Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#1 von lei , 16.08.2010 23:33

Nie war das geistige Oberhaupt der Tibeter so deutlich wie zum 50. Jahrestag des Volksaufstandes. Offen griff der Dalai Lama China an: Sein Volk erleide unter der chinesischen Besatzung "die Hölle auf Erden" und Tibet brauche "echte Autonomie". Doch gerade momentan scheint eine Einigung weit entfernt.
quelle: welt-online

welche autonomie meit er denn?
will er zum alten system zurück?


 
lei
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#2 von Vingilot ( gelöscht ) , 17.08.2010 08:47

Zitat von lei
Nie war das geistige Oberhaupt der Tibeter so deutlich wie zum 50. Jahrestag des Volksaufstandes. Offen griff der Dalai Lama China an: Sein Volk erleide unter der chinesischen Besatzung "die Hölle auf Erden" und Tibet brauche "echte Autonomie". Doch gerade momentan scheint eine Einigung weit entfernt.
quelle: welt-online

welche autonomie meit er denn?
will er zum alten system zurück?





Fragen sie ihn, lei.
Und ...
Recht hat er!


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#3 von lei , 17.08.2010 11:41

@vingilot,

welche staatsform wünscht er denn? die alte feudalherrschaft?

will er das zwei klassensystem einführen? die dritte klasse, die arbeiter, bauern und sklaven rechnet er nicht zu einer klasse.

zählt er die provinzen ganzu, sichuan und yunnan auch zu tibet?

hat er sich überhaupt schon mal diesbezüglich geäußert?

er ist nur ein politischer schwätzer!

wenn man überlgt,1984 wollte thruman tibet unter amerikanischer herrschaft stellen.
alle achtung, die usa unterstützt den dalei lama bestimmt nicht aus nächstenliebe.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#4 von Klaus Pfahl , 17.08.2010 13:02

Es ist ein Gerücht, daß die Volksrepublik China die Tibeter unterdrückt. Einzig und allein das Bestreben nach Unabhängigkeit steht in China unter Strafe, ansonsten dürfen Minderheiten ungehindert ihre Religion ausüben.
Der tibetische Klerus hat, weil Tibet früher ein klerikal-feudales Regime war, die Angewohnheit, Politik machen zu wollen. Er fordert etwa, daß Kinder schon im Alter von fünf oder sechs Jahren Mönche werden dürfen. Die chinesische Regierung läßt erst Jugendliche im Alter von 16 Jahren ins Kloster gehen, weil sie erst in diesem Alter eine wirklich freie Entscheidung treffen könne.

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#5 von Vingilot ( gelöscht ) , 17.08.2010 13:33

Es gibt jede Menge glaubwürdiger Augenzeugen- und Opferberichte über schwere Folter und Repressalien, denen die tibetanische Bevölkerung durch die chinesische Okkupationsmacht ausgesetzt ist.
Diese Berichte sind kein Gerücht. Sie sind traurige Tatsache.
So gut wie alle Tibetaner empfinden die Chinesen als unerwünschte, barbarisch agierende Besatzung.
Mit ein wenig Interesse oder sogar googeln kann sie jeder jederzeit einsehen.

Was mich persönlich betrifft, reichen mir diese Beweise, die ich gehört und gesehen habe aus, dies als "Wahrheit" zu bewerten.
Ich unterstütze die Freiheitsbestrebungen des tibetanischen Volkes und wünsche ihnen Erfolg, auch wenn es hoffnungslos erscheint.

http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Reports/Kuxing_Bilder.pdf


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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#6 von lei , 17.08.2010 21:04

@vingilot,

sehen wir uns ein mal ihren hinweis:

http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Reports/Kuxing_Bilder.pdf

einmal etwas genauer an.

wenn sie in ihrer suchmaschine

"tibetan centre for rights and democracy"

eingeben, werden sie in der fußzeile

International Headquarters : 602 East 14th Street, 2nd Floor New York, NY USA 212-358-0071 212-358-0071
lesen.
und nicht dharamsala!!!!!!!!!!!!
unter dieser telephonnummer erreichen sie

Students For A Free Tibet
Job title:
unavailable

Company:
Students For A Free Tibet

602 E 14th St

New York, NY 10009-3399


und schon wissen sie, woher der wind weht.

sie sind auf berüger hereingefallen.

beweisen sie mir, daß diese organisation vertrauenwürdig ist
und im auftrag des dalai lama spricht und nicht die stimme amerikas wiedergibt.

ich betone noch einmal:

was will der dalai lama in einem freien tibet?

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#7 von Vingilot ( gelöscht ) , 18.08.2010 06:41

Zitat von lei
@vingilot,

sehen wir uns ein mal ihren hinweis:

http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Reports/Kuxing_Bilder.pdf

einmal etwas genauer an.

wenn sie in ihrer suchmaschine

"tibetan centre for rights and democracy"

eingeben, werden sie in der fußzeile

International Headquarters : 602 East 14th Street, 2nd Floor New York, NY USA 212-358-0071 212-358-0071
lesen.
und nicht dharamsala!!!!!!!!!!!!
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602 E 14th St

New York, NY 10009-3399


und schon wissen sie, woher der wind weht.

sie sind auf berüger hereingefallen.

beweisen sie mir, daß diese organisation vertrauenwürdig ist
und im auftrag des dalai lama spricht und nicht die stimme amerikas wiedergibt.

ich betone noch einmal:

was will der dalai lama in einem freien tibet?



Sie wundern sich, dass sich eine tibetanische Menschenrechtsorganisation ins Ausland zurückzieht, lei?
Nun, was würde denn mit einer solchen Organisation in Tibet geschehen?

Die Opfer haben sich diese Folterspuren wohl selbst beigebracht und sich einfach so "Geschichten" aus den Fingern gesogen, die auch von anderen Tibetern bestätigt werden, gleichlautend und ...,
alle hoch professionell in ihrer Betrugsqualität.

Ich soll "beweisen", dass die vielen Vorwürfe und Zeugenaussagen echt sind?
Wie denn?
Warum denn?
http://tibetfocus.com/tibet/geschichte/v...ung-und-folter/
http://menschenrechte.suite101.de/articl...schaft_in_tibet
http://www.savetibet.de/tibet/menschenre...schenrechte010/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...,384192,00.html
http://www.kommundsieh.de/bni-6-6.htm

Das ist übrigens nur ein Auszug aus der ersten Seite bei der google-Anfrage "Folter in Tibet" (insgesamt ungefähr 31.600 Ergebnisse)
Würden sie denn überhaupt irgendein Dokument als echt akzeptieren?

Welche Rolle der alte Mann in einem befreiten Tibet spielen würde, diese Frage ist derart hypothetisch, dass er sie wohl nicht einmal selbst beantworten könnte.
Ich würde sagen, das läge ganz allein in der Entscheidung des tibetanischen Volkes.
Und wenn,
ja, selbst wenn sich die Tibetaner ein diktatorisches Regime wünschen würden, so wäre es immer noch ihre eigene Entscheidung und nicht eine brutal aufgezwungene wie das chinesische Folterregime, das dieses Land verbrecherisch völkerrechtswidrig annektiert hat.


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zuletzt bearbeitet 18.08.2010 07:07 | Top

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#8 von lei , 18.08.2010 08:04

@vingilot,

ich kann nicht ausschließen, daß es zu exzessen seitens der chinesischen armee gekommen ist.

zwei tage vor dem beim lezten "aufstand" habe ich einen freund, der in tibet lebt, besucht
er berichtete mir am telefon, daß tibetaner nicht die chinesische armee angegriffen hat sondern chaoten der zivilbevölkerung.
sie haben geplündert und kinder mit pistolen vor sich hergetrieben, frauen und männer verprügelt und erschossen..

armee angehörige sind daraufhin gegen diese chaoten mit gewalt vorgegangen.
diese bilder wurden dann medienwirksam in szene gesetzt.

prügelnde armisten, die eine person erschossen haben;diese bilder gingen um die welt.
china wurde wie immer verteufelt und als monster hingestellt.
bei genauerem hinsehen stellte sich heraus, daß nicht tibet und chinesische soldaten
gezeigt wurden, sondern das es sich um bildmaterial aus miranmar handelte.
eine richtigstellung seitens der medien wurde nie veröffentlicht.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#9 von Vingilot ( gelöscht ) , 18.08.2010 08:10

Zitat von lei
@vingilot,

ich kann nicht ausschließen, daß es zu exzessen seitens der chinesischen armee gekommen ist.




Na, das ist ja schon mal was.

China sollte sich aus dem besetzten Tibet zurückziehen, die Folterer vor Gericht stellen und angemessene Reparationszahlungen für das zugefügte Leid leisten.
Ich glaube, mehr als diese Selbstverständlichkeit möchte der Dalai Lama gar nicht.


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zuletzt bearbeitet 18.08.2010 08:10 | Top

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#10 von lei , 18.08.2010 10:04

Zitat von Vingilot

Zitat von lei
@vingilot,

ich kann nicht ausschließen, daß es zu exzessen seitens der chinesischen armee gekommen ist.




Na, das ist ja schon mal was.

China sollte sich aus dem besetzten Tibet zurückziehen, die Folterer vor Gericht stellen und angemessene Reparationszahlungen für das zugefügte Leid leisten.
Ich glaube, mehr als diese Selbstverständlichkeit möchte der Dalai Lama gar nicht.




@vingilot schreibt:

Zitat von lei@vingilot,

ich kann nicht ausschließen, daß es zu exzessen seitens der chinesischen armee gekommen ist.

Na, das ist ja schon mal was.

ich verstehe ihre reaktion nicht.

bei einem aufstand wie der letzte in china kommt es wohl auf beiden seiten zu exzessen.

noch einmal die frage, was will der dalai lama?

will er die provinzen ganzu, sichuan und yunnan an tibet angliedern?
will er, wie zu seiner zeit in tibet, die vogelfreiheit der sklaven?
will er die arbeiter und bauern weiter ausbeuten?
will er eine demokratie?
will er einen gottesstaat nach vorbild des islam?

er ist ein kluger mann, ohne zweifel.
darum wird er sich hüten, solche fragen zu beantworten.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#11 von Vingilot ( gelöscht ) , 18.08.2010 10:56

Zitat von lei
noch einmal die frage, was will der dalai lama?

will er die provinzen ganzu, sichuan und yunnan an tibet angliedern?
will er, wie zu seiner zeit in tibet, die vogelfreiheit der sklaven?
will er die arbeiter und bauern weiter ausbeuten?
will er eine demokratie?
will er einen gottesstaat nach vorbild des islam?

er ist ein kluger mann, ohne zweifel.
darum wird er sich hüten, solche fragen zu beantworten.



Zweifellos will er vorerst einmal, dass das tibetanische Volk nicht mehr von China unterdrückt und gefoltert wird.
Aus welchen Gründen er über die Staatsform, die er sich selbst für Tibet wünscht, schweigt, können wir allerhöchstens vermuten.
Wie schon von mir angeführt: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er es selbst nicht weiß, weil das tibetanische Volk noch nicht klar darüber (in einer Abstimmung) befunden hat.


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zuletzt bearbeitet 18.08.2010 10:57 | Top

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#12 von lei , 18.08.2010 11:17

@vingilot,

sie schreiben:

Zweifellos will er vorerst einmal, dass das tibetanische Volk nicht mehr von China unterdrückt und gefoltert wird.

alle tibetaner/innen werden jeden tag aufs übelste misshandelt.
sie haben keine rechte gegenüber der obrigkeit.

sie haben sich leider in der zeit geirrt.

wenn sie die zeit vor 1948 meinen, muß ich ihnen recht geben.

heute brauchen tibetaner keine steuer zahlen, frisches genmüse und obst werden per flugzeug nach tibet gebracht.
die einkind regel gillt für tibet nicht.
sie dürfen ihre religion frei ausleben.
peking hat unter widrigsten verhältnissen eine eisenbahntrasse nach tibet gebaut.

ich sehe da keine unterdrückung.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#13 von Vingilot ( gelöscht ) , 18.08.2010 11:29

Lesen sie die Informationen in den Links durch, die ich angeführt habe.
Möglicherweise können sie dann doch ein "ganz klein wenig" Unterdrückung im Paradies erkennen, mit dem die Chinesen die Tibetaner beglücken, (samt Eisenbahntrasse).


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zuletzt bearbeitet 18.08.2010 11:29 | Top

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#14 von lei , 18.08.2010 11:45

@vingilot,

was soll ich glauben?

wenn die westlichen medien schon den aufstand in myanmar als chinesischen verbreiten,
ist es mit der nachrichtenhygiene nicht mehr weit.

ich bin mehrmals in tibet gewesen, was die medien verbreiten, von wegen folter und unterdrückung
sind glatte erfindungen.

noch eines möchte ich ihnen mit auf den weg geben.

die religionsgemeinschaft, die der dalai lama vertritt, ist nur eine kleine minderheit unter all den anderen, teilweise
wesentlich größeren glaubensrichtungen. er ist einfach anmaßend.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#15 von Vingilot ( gelöscht ) , 18.08.2010 11:50

Zitat von lei
@vingilot,

was soll ich glauben?

wenn die westlichen medien schon den aufstand in myanmar als chinesischen verbreiten,
ist es mit der nachrichtenhygiene nicht mehr weit.



Wahrscheinlich sollte ich eher der chinesischen Propanganda trauen, wo doch China für seine zensurfreie Presse- und Publikationsfreiheit allgemein bekannt ist.


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Vingilot
zuletzt bearbeitet 18.08.2010 11:51 | Top

   

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