Entwicklungshilfe für Afrika

#1 von Klaus Pfahl , 08.09.2010 21:11

Afrikas Kriege verschlingen komplette Entwicklungshilfe

Wäre es nicht besser die Entwicklungshilfe vorerst einmal einzufrieren? Ohne Geld könnten sie keine modernen Waffen kaufen. Was noch schlimmer ist, für die grausamen Stammesfeden werden kleine Kinder zu Killern erzogen.

Ich habe einen etwas älteren Artikel über Zahlen gefunden:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,510917,00.html

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#2 von _G_A_ , 09.09.2010 10:57

Zitat
Pro Jahr fließen fast 70 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe dorthin. Alleine der Kongo, mit all seinen Bodenschätzen das potentiell reichste Land Afrikas, wird mit zwei Milliarden Euro Hilfsgeldern pro Jahr praktisch überflutet. Geld, das hauptsächlich für Präsidentenpaläste, Schnellfeuergewehre und Großraumlimousinen ausgegeben wird.
Wenn tatsächlich Projekte vorangetrieben werden, dann dienen sie vor allem dafür, den Geberländern Effektivität und Produktivität vorzugaukeln.


Ähnlich wie in Russland zu Zeiten des Kommunismus. Damals baute man gigantische Maschinen, die Kohle und Erz förderten. Dann verbrannte man die Kohle, um das Erz zu schmelzen, das man dann zum Bau von gigantischen Maschinen benutzte um die Kohle und Erz zu förderten. Teufelkreis.


Wer mitdenken oder gar mitreden will, sollte dieses Angebot nicht versäumen.
..Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie. Denn Nicht-Denken heißt glauben müssen, was andere sagen.

 
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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#3 von Isis ( gelöscht ) , 09.09.2010 20:29

Die zig Milliarden Entwicklungshilfe käme unserer Not leidenden HartzIV Gesellschaft besser.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

Hungersnot in Nordostafrika

#4 von Laura , 29.06.2011 17:28

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten bedroht mehr als zehn Millionen Menschen im Nordosten Afrikas. Laut der Uno sind die Lebensmittelpreise in den betroffenen Ländern bereits dramatisch gestiegen. Zehntausende sind schon aus ihrer Heimat geflohen, auf der Suche nach Nahrung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,771198,00.html


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#5 von Germanicus ( gelöscht ) , 30.06.2011 18:55

Zitat von Isis
Die zig Milliarden Entwicklungshilfe käme unserer Not leidenden HartzIV Gesellschaft besser.



Wie steht so schön in der Bibel?: "Seid fruchtbar und mehret euch"!
Man kann es doch drehen und wenden wie man will, was letztendlich immer zum Kollaps führen wird, ist die ungebremste Fruchtbarkeit des Menschen. Und das meist ausgerechnet in den ärmeren Regionen.
Verändert man die Ernährungsweise und verteilt die Nahrungsmittel gerechter, dann vermehrt sich die Menschheit eben noch rascher. Die Natur wird uns schon zeigen, dass wir der Tierwelt zugehören.

Germanicus

RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#6 von Strolchi ( Gast ) , 30.06.2011 19:59

Der Westen würde am meisten helfen, wenn er die Zahlungen einstellt. Die meisten Hilfsgelder verschwinden in den Taschen der schwarzen Diktatoren.

Strolchi

RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#7 von Laura , 01.07.2011 17:37

Zitat von Germanicus

Zitat von Isis
Die zig Milliarden Entwicklungshilfe käme unserer Not leidenden HartzIV Gesellschaft besser.



Wie steht so schön in der Bibel?: "Seid fruchtbar und mehret euch"!
Man kann es doch drehen und wenden wie man will, was letztendlich immer zum Kollaps führen wird, ist die ungebremste Fruchtbarkeit des Menschen. Und das meist ausgerechnet in den ärmeren Regionen.
Verändert man die Ernährungsweise und verteilt die Nahrungsmittel gerechter, dann vermehrt sich die Menschheit eben noch rascher. Die Natur wird uns schon zeigen, dass wir der Tierwelt zugehören.




Da liegst du völlig daneben. Schuld an der Hungersnot sind die in der EU und den USA bestehenden Agrarsubventionen der Landwirtschaft. Die Liberalisierung des Handels hat trotz bester Absichten in einigen afrikanischen Staaten mehr Schaden als Nutzen gebracht. Laut einer neuen Studie führte der freie Markt zu einem Rückgang der Nahrungsmittelproduktion sowie zu mehr Armut und Hunger. Die Ernährungsgewohnheiten haben sich in diesen Teilen Westafrikas im Lauf der letzten vier Jahrzehnten ziemlich verschoben. Der Bedarf nach Reis ist deutlich gestiegen, mehr und mehr hat er andere grobkörnige Getreidesorten wie Hirse oder Mais verdrängt. Die notleidenden Bauern werden ihre eigenen Produkte nicht mehr los. Hinzu kommt die seit Jahren anhaltende Dürre


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#8 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 01.07.2011 17:47

Ich bin GRUNDSÄTZLICH (!) gegen jede Art von Entwicklungshilfe !!!

Solange die so genannte Alte, "Erste" Welt nicht aufhört, die Dritte Welt durch brutalste Abhängigkeitsmechanismen sich untertan zu machen, solange sie nicht aufhört, die ärmsten der armen Länder auszubeuten, wird Entwicklungshilfe ERSTENS NULL Effekt haben (wie beabsichtigt !!) und ZWEITENS grauenhafteste Heuchelei bleiben, wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann !!!

Entwicklungshilfe ist nach meiner bescheidenen Ansicht Doppelmoral pur !!!


Gruß - Peter


"Nichts ist schwieriger im Leben,
und nichts erfordert mehr Charakter,
als im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu stehen
und laut zu sagen: 'NEIN !' "

(Kurt Tucholsky)

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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#9 von Klaus Pfahl , 01.07.2011 19:48

Der funkelnde Sternenhimmel Afrikas, ein flackerndes Lagerfeuer, die Geräusche kreischender Affen, grummelnder Elefanten oder der ferne Schrei eines Löwen im nächtlichen Busch, das alles könnte in einigen Jahren vielleicht der Vergangenheit angehören. In weiten Teilen des afrikanischen Kontinentes trocknen viele Flüsse und Seen nach und nach aus.
Der WWF warnt vor einer regelrechten Austrocknung der Serengeti. Der Mara-Fluss, Lebensader für die Nordostserengeti in Tansania und die kenianische Massai Mara, haben besorgniserregend niedrige Pegelstände. Die Dürre in weiten Teilen Ostafrikas trifft auch die als Tierparadies berühmten Nationalparks. Wenn diese Quellen verloren gehen, stehen die Tierwanderungen von 1,3 Millionen Huftieren wie Gnus und Antilopen und das gesamte Ökosystem vor dem Kollaps. Das trifft besonders hart die Menschen.
Ob Entwicklungshilfe geleistet wird oder auch nicht, ich befürchte das Allerschlimmste.


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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#10 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 01.07.2011 23:11

Ich habe zu meinem Entsetzen unlängst einen TV-Bericht über den WWF, den ich finanziell regelmäßig unterstütz(t)e, gesehen, in dem dieser aufs Schärfste kritisiert wird, weil Gelder in dunkelste Kanäle fließen, die vom WWF angelockten "Öko-Touristen" Land kaputt machen und der WWF auf brisante Fragen Antworten verweigerte...


Ich war schockiert !!! BUND und GREENPEACE distanzieren sich immer mehr vom WWF......



Gruß - Peter


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peddor, der Rüstersieler
zuletzt bearbeitet 01.07.2011 23:12 | Top

RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#11 von Klaus Pfahl , 01.07.2011 23:33

Sogar ich habe meinen Teil als Tourist dazu beigetragen. Entwicklungsländer bieten den Touristen Erholung und die Begegnung mit fremden Lebensweisen. Im Gegenzug bringt der Tourismus als Wirtschaftsfaktor Devisen ins Land. Neben den wirtschaftlichen Effekten bewirkt der steigende Fremdenverkehr auch Veränderungen in sozialer und ökologischer Hinsicht, was dazu führt, dass das traditionelle Leben aufgegeben wird. Das größte Problem ist die Landflucht. Sie bringt nicht nur Belastungen für die Städte mit sich, sondern schwächt auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der ländlichen Regionen, da vor allem jungen Arbeitskräfte migrieren. Das wurde am besten in dem Bestseller "Die weiße Massai" zum Ausdruck gebracht.


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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#12 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 02.07.2011 12:44

Zitat von Blitz
Das wurde am besten in dem Bestseller "Die weiße Massai" zum Ausdruck gebracht.



Gab's / gibt's auch als Film ! Richtig ??


Gruß - Peter


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peddor, der Rüstersieler
zuletzt bearbeitet 02.07.2011 12:45 | Top

RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#13 von Germanicus ( gelöscht ) , 02.07.2011 13:45

Zur Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzflächen werden in den meisten Ländern Schwarzafrikas die größten CO2-Speicher großflächig abgeholzt. Von 2000 bis 2005 wurden die Waldflächen jährlich um vier Millionen Hektar dezimiert, und das hat Folgen auf das weltweite Klima. In Europa liegt der Anteil der Abholzung bei lediglich zwei bis drei Prozent, während in den Tropen eine Fläche größer als Österreich und die Schweiz zusammen jährlich der Kettensäge zum Opfer fallen.

Germanicus

RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#14 von Klaus Pfahl , 02.07.2011 16:58

Zitat von peddor, der Rüstersieler
Ich habe zu meinem Entsetzen unlängst einen TV-Bericht über den WWF, den ich finanziell regelmäßig unterstütz(t)e, gesehen, in dem dieser aufs Schärfste kritisiert wird, weil Gelder in dunkelste Kanäle fließen, die vom WWF angelockten "Öko-Touristen" Land kaputt machen und der WWF auf brisante Fragen Antworten verweigerte...


Ich war schockiert !!! BUND und GREENPEACE distanzieren sich immer mehr vom WWF......



Gruß - Peter



Der WWF sollte seine Hilfen gezielt und zweckgebunden an Aufforstungsprogramme verknüpfen. Nur so hätten die betroffenen Länder Afrikas und Südamerikas noch eine Chance. Leider werden von gespendeten Hilfsgeldern nicht selten Waffen gekauft. Der Missbrauch von Waffen fordert jährlich 500.000 Tote und destabilisiert in vielen Ländern die zivile Sicherheit und die Rechtsordnung. Jährlich geben die Regierungen in Afrika, Asien und Lateinamerika 22 Milliarden US-$ aus um Waffen zu kaufen. Dieses Geld würde reichen um weltweit die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen und allen Kindern eine Grundschulausbildung zu sichern.


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RE: Entwicklungshilfe für Afrika

#15 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 23.07.2011 15:27

Vor allen Dingen sollte die Welt nicht vor den vielen hungernden Menschen in Somalia die Augen verschließen. 12 Millionen Menschen hungern am Horn von Afrika, Hunderttausende sind auf der Flucht. Seit Jahren kein Regen. Die Ernten bleiben aus. Menschen, nur noch Haut und Knochen. Alleine in Daadab in Kenia, an der Grenze zu Somalia, befindet sich das größte Hungerlager der Welt. 200 000 Kinder leben dort, insgesamt kämpfen 380 000 Menschen ums nackte Überleben.


Scheinheilige

   

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