William Shakespeare

#1 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 24.05.2010 23:22



Mein Favorit unter den Dramatikern ist William Shakespeare.

William Shakespeare 1564-1616 englischer Dichter. Bedeutendster Dramatiker der Weltliteratur.

Werke

William Shakespeare
(1564–1616)

■Komödien
■Die Komödie der Irrungen
■Der Widerspenstigen Zähmung
■Die beiden Veroneser
■Liebes Leid und Lust
■Ein Sommernachtstraum
■Der Kaufmann von Venedig
■Die lustigen Weiber von Windsor
■Viel Lärmen um nichts
■Wie es euch gefällt
■Was ihr wollt
■Troilus und Cressida
■Ende gut, alles gut
■Maß für Maß
■Perikles
■Cymbeline
■Das Wintermärchen
■Der Sturm
■Die beiden edlen Vettern
■Historien
■König Johann
■König Richard II.
■König Heinrich IV. Erster Teil
■König Heinrich IV. Zweiter Teil
■König Heinrich V.
■König Heinrich VI. Erster Teil
■König Heinrich VI. Zweiter Teil
■König Heinrich VI. Dritter Teil
■König Richard III.
■König Heinrich VIII.
■Tragödien
■Titus Andronicus
■Romeo und Julia
■Julius Cäsar
■Hamlet. Prinz von Dänemark
■Othello
■König Lear
■Macbeth
■Antonius und Cleopatra
■Coriolanus
■Timon von Athen
■Poetische Werke
■Venus und Adonis
■Lucretia
■Sonette
■Der Phönix und die Turteltaube
■Der Liebenden Klage
■Der verliebte Pilger

Seine Dramen sind spannender als Krimis.
Meine liebste Geschichte. Der Widerspenstigen Zähmung.
Richard Burton und Elizabeth Taylor , ein umwerfendes Paar.


König Lear
Don Carlos
Mac Beth
Romeo und Julia
Hamlet
Othello
Der Kaufmann von Venedig ( gespielt von Fritz Kortner)
sind unerreicht.

Viele dieser Werke wurden als Opern vertont von Verdi.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: William Shakespeare

#2 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 24.05.2010 23:52

Hamlet

HAMLET
Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:

Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben - schlafen -
Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unsers Fleisches Erbteil, 's ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wünschen. Sterben - schlafen -
Schlafen! Vielleicht auch träumen! Ja, da liegts:
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir die irdische Verstrickung lösten,
Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
Die Elend läßt zu hohen Jahren kommen.
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt' und schwitzte unter Lebensmüh?
Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod,
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen irrt,
Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. - Still!
Die reizende Ophelia! - Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein!


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

   

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