wählen, nein danke!

#1 von lei , 10.05.2014 13:31

es wird wieder bunt in deutschland.
überall hängen plakate der parteien zur eu-wahl aus.
hin und wieder lese ich einen slogan,
kann mich aber nicht mit ihnen identifizieren.
schlimmer noch, es sind aussagen, die
nach dem abbau dieser plakate auch wieder
vergessen sind. In meinen augen sind das lügen
lügen, die so dreist verpackt sind, daß man
schon als wahr verstehen kann.
daß fliesenleger und taxifahrer minister werden können und
hochschulabsoventen, ohne jegliche lebenserfahrung, nahtlos
in die politik wechsel ist zwar ein stück demokratischer freiheit,
aber hilft das deutschland wenn völlig unbedarfte personen
die geschicke deutschland bestimmen?

nun werden am gleichen wahltag in nrw kommunalwahlen
abgehalten. da ich nicht wählen darf/kann, aber doch neugierig
ob der parteiarbeit bin habe ich einer parteisitzung beigewohnt.

das kürlaufen der kandidaten für den ortsverband war schon recht
eigenartig. da stellten sich kandidaten vor, die darauf hinwiesen,
in welchem gremium und in welchem ausschuss sie die sessel
warm hielten. andere kandidaten, so hörte ich hinter vorgehaltener
hand, haben die nachbarschaft mobilisiert in diese partei einzutreten,
ihn in den stadtrat zu wählen und anschließend wieder austreten.
es wurde nicht auf qualifikation gesetzt sondern auf seilschaften.
ist das basisdemokratie?

sehe ich mir die europa- und kommunalkandidaten an, sollte
man meinen, eine bananenrepublik sucht die schlimmsten
……….. , die sie nach aussen vertreten.

 
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RE: wählen, nein danke!

#2 von maronni , 10.05.2014 22:19

Mich hat die Politik in den letzten Jahren so enttäuscht...besonders das EU-Geschwader, dass ich das erste Mal nicht wählen gehe.
Vielen Abgeordneten geht es hauptsächlich um das große Abgreifen der Knete...und die ist ja bekanntlich für EU -Abgeordnete besonders hoch.


immer frei von der Leber weg,
...auch wenn manchen die Galle hoch kommt

 
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RE: wählen, nein danke!

#3 von Schiffskatze , 11.05.2014 11:24

Zitat von maronni im Beitrag #2
Mich hat die Politik in den letzten Jahren so enttäuscht...besonders das EU-Geschwader, dass ich das erste Mal nicht wählen gehe.
Vielen Abgeordneten geht es hauptsächlich um das große Abgreifen der Knete...und die ist ja bekanntlich für EU -Abgeordnete besonders hoch.


Zur EU-Wahl werde ich auch nicht gehen. Meinen Wahlzettel habe ich zerrissen.
Erstens will ich mir selber hinterher nicht vorwerfen müssen, diese Leute - egal wer - gewählt zu haben, die alles andere machen, aber nicht meine Interessen vertreten und durchsetzen. Stichwort TTIP, Monsanto, Haften für Pleitestaaten und Banken. Mir geht da zu viel gegen den Strich. Die ganze Richtung passt mir nicht mehr, seit Einführung des Euro.
Zweitens will ich nicht, dass die Partei, die ich gewählt hätte, für meine abgegebene Stimme auch noch 3,50 € bekommt. Wofür?
Diese Leute in Brüssel wollen nichts anderes als ihren Posten retten und halten vor der Wahl so viel Sonntagsreden, die nach der Wahl schnell wieder ad acta gelegt werden.


"Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit"
Susan Brownell Anthony,
amerikanische Frauenrechtlerin 1820-1906

 
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RE: wählen, nein danke!

#4 von lei , 12.05.2014 13:05

davon mal abgesehen, was für den deutschen "markt" nicht mehr tragbar ist,
wird nach brüssel abgeschoben.

und diese leute verdienen, oder besser noch, bekommen, ihr geld für's
nichtstun? was haben eure eu-politiker schon für euch gemacht?

ich kann mich nur ans geldausgeben erinnern.

 
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RE: wählen, nein danke!

#5 von Schiffskatze , 13.05.2014 11:37

Zitat von lei im Beitrag #4
davon mal abgesehen, was für den deutschen "markt" nicht mehr tragbar ist,
wird nach brüssel abgeschoben.

und diese leute verdienen, oder besser noch, bekommen, ihr geld für's
nichtstun? was haben eure eu-politiker schon für euch gemacht?

ich kann mich nur ans geldausgeben erinnern.




Nichts, was die einzelnen Staaten untereinander auch ohne Straßburg und Brüssel festlegen könnten. Für mich ist die EU nichts weiter als ein aufgeblähter Beamten-und Postenapparat, bei dem ausser Murks und die Versorgung von 33.000 Beamten nichts dabei herauskommt.


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zuletzt bearbeitet 13.05.2014 | Top

   

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