Zu wenig konsequent. Ich würde Europa rigoros für den chinesischen und amerikanischen Markt sperren.
Die EU ist als Binnenmarkt groß genug.




@nebelschiff,

lenin hat einmal gesagt, daß der kapitalismus den strick selber verkaufen wird, mit dem er aufgehängt wird.

ist ihnen schon mal in den sinn gekommen, daß mitlerweile alles ( an der börse ) gehandelt wird.
ob öl, metalle oder medizin, alles regelt angebot und nachfrage. angebot und nachfrage kann auch manipuliert werden. wenn es gewinne verspricht, ist der kapitalismus nicht zimperlich mit seinen handlungen.

stellen sie sich vor, es würde mit lebensmittel oder wasser gehandelt, die dann an der börse, genau wie öl, künstlich auf höchstem niveau gehalten wird. ein großer teil der menschheit würde verhungern oder verdursten.

 
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RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#21 von Lefty ( gelöscht ) , 07.02.2011 18:02

Entschuldigung, dass ich mich mit einmische. China ist auf dem besten Weg ein kapitalistisches Land zu werden, auch wenn der äußere Anstrich noch rot ist. Die Zeiten der billigen Arbeitskräfte werden auch im Reich der Mitte bald vorbei sein. Höhere Lohnforderungen werden dann die Herstellerpreise nach oben schießen lassen. Dann muß sich China dem Wettbewerb stellen.


Lefty

RE: Angebot und Nachfrage: *China*

#22 von lei , 07.02.2011 20:40

Zitat von Lefty
Entschuldigung, dass ich mich mit einmische. China ist auf dem besten Weg ein kapitalistisches Land zu werden, auch wenn der äußere Anstrich noch rot ist. Die Zeiten der billigen Arbeitskräfte werden auch im Reich der Mitte bald vorbei sein. Höhere Lohnforderungen werden dann die Herstellerpreise nach oben schießen lassen. Dann muß sich China dem Wettbewerb stellen.



@lefty,

warum entschuldigung?
jeder der sein hirn benutzt ist mir willkommen!

 
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Wohin steuert China?

#23 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 14.06.2011 19:45

So rosig sieht es in China nicht aus. Wegen der Finanzkrise und des Einbruchs der Exportwirtschaft haben in China rund 20 Millionen Wanderarbeiter ihre Arbeitsplätze verloren. Außerdem hat das Land mit einer sehr hohen Inflationsrate zu kämpfen. In weiten Teilen Chinas und in der Mongolei ist es zu sozialen Unruhen gekommen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,768370,00.html


Scheinheilige
zuletzt bearbeitet 14.06.2011 19:47 | Top

RE: Wohin steuert China?

#24 von Laura , 16.06.2011 18:03

Zitat von Scheinheilige
So rosig sieht es in China nicht aus. Wegen der Finanzkrise und des Einbruchs der Exportwirtschaft haben in China rund 20 Millionen Wanderarbeiter ihre Arbeitsplätze verloren. Außerdem hat das Land mit einer sehr hohen Inflationsrate zu kämpfen. In weiten Teilen Chinas und in der Mongolei ist es zu sozialen Unruhen gekommen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,768370,00.html





In ganz China gibt es ungefähr 200 Millionen unterbezahlte Wanderarbeiter. Das ist fast 1/5 der Bevölkerung. Sie sind das Rückgrat des chinesischen Wirtschaftsbooms, behandelt werden sie aber wie Arbeitssklaven.

http://diepresse.com/home/politik/aussen...oellig-rechtlos


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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