Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#1 von Klaus Pfahl , 11.08.2010 18:49

Schon lange, bevor die ersten Teile des Alten Testamentes aufgeschrieben wurden, hatte man ihre Inhalte über mehrere Jahrhunderte hinweg mündlich weiter erzählt. Die ersten umfangreicheren Aufzeichnungen erfolgten zur Zeit der Könige David und Salomo, also etwa ab 1000 vor Christus. Die letzten entstanden um ca. 100 vor Christus.
Etwa 100 nach Christus legten jüdische Schriftgelehrte genau fest, aus welchen Schriften das Alte Testament bestehen soll.
Zwischen 1947 und 1952 fand man in den Höhlen von Qumran am Toten Meer mehr als 15.000 Schriftrollen. Viele Übersetzungen der alten Texte stehen im Widerspruch zum Alten Testament.

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#2 von Isis ( gelöscht ) , 11.08.2010 20:15

Sicher kennt die Kirche einige Inhalte der Schriftrollen. Die werden einen Teufel tun, die Bibel bleibt jetzt so wie sie ist, ob wahr oder unwahr, das ist den Pfaffen piepegal. Hauptsache das Geld kommt rein.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#3 von Zaunkönig , 11.08.2010 21:27

Mir kann's schnuppe sein. Ich würde mir nicht die Mühe machen und so ein alten Glaubensquatsch durchlesen.
Da nehme ich mir lieber irgendein Schulbuch und lerne.
Wer eine neue Bibel unbedingt lesen will, den werde ich nicht aufhalten.

Euer Zaunkönig


Aufpassen, es kommt ein Vogel gezwitschert.

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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#4 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 11.08.2010 22:42

Zitat von Zaunkönig
Mir kann's schnuppe sein. Ich würde mir nicht die Mühe machen und so ein alten Glaubensquatsch durchlesen.
Da nehme ich mir lieber irgendein Schulbuch und lerne.
Wer eine neue Bibel unbedingt lesen will, den werde ich nicht aufhalten.

Euer Zaunkönig



Sehr löblich, das mit dem Lernen.

Die Qumran Rollen, wären schon interessant, angeblich wurden sie von den Essenern , einer jüdischen Sekte geschrieben.
Ich denke , sie enthalten Wahrheiten.


Verletzende Worte
sollten auf Sand geschrieben werden,
lobende
in Stein gehauen.

Aus Arabien

Schimmerlos

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#5 von stummer ( gelöscht ) , 12.08.2010 17:55

Hallo –


da ich aus der Kirche „ausgetreten“ * und behördensprachlich mittlerweile „ohne Bekenntnis“ bin, möchte ich hier nur kurz anmerken:

Weder der Tanach noch das sogenannte „Neue Testament“ müssen m. E. umgeschrieben werden.

Die Unterschiede des textkritischen Apparates der BHS und der Nachfolgerin BHQ (man vergleiche, sollte Interesse bestehen, bitte die Hinweise im Anhang) rechtfertigen derartig spektakuläre Ansichten m. E. nicht.

Exkurs:
Hinsichtlich des sogenannten „Neuen Testaments“ im Zusammenhang mit den Qumran-Schriften gilt Analoges.
Es erscheint mir hilfreich, zwischen Büchermarketing (siehe u. a. „Verschlußsache Jesu“ usw. ) einerseits und der zugegebenermaßen manchmal recht trockenen und mühsamen philologischen, religionsgeschichtlichen und judaistischen Forschung anderseits zu differenzieren.

Ebenfalls im Anhang habe ich u. a. – ein auch heute noch gültiges – Resümee zitiert (welches durchaus auch atheistische Forscherinnen und Forscher teilen).

Recht trocken – ich weiß.

Deshalb auf Euer Wohl






Mit herzlichen Grüßen

stummer


Anhang:
* Die Anführungszeichen beziehen sich lediglich auf die Tatsache, dass es kirchenrechtlich und ekklesiologisch einen Kirchenaustritt nicht gibt (in der Sichtweise des authentischen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche).

Bei den nun folgenden Hinweisen könnte eingewendet werden:
Na und – auch die Universitäts-Bibelwissenschaft (mitsamt ihrer historisch-kritischen Methode) unterliegt doch der dogmatisch-kirchlichen Knute, insbesondere – aber nicht nur - innerhalb der römisch-katholischen Theologie.

An dieser Stelle möge man mir nachsehen, wenn ich keine weitschweifigen Diskurs führen kann.
Aber: Obige Bedenken sind nicht gerechtfertigt bzw. nicht hinreichend stichhaltig, weil

a) es einen voraussetzungslosen Bibelzugang weder auf gläubiger noch nichtgläubiger Seite gibt;

b) sich oftmals Dogmatiker und Exegeten durchaus heftigst beharken können …

c) in einschlägigen exegetischen Prüfungssituationen mittlerweile ein Beharren auf dogmatisch-systematischen Fixierungen i. d. R. zum Durchfallen führt, was nicht wenige Kirchentreue und auch ich als „Ausgetretener“ - für absolut korrekt halten.

Hier also ein paar Hinweise:

Biblia Biblia Hebraica Stuttgartensia; bei Interesse bitte anklicken

Seit 2004 wird die BHS nach und nach von der Biblia Hebraica Quinta (BHQ) abgelöst:

Biblia Hebraica Quinta (BHQ); bei Interesse bitte anklicken

Biblia Hebraica Quinta, Fünfte Ausgaba der Biblia Hebraica; bei Interesse bitte anklicken

Die Qumran-Schriften und das Neue Testament; bei Interesse bitte anklicken

In dem Abschnitt „ .. Bedeutung für das Verständnis des frühen Christentums“ führt H.- J. Fabry (im NBL) abschließend aus:

„(..) Q(umran) verhilft .. nicht dazu, authentische Jesusüberlieferungen als soclhe festzustellen, wohl aber dazu, diese durch umfassende Erhellung der historischen und theologiegeschichtlichen Gegebenheiten der damaligen Zeit neu zu sehen und präziser zu erfassen.

(..) Die Betonung des >> Neuen Bundes << durch die frühe Kirche (1Kor 11,25 Lk 22,20; vgl. Mk 14,24) steht zwar nach wie vor in der Rezeptionsgeschichte von Jer 31,31-34, kann aber im Blick auf CD VIII 21 u. ö. nun in einem theologiegeschichtlichen Horizont gesehen werden, der die Problematik >> Alter/Neuer Bund << im Blick auf Kontinuität und Diskontinuität neu zu Bedenken aufgibt.“

[ Fabry, Heinz-Josef:
Artikel: „Qumran“
in:
Neues Bibel-Lexikon
Band III
O-Z
Herausgegeben von
Manfred Görg und Bernhard Lang
Benziger Verlag, Düsseldorf und Zürich 2001

Sp. 230 - 260
Abschnitt „(VII) Bedeutung für das Verständnis des frühen Christentums“ (hier: Sp. 256) ]


… stummers Klartext-Gedanke:
Auch das sogenannte „Neue Testament“ möge man mit – nicht gegen – das auch damals vielgestaltige Judentum lesen. Indes ist auch ein jüdischer Glaube, der sich gegen den Jesus als Christus entscheidet, für mich in keinster Weise defizitär.

Missionierung lehne ich kompromisslos ab.

Übrigens:
Sagt mir jemand, sie / er habe Durst – dann frage ich nicht nach der Konfession bzw. Religionszugehörigkeit. Mich interessiert dann aber, was sie / er trinken möchte.

Was wollte ich noch sagen … ach ja: Braucht´s ...



Mit Fundament ...



Mit herzlichen Grüßen

stummer


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stummer
zuletzt bearbeitet 12.08.2010 18:15 | Top

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#6 von Klaus Pfahl , 12.08.2010 18:40

Alle Achtung, lieber stummer,
mit Deinem Beitrag muß man sich wirklich eingehender befassen. Dabei bin ich auf ein historisches Ereignis gestoßen - gemeint ist das 1. Konzil von Nicäa. Bereits dort und damals wurde ein christliches Bild geschaffen, das von Jesus und seinen Anhängern sicherlich als falscher Weg bezeichnet worden wäre, denn wohl kaum ein Begriff wurde in den vergangenen 2000 Jahren so häufig mißbraucht wie der des "Christentums". Wer den wahren Kern dieses Begriffs erfassen will, der muß zur Wurzel zurückgehen: zum Urchristentum.
Wir können uns das Urchristentum als einen großen Strom vorstellen. Dieser Strom ist das lebendige Wort Gottes, das seit Jahrtausenden durch erleuchtete Männer und Frauen, durch Propheten und Prophetinnen, zu den Menschen fließt.

Für Interessierte empfehle ich folgende Seite:
http://www.denk-mit.info/wehretdenanfaen...rschuetzer.html

Gruß
Blitz


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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#7 von stummer ( gelöscht ) , 12.08.2010 19:39

[ Die Löschung des versehentlichen vorigen Doppelpostings mit der misslungenen Formatierung wurde beantragt. Nachtrag: Danke, Blitz!]

Lieber Blitz –

Danke für Deine Antwort und den Hinweis auf die Webseite!
Da für mich, stummer, der große jüdische Mensch Jesus von Nazareth nicht der Christus ist, möchte ich mich zunächst auf folgende Anmerkungen beschränken:

Zunächst, in kleiner Schrift, das hier eher nebenbei Anzumerkende:

Die christologische Dogmen kann auch ich nicht (mehr) nachvollziehen.
Das, was wir Urchristentum nennen, erscheint mir zunehmend als ein zu stark vereinfachendes Konstrukt. Warum?
Weil das vielgestaltige Judentum der sogenannten frühjüdischen Epoche schon im sogenannten „Neuen Testament“ eine Vielzahl von Deutungen des Lebens Jesu und verschiedene theologische Interpretationen erkennen lässt.


Im Impressum der von Dir, Blitz, angegeben Webseite und in den Hinweisen dort findet man auch eine Verlinkung auf das sogenannte „Universelle Leben“ Der ursprüngliche, 1984 abgeänderte, Name war: „Heimholungswerk Jesu Christi“.

Da es mir fern liegt, über Glaubensrichtungen bzw. Gemeinschaften bzw. deren Problematiken richtend zu urteilen, möchte ich – unabhängig vor dem Hintergrund der Gemeinschaftszugehörigkeit – auf folgende wertvollen Inhalte hinweisen, welche ja auch für Dich, Blitz, von Bedeutung sind:

Ehrfurcht vor den Geschöpfen und der Natur (indes ohne unrealistische Verklärung);
die untrennbare Einheit von Nächsten- und G..ttesliebe;
das Bemühen um ein funktionierendes und möglichst gerechtes Rechtswesen.

Mein Mini-Bekenntnis ist da äußerst schlicht:

Konzentriert finde ich jene Werte z. B. in Gen 9,1-17 (vgl. noachidische Gebote bzw. noachidischer Bund) und im Buch Jona.

Als Nichtjude ist für mich Jesus von Nazareth (Jeshua Ben Mirjam, wenn man mag – es gibt auch andere Transkriptionen bzw. Namensgebungen und ich beanspruche nicht, die wahre zu kennen) ein jüdischer Mensch, welcher im Leben und Sterben seine jüdische Identität so verkörpert hat, dass jene Einheit von Nächsten- und G..ttesliebe spürbar war und ist.

Mit herzlichen Grüßen

stummer


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stummer
zuletzt bearbeitet 12.08.2010 20:16 | Top

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#8 von Klaus Pfahl , 12.08.2010 20:18

Lieber stummer, das ist es, kurz und bündig:

"Ehrfurcht vor den Geschöpfen und der Natur;
die untrennbare Einheit von Nächsten- und G..ttesliebe;
das Bemühen um ein funktionierendes und möglichst gerechtes Rechtswesen."

Dazu gehören, versteht sich von selbst, die 10 Gebote. Mehr bedarf es nicht.

Die Sache mit Jesus möchte ich einmal ganz kurz aus meiner bescheidenen Sichtweise beschreiben. Jesus (Joshua) ist und war ein sehr häufig benutzter jüdische Name. Zur Zeit der römische Okkupation kurz vor bis nach unserer Zeitrechnung waren Kreuzigungen bis zum Fall Massada an der Tagesordnung. Man kann davon ausgehen, daß hunderte wenn nicht sogar tausende "Joshuas" ermordet und gekreuzigt wurden. Er war nur einer von vielen Schicksalen.

Gruß
Blitz


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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#9 von stummer ( gelöscht ) , 12.08.2010 20:26

Lieber Blitz -

Danke für Deine Stellungnahme, der ich dankbar zustimme!

Mit herzlichen Grüßen

stummer


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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#10 von Isis ( gelöscht ) , 13.08.2010 12:47

Zitat von Zaunkönig
Mir kann's schnuppe sein. Ich würde mir nicht die Mühe machen und so ein alten Glaubensquatsch durchlesen.
Da nehme ich mir lieber irgendein Schulbuch und lerne.
Wer eine neue Bibel unbedingt lesen will, den werde ich nicht aufhalten.

Euer Zaunkönig



Oder Harry Potter auf Englisch. Wenn du die Bücher in englischer Sprache gelesen und verstanden hast, bist du reif für die Prüfung.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#11 von Zaunkönig , 13.08.2010 16:05

Für die Englisch-oder die Zauberprüfung?
Die Bücher in Deutsch haben schon lange gedauert, dann würde es auf Englisch nochmal das doppelte an Zeit beanspruchen.

Euer Zaunkönig


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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#12 von Isis ( gelöscht ) , 15.08.2010 20:06

Es gibt viele zweisprachige Bücher. Damit konnte ich früher meine Englischkenntnisse erheblich verbessern. Jede Bücherei verfügt über eine Sammlung.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#13 von _G_A_ , 12.09.2010 10:49

Zitat
Muß die Bibel neu geschrieben werden?


NEIN!
Wir sind keiner Nation verantwortlich, keiner Kirche und keinem Gott. Wir sind nur für eines verantwortlich, und das ist Selbsterkenntnis. Und wenn wir uns selbst tatsächlich erkennen, geschieht eine radikale Veränderung mit dem Leben, dann können wir auf wunderbare Weise vielfältige Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei im Geringsten anstrengen zu müssen. (Osho)


Wer mitdenken oder gar mitreden will, sollte dieses Angebot nicht versäumen.

 
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RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#14 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 27.01.2011 20:57

Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden. Jeder sollte sich die Mühe machen das Buch der Bücher zu lesen. Nur so kann der christliche Glaube verstanden werden.

Scheinheilige

RE: Muß die Bibel neu geschrieben werden?

#15 von Lefty ( gelöscht ) , 25.04.2011 19:07

Zitat von Scheinheilige
Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden. Jeder sollte sich die Mühe machen das Buch der Bücher zu lesen. Nur so kann der christliche Glaube verstanden werden.



Warum veröffentlicht der Vatikan nicht die Inhalte der Rollen von Qumran? In den Jahren 1947 bis 1956 wurden in einem hügeligen Wüstenabschnitt bei Qumran am Nordwestufer des Toten Meeres alte Originalmanuskripte gefunden, versteckt in versiegelten Höhlen, aufbewahrt in Tonkrügen. Insgesamt wurde man in elf Höhlen fündig. In den Qumran-Schriftstücken steht die wahre Geschichte von Jesus, Jakobus und Paulus, und diese Geschichte unterscheidet sich gänzlich von dem, was in den Evangelien und in der Apostelgeschichte zu lesen ist.


Lefty

   

Johannes Paul II wird seliggesprochen

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