Weltuntergang im Jahre 2012

#1 von Klaus Pfahl , 07.06.2010 13:35

Der Weltuntergang steht uns bevor. Zumindest, wenn man den Berechnungen der Maya glaubt. Geht es nämlich nach ihnen, dann ist der 21. Dezember 2012 der Tag, an dem alles Leben auf der Erde endet. Ob dieser Tag, an dem die alljährliche Wintersonnenwende stattfindet, tatsächlich der letzte Tag ist?

http://www.maya.at/Allgemein/Allgemein-Index.htm

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#2 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 07.06.2010 14:01

Mach dir keine Sorgen, nach den Zeugen Jehovas sollten wir schon viel früher untergehen.
Allerdings könnte es vielleicht eine verschlüsselte Botschaft sein, die auf ein großes Unglück hinweist.
Ich mag solche Theorien, man hat doch was, worauf man sich freuen kann.


Die Waffen nieder!
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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#3 von Sheppard ( gelöscht ) , 07.06.2010 14:12

Drei Tage vor Weinachten, das wäre nicht Schön wenn da die Welt untergehen würde,
aber da mache Ich mir keine Sorgen, die Welt geht mit Sicherheit nicht unter, Vielleicht passiert ein etwas größeres Unglück/Unfall aber untergehen wird die Welt bestimmt nicht.

mfg Sheppard


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Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.

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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#4 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 07.06.2010 14:16

Außer es zerschmettert uns ein Meteorit oder sowas in der Art.?
Wie es wohl sein würde, wenn man einfach ins Weltall rausgeschleudert wird?


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#5 von Sheppard ( gelöscht ) , 07.06.2010 14:21

hmm Mann würde warscheinlich ersticken, da es Im All keine Atmosphäre gibt.

mfg Sheppard


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#6 von Klaus Pfahl , 07.06.2010 16:47

Zitat von Sheppard
hmm Mann würde warscheinlich ersticken, da es Im All keine Atmosphäre gibt.

mfg Sheppard



Angenommen, Du würdest durch eine Kollision in das Weltall hinausgeschleudert werden, dann wärest Du in Bruchteilen von Sekunden besinnungslos und umgehend schockgefroren. Schlimmer allerdings wäre ein langsames Massensterben hervorgerufen durch einen Meteoriteneinschlag wie vor über 60 Millionen Jahren, als über 90% aller Arten einschließlich der Dinos vernichtet wurden.

Gruß
Blitz


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#7 von Punschkrapferl , 08.07.2010 14:40

Es ist immer wieder amüsant welche Modeerscheinungen bezüglich verschiedener Weltuntergänge herumgeistern. Selbsternannte Reiter der Apokalypse verbreiten im weltweiten Netz Katastrophen furchterregdendster Natur. Mögen diese sich doch darin suhlen, wenn es ihnen behagt. Derzeit ist eben der Mayakalender en vogue, wenigstens etwas Neues, die üblichen Nostradamusgeschichten, Hopi-Indianer, Kräuterpfarrer et alia waren offenbar schon sehr langweilig.

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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#8 von Vingilot ( gelöscht ) , 08.07.2010 16:16

Zitat von Blitz
Angenommen, Du würdest durch eine Kollision in das Weltall hinausgeschleudert werden, dann wärest Du in Bruchteilen von Sekunden besinnungslos und umgehend schockgefroren.




...Du meinst gewiss die marmelade-ähnlichen Proteinreste in die dich derart gewaltige Beschleunigungskräfte verwandeln würden, die nötig wären, dich mit einem einzigen Impuls von der Planetenoberfläche ins All zu befördern.
(Würde ganz bestimmt nicht weh tun, Schimmerlos. Die Nervenimpulse hätten kaum Zeit genug, das Gehirn zu erreichen)


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#9 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 08.07.2010 16:21

Danke, dass du mich beruhigt hast.
Jetzt bin ich echt froh.


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#10 von Laura , 27.06.2011 17:54

Vielleicht ereignet sich heute gegen 19:00 Uhr eine globale Katastrophe. Ein etwas busgroßer Asteroid wird in nur 12.300 km an der Erde vorbei fliegen. Was ist, wenn bei der Nasa falsch gerechnet wurde?
Die größte Annäherung zur Erde soll über dem Südatlantik stattfinden.

http://www.fr-online.de/wissenschaft/rau...er/-/index.html


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#11 von Klaus Pfahl , 27.06.2011 18:41

Für astronomische Verhältnisse ist diese Distanz fast nichts. Er kommt bei dieser Entfernung in das Magnetfeld der Erde und wird mit aller Sicherheit von seiner Umlaufbahn abgelenkt werden und könnte uns bei seinem nächsten Anflug direkt treffen.


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#12 von Laura , 27.06.2011 18:55

In 10 Minuten fliegt der Asteroid an uns vorrüber. Wann trifft er denn wieder die Erde?


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#13 von Klaus Pfahl , 27.06.2011 19:41

Keine Ahnung, wann der wieder kommt. Selbst wenn er auf unseren Planeten fliegt, wird er bei seiner Größe 5x20m wie eine große Sternschnuppe verdampfen.


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RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#14 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 02.07.2011 13:32

Zitat von Blitz
Der Weltuntergang steht uns bevor. Zumindest, wenn man den Berechnungen der Maya glaubt. Geht es nämlich nach ihnen, dann ist der 21. Dezember 2012 der Tag, an dem alles Leben auf der Erde endet. Ob dieser Tag, an dem die alljährliche Wintersonnenwende stattfindet, tatsächlich der letzte Tag ist?

http://www.maya.at/Allgemein/Allgemein-Index.htm

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Sorry, das stimmt nicht !!! Das haben die Maya nie behauptet (sofern man überhaupt in der Lage ist, das Mysterium des Kalenders zu entschlüsseln) !!!


Gruß - Peter


"Nichts ist schwieriger im Leben,
und nichts erfordert mehr Charakter,
als im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu stehen
und laut zu sagen: 'NEIN !' "

(Kurt Tucholsky)

peddor, der Rüstersieler
zuletzt bearbeitet 02.07.2011 13:45 | Top

RE: Weltuntergang im Jahre 2012

#15 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 02.07.2011 13:46

Hier mal etwas von meiner laienhaften Kenntnis zur Hochkultur der Maya und ihrem ominösen Kalender !

(NEIN ! Nix mit wikipedia und so – die Maya und Literatur über sie sind mein Hobby !)



DIE MAYA


Moin allerseits !

Wenn schon angesehene Meso-Amerika-Forscher, speziell Archäologen, Anthropologen und Ethnologen, sich seit Jahrzehnten die Köppe einschlagen wegen ihrer jeweils vermeintlich allein selig machenden Theorien bezüglich der rätselhaften Maya-Kultur, wie soll erst dann ich als einfacher, unbedarfter Erdenbürger jemandem etwas über dieses geheimnisvolle Volk verklickern, dessen Ursprünge im Nebel tiefster Vergangenheit ruhen ?!

Die Fachliteratur meint: Der Beginn der Maya-Vorgänger, der Olmeken, lasse sich bis ca. 1.500 v. Chr. zurückverfolgen, wohingegen die Kultur der Azteken – Maya-Nachfolger – ihren Höhepunkt unter dem sicherlich bekannten Herrscher Montezuma, 16. Jahrhundert, gehabt habe.
Eine Abspaltung der Maya sind ab 9. Jhdt. die Tolteken.

Die klassische Maya-Epoche verläuft etwa vom 2. - 9. Jhdt n. Chr. .


Woher die Maya ihre geradezu sensationellen Kenntnisse von Städtebau-Planung (inklusive Kanalisation, Infrastruktur, Architektur (einschließlich monumentaler Tempel und Pyramiden) ), Mathematik und vor allem Astronomie hatten, ist völlig unklar, wobei sich Erklärungen nur in Spekulationen, denen Tür und Tor geöffnet sind, erschöpfen können.

Glaubhaften Behauptungen zufolge ist höchstens ein Drittel der Maya-Schrift (besser: Glyphen) entschlüsselt (Stand 2004); dieselbe Menge trifft auf das bisher Ausgebuddelte zu. Bedenkt man, welch' Vielzahl an Stätten und Städten, Straßen und einzelnen Monumental-Bauten bereits ausgegraben wurden, mag man ermessen, was noch alles unter der Erde schlummert...

Festzustehen scheint, DASS die Maya um 600 n. Chr. ihre angestammte Heimat, die Halbinsel Yukatan, verließen. WARUM, weiß niemand ! Das Ganze ist umso unbegreiflicher, als sie sich nur in der Entfernung von schlappen 350 km wieder ansiedelten. Eine Vertreibung ist mangels archäologischer Funde (Kampfspuren) ebenso auszuschließen wie eine Epidemie / Seuche (neue Heimat zu nah an der alten !).
Das Popul Vuh, die Sagensammlung der Quiche-Maya, bemerkt hierzu - sofern man es / sie überhaupt schon etwas entschlüsselt hat - , dass die „Höchste Priesterschaft“ vom Gott(herrscher) Kukulan, auch bekannt als Quetzalcoatl, persönlich die Botschaft zum „Auswandern“ erhalten habe.

Da die Conquistadores aus Spanien nahezu sämtliches aufgeschriebene Wissen vernichteten, müssen die Experten mühsam kümmerliche verbliebene Puzzle-Teilchen zusammensuchen.

Ihre größte Ausbreitung erlebten die Maya, respektive deren Nachfolger, die Azteken, vor ihrem Untergang durch den Völkermord der Spanier: Süd-Mexiko, Yukatan, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras.
Die klassische Epoche der Maya ordnet man zwischen 200 und 900 n. Chr. ein.

Hunderterlei blieb unerwähnt. Deshalb nur noch dies: Manche Pyramiden meso-amerikanischer Hochkulturen haben eine größere Grundfläche und ein größeres Volumen als die so genannte Cheops-Pyramide !!


DER MAYA-KALENDER

ist ein einziges Rätsel, zu dessen auch nur vager Erläuterung man heutzutage eine Power Point-Präsentation benötigte, um auch nur andeutungsweise die Komplexität dieses mathematisch-astronomischen Wunderwerkes darzustellen.

Er besteht quasi aus zwei ineinander verwobenen, wie Zahnräder ineinander greifenden Kalendern, dem kleinen 260-tägigen Tzolkin- und dem eigentlichen 360 (+ 5) Tage währenden Maya=Haupt=Sonnen-Kalender. Er präsentiert unglaubliche Kenntnis der Astronomie: Venus-Jahr, Erden-Jahr, Taumelbewegung der Erde um ihre Pole (= Präzession), Umlaufbahnen / Zyklen von Planeten unseres Sonnensystems, den „Anfang der Erde“ (ca. 3.100 – ca. 3.400 v. Chr.; woher dieses Datum stammt, weiß niemand (!) ) und den Schluss eines alten und Beginn eines neuen Zeitalters: ca. Dezember 2012. LETZTERES ALLERDINGS NUR, SOFERN man die Dauer-Korrekturen unseres heutigen Kalenders NICHT berücksichtigt, SOFERN das Zählen unseres Kalenders tatsächlich im Jahre 0, also bei Christi Geburt, begann.
(Hätte man den Kalender gestartet, als Jesus bereits 30 war, so wären wir in entsprechendem „Verzug“, von anderen Unwägbarkeiten nicht zu reden !!)

Vom Weltuntergang berichten die Maya nie, immer wieder nur von einer neuen Zeit, von einer Zeitenwende, die auch nur philosophisch gedeutet werden kann.





Nur der Geier – möglicherweise noch nicht einmal der – mag wissen, woher die Maya ihre schier ungeheuerlichen Kenntnisse hatten. „Von unseren Göttern wurden unsere Vorfahren unterwiesen !“, behaupteten bereits die Azteken gegenüber christlichen „Missionaren“ und behaupten auch noch heute die Nachkommen..........

Literatur-Empfehlungen gebe ich gern auf Wunsch; das meiste von mir Gelesene sind allerdings Wälzer im Original, d.h. in englischer Sprache.


Gruß – Peter



PS: In welch' erschütternder Weise die einstige Hochkultur degeneriert ist, ist allein daran festzustellen, dass ihr einziger Nachkomme eine Biene, die Maja, ist !!!


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(Kurt Tucholsky)

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