RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#31 von Nebelschiff , 06.02.2011 18:50

Zitat von lei
ich halte den dalai lama für einen ausgezeichneten religionsführer. ohne zweifel.
aber als staatsoberhaupt in einem gottesstaat ist er bestmöglich ungeeignet.



Das mag sein, aber das sollte allemal das tibetische Volk entscheiden und nicht eine Kolonialmacht, die das Land mit brutaler Gewalt regiert.

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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#32 von lei , 06.02.2011 19:10

Zitat von Nebelschiff

Zitat von lei
ich halte den dalai lama für einen ausgezeichneten religionsführer. ohne zweifel.
aber als staatsoberhaupt in einem gottesstaat ist er bestmöglich ungeeignet.



Das mag sein, aber das sollte allemal das tibetische Volk entscheiden und nicht eine Kolonialmacht, die das Land mit brutaler Gewalt regiert.




@nebelschiff,

beweisen sie mir, wo china in tibet mit brutaler gewalt regiert!!

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#33 von lei , 07.02.2011 20:48

Zitat von lei

Zitat von Nebelschiff

Zitat von lei
ich halte den dalai lama für einen ausgezeichneten religionsführer. ohne zweifel.
aber als staatsoberhaupt in einem gottesstaat ist er bestmöglich ungeeignet.



Das mag sein, aber das sollte allemal das tibetische Volk entscheiden und nicht eine Kolonialmacht, die das Land mit brutaler Gewalt regiert.




@nebelschiff,

beweisen sie mir, wo china in tibet mit brutaler gewalt regiert!!




@nebelschiff, ich warte auf ihre antwort.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#34 von Nebelschiff , 10.02.2011 11:53

Wie käme ich dazu, ihnen etwas zu "beweisen", das ohnehin bereits in der Weltöffentlichkeit bekannt ist und zudem durch genügend Weblinks in diesem Thema dokumentiert wurde?

Das Chinesische Regime hat Tibet überfallen wie eine verbrecherische Räuberbande. Es unterdrückt, mordet, verschleppt und foltert seine Kritiker unter den rechtmäßigen Bewohnern Tibets.
Eigentlich sollte die Weltgemeinschaft diese brutalen Barbaren mit einem nassen Fetzen aus Tibet jagen, wie einst Saddam Hussein aus Kuweit.


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zuletzt bearbeitet 10.02.2011 | Top

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#35 von lei , 12.02.2011 14:30

Zitat von Nebelschiff
Wie käme ich dazu, ihnen etwas zu "beweisen", das ohnehin bereits in der Weltöffentlichkeit bekannt ist und zudem durch genügend Weblinks in diesem Thema dokumentiert wurde?

Das Chinesische Regime hat Tibet überfallen wie eine verbrecherische Räuberbande. Es unterdrückt, mordet, verschleppt und foltert seine Kritiker unter den rechtmäßigen Bewohnern Tibets.
Eigentlich sollte die Weltgemeinschaft diese brutalen Barbaren mit einem nassen Fetzen aus Tibet jagen, wie einst Saddam Hussein aus Kuweit.



@nebelschiff,

da ist eine recht magere rechtfertigung ihrer anschuldigungen!

die westlichen medien haben einen aufstand der tibeter gezeigt, der von soldaten brutal niedergeknüppelt wurde.

bei genauerem hinschauen stellte man jedoch fest, daß der ort myanmar war und daß es soldaten aus myanmar waren.
man hat die bilder einfach unter dem titel tibet laufen lassen, im glauben, die westler sind so doof, die merken das sowiso nicht.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#36 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 12.02.2011 18:06

Falls ich mich hier einmal einmischen darf - wie sieht es mit der Religionsfreiheit in China jetzt aus?
Artikel 36 der Verfassung der Volksrepublik China vom 4. Dezember 1982 besagt, dass die Bürger der VR China Glaubensfreiheit genießen und dass der Staat "normale" religiöse Tätigkeiten schützt. Jedoch heißt es gleichzeitig: Niemand darf eine Religion dazu benutzen, Aktivitäten durchzuführen, die die öffentliche Ordnung stören, die körperliche Gesundheit von Bürgern schädigt oder das Erziehungssystem des Staates beeinträchtigt.
Soweit ich unterrichtet bin, möchten die Tiber nichts anderes als ihre Religion ungehindert ausüben.


Scheinheilige

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#37 von lei , 12.02.2011 20:28

Zitat von Scheinheilige
Falls ich mich hier einmal einmischen darf - wie sieht es mit der Religionsfreiheit in China jetzt aus?
Artikel 36 der Verfassung der Volksrepublik China vom 4. Dezember 1982 besagt, dass die Bürger der VR China Glaubensfreiheit genießen und dass der Staat "normale" religiöse Tätigkeiten schützt. Jedoch heißt es gleichzeitig: Niemand darf eine Religion dazu benutzen, Aktivitäten durchzuführen, die die öffentliche Ordnung stören, die körperliche Gesundheit von Bürgern schädigt oder das Erziehungssystem des Staates beeinträchtigt.
Soweit ich unterrichtet bin, möchten die Tiber nichts anderes als ihre Religion ungehindert ausüben.



@scheinheilige,

was währe ein forum, wenn man sich nicht einmischen darf?

zum thema: dudhismus ist keine religion im herkömmlichen sinn. sie ist eine lebenseinstellung, nach dem jeder budhist lebt.

da in tibet mehrere budhistische varianten existieren, kann der dalai lama nicht für alle budhisten sprechen. er ist also gelinde gesagt anmaßend.

das tibetaner ihrem glauben nicht fröhnen können ist schlichtweg eine lüge!

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#38 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 12.02.2011 20:36

Ich habe nur gefragt und nicht gelogen. Es wäre schön, wenn es so ist wie du schreibst. Im Web liest man so viele Versionen, da fällt es mir schwer zwischen wahr und unwahr zu unterscheiden, weil ich noch nicht vor Ort war.


Scheinheilige

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#39 von Nebelschiff , 13.02.2011 09:44

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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#40 von Gast , 13.02.2011 11:30

@scheinheilige, [bussi]

@nebelschiff,

ein interessanter beitrag. leider so voller ungereimtheiten, das diesem prof. nerbl die lehrlizenz entzogen werden müßte.

- es ist zu keinem absatz eine zeit angegeben.
- es ist nichts über die zusammensetzung des volkes gesagt.
- es ist nichts über die herrschende -, die mitlere kasten und über sklaven geschrieben.
- in keinem artikel wird über den wiederstand der tibetaner geschrieben.
- nirgendwo steht, welche volksgruppe der tibetaner "gefoltert" wurde und warum.

sie sehen also, diese arbeit ist eher als arschwisch den als objektive information anzusehen.

meine frage steht immer noch unbeantwortet im raum: "welche regierungsform strebt der dalai lama in tibet an?"

will er einen gottesstaat wie der islamismus in einigen ländern?
will er eine demokratie?
will er eine diktatur der mönchklasse?
will er auch oberhaupt anderer budhistischen glaubensrichtungen sein?

bei etwas genauere recherche ihrerseits würden sie feststellen, daß alle tibetaner, soweit soweit es ihrem glauben betrifft, freie wahl haben.


RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#41 von Gast , 13.02.2011 11:35

[quote=""]@scheinheilige, [bussi]

@nebelschiff,

ein interessanter beitrag. leider so voller ungereimtheiten, das diesem prof. nerbl die lehrlizenz entzogen werden müßte.

- es ist zu keinem absatz eine zeit angegeben.
- es ist nichts über die zusammensetzung des volkes gesagt.
- es ist nichts über die herrschende -, die mitlere kasten und über sklaven geschrieben.
- in keinem artikel wird über den wiederstand der tibetaner geschrieben.
- nirgendwo steht, welche volksgruppe der tibetaner "gefoltert" wurde und warum.

sie sehen also, diese arbeit ist eher als arschwisch den als objektive information anzusehen.

meine frage steht immer noch unbeantwortet im raum: "welche regierungsform strebt der dalai lama in tibet an?"

will er einen gottesstaat wie der islamismus in einigen ländern?
will er eine demokratie?
will er eine diktatur der mönchklasse?
will er auch oberhaupt anderer budhistischen glaubensrichtungen sein?

bei etwas genauere recherche ihrerseits würden sie feststellen, daß alle tibetaner, soweit soweit es ihrem glauben betrifft, freie wahl haben.

nachtrag: alle quellenverweise beziehen sich auf web-sits! es wurde also eine arbeit erstellt, die sich auf dubiose quellen beziehen. noch frage @nebelschiff????


RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#42 von Gast , 13.02.2011 11:36

[quote=""][quote=""]@scheinheilige, [bussi]

@nebelschiff,

ein interessanter beitrag. leider so voller ungereimtheiten, das diesem prof. nerbl die lehrlizenz entzogen werden müßte.

- es ist zu keinem absatz eine zeit angegeben.
- es ist nichts über die zusammensetzung des volkes gesagt.
- es ist nichts über die herrschende -, die mitlere kasten und über sklaven geschrieben.
- in keinem artikel wird über den wiederstand der tibetaner geschrieben.
- nirgendwo steht, welche volksgruppe der tibetaner "gefoltert" wurde und warum.

sie sehen also, diese arbeit ist eher als arschwisch den als objektive information anzusehen.

meine frage steht immer noch unbeantwortet im raum: "welche regierungsform strebt der dalai lama in tibet an?"

will er einen gottesstaat wie der islamismus in einigen ländern?
will er eine demokratie?
will er eine diktatur der mönchklasse?
will er auch oberhaupt anderer budhistischen glaubensrichtungen sein?

bei etwas genauere recherche ihrerseits würden sie feststellen, daß alle tibetaner, soweit soweit es ihrem glauben betrifft, freie wahl haben.

nachtrag: alle quellenverweise beziehen sich auf web-sites! es wurde also eine arbeit erstellt, die sich auf dubiose quellen beziehen. noch frage @nebelschiff????
[/quote]


RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#43 von Alter Friese ( gelöscht ) , 13.02.2011 17:50

Im Moment aber werden die Daumenschrauben wieder fester angezogen. Folgender Bericht läßt kein gutes Licht auf die chinesische Politik scheinen. Ist das auch gelogen?:

http://www.welt.de/politik/article180664...es_Gesicht.html


Lever dood as Slav

Alter Friese

RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#44 von lei , 13.02.2011 18:14

@alter friese,

in ihrem zitierten bericht wird einiges durcheinander geworfen zwichen märz und heute.

lassen sie mich einen satz aus diesem bericht herausgreifen.

"Das Kommuniqué spricht von einem „politischen Komplott der Dalai-Clique“.

genau das ist es, was ich nicht verstehe. warum sagt der dalai lama nicht, was er in tibet will?

weiter, was soll das bild in diesem bericht?
was sagt uns das bild?
sind es soldaten oder zivilisten?

tut mir leid @alter friese, auf solche berichterstattung pfeife ich.

 
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RE: Die Geduld des Dalai Lama mit China ist am Ende

#45 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 13.02.2011 18:41

Es darf nicht vergessen werden, dass bereits zur Mingzeit 13 Jh. Tibet Teil des Kaiserreichs China war. Erst durch die vordringenden europäischen Mächte im Ende des 19.Jahrhunderts verlor China die Oberhoheit über Tibet.


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