Parapsychologie möglich?

#1 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 27.07.2010 02:13

Wink des Schicksals oder Zufall?




Unerklärlicher, magischer Zufall oder konstruierter Myhtos? Zwei Bücher, zwei Antworten.

Wir denken an eine bestimmte Person und im selben Moment ruft sie an. Purer Zufall, kleines Wunder oder erklärbares Phänomen? Wissenschafter und Esoteriker beschäftigen sich gleichermaßen mit dem Phänomen der „Synchronizität“. Nicht alle sind einer Meinung.
Manchmal passieren uns die seltsamsten Zufälle. Mehr oder weniger verwundert buchen wir diese Ereignisse als „unerklärlich“ ab – und verschenken damit eine wertvolle Chance. Denn sinnvolle Zufälle – Synchronizitäten – seien echte Winke des Schicksals, behaupten nicht irgendwelche esoterischen Taschenspieler, sondern durchaus seriöse und berühmte Wissenschafter und Psychotherapeuten. Der Schweizer Mediziner und Psychologe Carl Gustav Jung beschrieb etwa, dass sich durch diese scheinbaren „Zufälle“ eine verborgene Ordnung immer wieder Gehör verschafft. Er bezeichnete dieses Phänomen als „Synchronizität“. Aus seiner Praxis wird folgendes Beispiel berichtet. Eine junge Patientin hatte während seiner Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus als Geschenk erhielt. Genau in diesem Moment stieß ein Insekt gegen das Fenster der Praxis. Und siehe da: Es war ein Scarabaeide (Blatthornkäfer).

Das Leben zaubert manchmal

Der Physiker Wolfgang Pauli glaubte etwa an den anekdotisch überlieferten Pauli-Effekt, demzufolge in seiner Gegenwart ungewöhnlich häufig experimentelle Apparaturen versagten oder sogar ganz spontan einfach zu Bruch gingen.

Eigentlich geht es aber jedem von uns manchmal so: Jemand, der uns einen entscheidenden Hinweis auf unser weiteres Leben gibt, taucht genau dann auf, wenn wir ihn am nötigsten brauchen.

Oder wir entgehen einem Unfall nur mit knapper Not, weil uns irgendetwas im letzten Moment gewarnt hat. „Alle kennen solche Momente, in denen das Leben zu zaubern scheint. Haben diese Erfahrungen wirklich Bedeutung oder sind sie nichts als Zufall?“

Diese Frage stellt sich der schwedische Autor Jan Cederquist in seinem aktuellen Buch: „Die Magie des Zufalls“. Er startet darin einige Erklärungsversuche des Phänomens Synchronizität und tastet sich an die Wirkungsweise der Intuition heran. Cederquist ist sich sicher, „dass sich die verborgene Ordnung erst hinter dem Sichtbaren offenbart“. Laut Umfragen glaubt auch die Hälfte aller Österreicher an irgendeine Art von Vorsehung.

Wir selbst sind verantwortlich

Nicht seiner Meinung ist Buchautor und Biophysiker Stefan Klein. Auch er hat sich in seinem aktuellen Buch „Alles Zufall“ mit diesem Thema auseinandergesetzt. Seiner Ansicht nach sind es nur wir selbst, die im Nachhinein Zusammenhänge und Mythen konstruieren, da wir in allem einen Sinn erkennen wollen, „der im Vorhinein nicht vorhanden ist“.

Buchtipps: Jan Cederquist: „Die Magie des Zufalls“, Kailash/Sphinx-Verlag, 17,95 Euro. Stefan Klein: „Alles Zufall“, Verlag Rowohlt, 10,30 Euro).

http://www.nachrichten.at/ratgeber/familie/art124,434057

Zitat
Ich habe beides schon erlebt, vorher und nachher.
Das mit Telefonanruf und Brief sowieso.
Manchmal drängt es mich eine andere Route als die Kürzeste nachhause zu fahren.
Dann sehe ich, dass sich dort, wo ich hätte fahren sollen ein Unfall ereignet hat.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos
zuletzt bearbeitet 13.02.2011 19:58 | Top

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#2 von Isis ( gelöscht ) , 27.07.2010 18:38

Ähnliches habe ich auch schon öfters erlebt. Es ist nur schade, dass man diese übersinnlichen Fähigkeiten nicht steuern und gezielt einsetzen kann.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#3 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 27.07.2010 19:04

Ich habe mal gelesen, dass bei Naturvölkern sowas möglich war.
Die Indianer nahmen mit Rauchzeichen Kontakt auf oder über weite Entfernungen mit Telepathie.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#4 von Isis ( gelöscht ) , 27.07.2010 19:47

Es gibt sie noch heute. Bei den Mongolen ist es der Schamane, der eine Mittlerrolle zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt einnimmt und besondere Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft einsetzt. Als wesentliche Elemente der schamanischen Praxis gelten die Interaktion mit Geistwesen, Trance bzw. Ekstase. Die sollen wahre Wunder vollbringen.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#5 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 27.07.2010 19:53

Ich meine aber die Gedankenübertragung von Mensch zu Mensch, oder irgendwelche Wellen, die einem unbewußt warnen vor einem Unfall z.B. und einem ein unbewußtes anderes Verhalten eingeben.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#6 von Klaus Pfahl , 27.07.2010 20:22

Vielleicht sendet das Gehirn elektromagnetischen Wellen, die Menschen mit einer gleichen Wellenlänge bzw. Frequenz empfangen können. Gehirnströme sind meßbar, und dort wo Strom fließt, wäre es durchaus möglich, daß eloktromagnetische Wellen entstehen.
Demnach müßte das Gehirn auch Wellen empfangen können.

Dazu habe ich eine interessante Seite gefunden. Heilung durch Maghnetwellen:

http://www.grenzenlos.net/archiv_new/arc_ges_magnetfeld.htm

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
Klaus Pfahl
Admin
Beiträge: 7.167
Registriert am: 07.03.2010


RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#7 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 27.07.2010 20:54

Meine Katze hat eine solche Magnetfeldtherapie bekommen gegen ihre Rückenprobleme, hat einmalig geholfen.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#8 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 13.02.2011 19:56

Wenn ihr eure Gedankenkraft kontrollieren wollt, macht auf der Straße folgendes Experiment:
Einer vor euch gehenden Person (Entfernung zwischen 6 m und 25 m) seht ruhig und fest auf den Nacken. Dabei stellt ihr euch in Gedanken innerlich bereits sichtbar vor, wie die betreffende Person den Kopf nach euch umdreht. Je mehr und je lebhafter ihr euch dabei die Drehbewegung des Kopfes vorstellt, umso schneller werdet ihr mit eurer Gedankenübertragung Erfolg haben. Ihr dürft aber keinerlei Geräusche von euch geben. Nicht husten oder räuspern und auch nicht mit den Füßen stärker auftreten. Die Gedankenübertragung darf nur durch eure Gedanken und durch eure Einbildung zustande kommen.


Scheinheilige

RE: Wink des Schicksals oder Zufall?

#9 von Alter Friese ( gelöscht ) , 13.02.2011 20:05

Es ist das normalste der Welt mit Lebewesen geistig verbunden zu sein, sowohl sexuell als auch platonisch bzw in Freunschaften, nur dass nicht jeder darüber redet.
Es passiert bei uns sehr oft, dass meine Frau und ich zur gleichen Zeit den gleichen übereinstimmenden Gedanken habe und aussprechen. Das ist wie synchrondenken.


Lever dood as Slav

Alter Friese

   

Sexualmoral in der katholischen Kirche
Evolution oder Gottes Schöpfung?

Javascript Uhr
Aktueller Kalender
Xobor Forum Software von Xobor