Millionenschaden bei Brandanschlag bei der BW

#1 von bollerkopp , 27.07.2013 19:04

Mit einer Serie von Brandstiftungen auf einem Bundeswehrstützpunkt in Haveland (Sachsen-Anhalt) haben mutmaßliche Linksextremisten in der Nacht zu heute einen Sachschaden in Millionenhöhe angerichtet. Insgesamt wurden 16 Fahrzeuge der Armee schwer beschädigten oder ganz zerstört. Die Polizei spricht von einem in Sachsen-Anhalt bis dato unbekannten Ausmaß an Gewalt gegen die Bundeswehr.

In einem normalen Staat wäre jeder, der nachts auf Militärgelände schleicht, erschossen. So lernte ich es auch bei der Bundeswehr (Wachdienst-Ausbildung): Es gab Schilder, die klar und deutlich das Betreten untersagten; es gab Regeln: “Eindringling anrufen, Warnung, Warnschuß, weitere Eskalation).
Was die Astlöcher abgefackelt haben: Das Gerät des Panzerpionierbataillons 803.
http://www.bild.de/regional/leipzig/bund...57750.bild.html
Und was macht das Panzerpionierbataillon und wer übt da auf dem Truppenübungsplatz so alles? ich sag es euch!
Das Panzerpionierbataillon 803 nutzt einen ca. 590 Hektar großen unmittelbar an der Havel gelegenen Land/Wasser-Pionierübungsplatz nordwestlich von Havelberg, der auch der DLRG, Polizei, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk zur Verfügung steht. Eine Besonderheit bildet die Taucherausbildungsanlage (TauAusblAnl) in Havelberg, eine Ausbildungseinrichtung der Pionierschule des Heeres.
Das Panzerpionierbataillon wurde mehrfach bei nationalen Hilfs- und Katastropheneinsätzen verwendet, darunter beim Saalehochwasser (1994) sowie dem Hochwasser an der Oder (1997) und an der Elbe (2002 und 2006).
http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index....erbataillon_803


Gruß Bollerkopp

 
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RE: Millionenschaden bei Brandanschlag bei der BW

#2 von Klaus Pfahl , 28.07.2013 12:13

So etwas dürfte eigentlich nicht passieren. Normalerweise sollten alle militärischen Objekte von Soldaten bewacht werden. Bereits zu meiner Zeit, und das liegt schon Jahrzehnte zurück, ist man dazu übergegangen die Bewachung zivilen Unternehmen zu übertragen. Das Personal setzt sich meistens aus Frühpensionären und gering bezahlten älteren Männern zusammen, die einfach überfordert sind.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Millionenschaden bei Brandanschlag bei der BW

#3 von bollerkopp , 28.07.2013 14:07

Hi blitz!
Ich muss zugeben, bei mir ist die aktive Zeit auch schon einige Jahrzehnte her. 1960-70! Einen Wachvorfall hat es bei uns in der http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCcher-Kaserne_(Hemer) gegeben. Da hat zu seiner Zeit ( kann mich nicht erinnern wann ) in den Nachtstunden ein O.v.D ( Olt )seine Zaunwache kontollieren wollen ....aber von außen, er wollte die Reaktion von dem Posten sehen. Diese Reaktion hat er dann mit einer Schusswunde büßen müssen. Das dumme an der ganzen Sache war, das er den Zaun erklimmen wollte und da war der Posten nicht mit einverstanden.Drei mal angesprochen, durchgeladen und dann peng. Es hieß im Anschluss an den Vorfall, das der Soldat in der Dunkelheit ( Vorfall zwischen 2 Bogenlampen ) den Offz. v. Dienst nicht erkannt hat . Fazit: Oberleutnant im Krankenrevier ,Wachposten geehrt worden. So kann es gehen.


Gruß Bollerkopp

 
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zuletzt bearbeitet 28.07.2013 | Top

RE: Millionenschaden bei Brandanschlag bei der BW

#4 von Friesenkrabbe , 28.07.2013 15:59

Nicht, daß ich so etwas gutheisse, aber...........

was sind denn schon ein paar Milliönchen gegenüber den Milliarden, die durch de Maiziere in den Sand gesetzt wurden, nicht nur wegen der Drohnengeschichte, sondern auch anderer Verteidigungsmittel.... ?

Vielleicht wollte jemand mit der Zündelaktion nur den allgemeinen, in der Bw vorhandenen Schrott entsorgen........

 
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RE: Millionenschaden bei Brandanschlag bei der BW

#5 von bollerkopp , 28.07.2013 18:38

Zitat von Friesenkrabbe im Beitrag #4
Nicht, daß ich so etwas gutheisse, aber...........

was sind denn schon ein paar Milliönchen gegenüber den Milliarden, die durch de Maiziere in den Sand gesetzt wurden, nicht nur wegen der Drohnengeschichte, sondern auch anderer Verteidigungsmittel.... ?

Vielleicht wollte jemand mit der Zündelaktion nur den allgemeinen, in der Bw vorhandenen Schrott entsorgen........


Dieser "Schrott" , wie Du ihn bezeichnest , war vielleicht 3 Wochen vorher noch im Fluteinsatz für die Bevölkerung.
Dann sollte man demnächst bei Katastrohen diesen Schrott unter den Schleppdächern stehen lassen und nicht einsetzen.


Gruß Bollerkopp

 
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