RE: Deutschland schafft sich ab

#61 von GG146 , 05.05.2013 01:13

Ich habe auf "Die Achse des Guten" noch Infos zum Antirassismus - Ausschuss der UN gefunden:

Zitat
(...)

Dem Gremium sitzt der russische Politikwissenschaftler Alexei S. Avtonomov vor, der 1984 zu Zeiten des KPdSU-Generalsekretärs Konstantin Tschernenko seinen Doktorgrad erwarb. Sein algerischer Stellvertreter Nourreddine Amir, Jahrgang 1940, diente seit den Sechziger Jahren loyal den wechselnden autokratischen Regimes seines Landes als Karrierediplomat. Über das chinesische Komiteemitglied Yong’an Huang lässt sich nur wenig in Erfahrung bringen: die früheste von CERD angegebene berufliche Station des Ex-Diplomaten, Jahrgang 1945, datiert von 1992. Der Rumäne Ion Diaconu, geboren 1938, vertrat in den achtziger Jahren das Reich des spätstalinistischen Diktators Nicolae Ceausescu bei der UNO in New York. Weitere CERD-Mitglieder stammen jeweils aus dem Staatsapparat von Togo (regiert von einem Wahlbetrüger seit 2005), aus Burkina Faso (beherrscht von einem Putschisten seit 1987) und Nigeria, in dessen Norden die Scharia gilt, Auspeitschung und Todesurteile gegen Minderjährige inklusive. Vertreter klassisch westlicher Staaten stellen nur eine Minderheit in diesem putzigen UN-Gremium.

Möglicherweise relativiert sich die Sorge der Deutschen über das Urteil des CERD auch, wenn sie erfahren, in welcher Reihe rassistischer Staaten sie sich befinden. Von der CERD-Gründung 1984 bis 2012 richtete sich fast die Hälfte aller Beschwerden (21) gegen Dänemark, das vor allem von muslimischen Einwanderern immer wieder verklagt wird, der Rest entfällt auf solche Problemländer wie Australien (acht Fälle) Schweden (drei Fälle), die Niederlande (zweimal) und andere Demokratien. Eine Beschwerde richtete sich 2009 gegen Russland – das CERD schmetterte sie als unzulässig ab.

Die etwas einseitige Ausrichtung erklärt sich vielleicht nicht nur mit der Zusammensetzung des Gremiums, sondern auch dadurch, dass Tibeter in China oder verfolgte Christen in Nigeria es sich im Interesse von Leben und Gesundheit reiflich überlegen, ob sie sich partout bei der UNO beklagen müssen.
Schließlich herrscht nicht überall ein so beschwerdefreundliches Klima wie in Dänemark.



http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...e_antirassisten

 
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RE: Deutschland schafft sich ab

#62 von Schiffskatze , 05.05.2013 12:04

Zitat von GG146 im Beitrag #61
Ich habe auf "Die Achse des Guten" noch Infos zum Antirassismus - Ausschuss der UN gefunden:..
gekürzt



http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...e_antirassisten



Bei der Auswahl der Kommission ist mir klar, warum sich die Vertreter dieser Länder angepisst fühlen.


 
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RE: Deutschland schafft sich ab

#63 von GG146 , 16.08.2013 16:12

Das hat dann wohl ungeachtet des aktuellen politischen Kontextes und der Provokationen Sarrazins die Grenzen der Meinungsfreiheit gesprengt:

Zitat
LG Berlin zu Berichterstattung über Thilo Sarrazin

taz muss 20.000 Euro Entschädigung zahlen

(...)

Der Artikel des Journalisten Deniz Yücel enthielt die Formulierung "Buchautor Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten".

(...)



http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg...4dbe8eca84c2315

 
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