beamte

#1 von lei , 29.04.2013 12:55

Bund fehlen mehr als 1000 Beamte
Kein Personal für Kfz-Steuer

Dem Bund fehlen offenbar mehr als 1000 Beamte, um im kommenden Jahr die Kraftfahrzeugsteuer einzuziehen. Das berichtet die "Süddeutschen Zeitung" mit Verweis auf ein Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss.

Das benötigte Personal stehe weder rechtzeitig noch im erforderlichen Umfang zur Verfügung, heißt es darin. Für die insgesamt 1771 Planstellen seien bislang erst 641 Zusagen erteilt worden.

als der home-computer in den öffentlichen verwaltungen einzug nahm,
hat man euch erklärt, daß diese geräte auf zeit mehr personal einspart.
das gegenteil ist der fall!
alles, was der rechner speichert muß heute
in papierform "abgesichert werden.

ein paar computer und ein paar arbeitswillige werden die "arbeit" von
1000 beamten mit links machen.

 
lei
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RE: beamte

#2 von Klaus Pfahl , 29.04.2013 16:41

Hahaa, genau das Gegenteil ist der Fall. Seitdem Beamte mit Computern arbeiten, wird ein großer Teil der Dienstzeit damit verbracht im Internet zu surfen. Richtig ist, dass Beamte im mittleren Dienst fehlen, die die eigentliche Verwaltungsarbeit machen. Dafür hat sich der Wasserkopf im höheren Dienst gewaltig aufgebläht.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
Klaus Pfahl
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RE: beamte

#3 von GG146 , 29.04.2013 20:26

Was man über Beamte schreibt, gilt grundsätzlich auch für Richter.

Morgen geht der Vorsitzende des 1. Senats des BGHSt in den Ruhestand. Das ist der Senat, der das haarsträubende Urteil gegen den Informatikstudenten Sven G. durchgewunken hat und auf dessen Neubesetzung nach den anstehenden Pensionierungen der Strafrechtsprofessor Erb seine Hoffnungen auf die Rückehr des BGH zu einem vernünftigen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Notwehrrecht setzt:

Grundgesetz Aktiv > Staatliches Gewaltmonopol und Sicherheit der Bürger > Bürger bald völlig schutzlos? - Weg in die Selbstjustiz?

Nähere eigene Ausführungen zu den hohen Herrschaften am 1. Senat verkneife ich mir lieber und empfehle insoweit diesen Blog:

Zitat
In diesem Blog befaßten sich bereits einige Beiträge von mir mit Nack und seinem Senat (“Ungeeignete Senatsvorsitzende am BGH: Wenn Richter befremdet sind”, “Bundesgerichtshof: Die schiere Freude am Strafen”).



http://blog.delegibus.com/2013/04/28/zeh...gh-beschlusses/

Die Auswirkungen von Herrn Nacks berüchtigtem Befremden verdeutlicht diese Erfahrung des aus der Fernseh - Gerichtsshow "Richter Alexander Hold" bekannten RA Lucas:

Zitat
Wenn der Richter nichts mehr weiß

Im Fernsehen tritt er als forscher Staatsanwalt auf. Im echten Leben hat Anwalt Stephan Lucas Ärger mit der Justiz - und fühlt sich als Opfer der Augsburger Staatsanwaltschaft.

Am vierten Verhandlungstag hatte der Münchner Rechtsanwalt Stephan Lucas allen Grund, dem Ausgang seines Prozesses mit Zuversicht entgegenzusehen. Denn das Dokument, das an diesem Tag vom Gericht in Augenschein genommen wurde, deutet doch recht eindeutig darauf hin, dass Lucas die Wahrheit gesagt hat, und dass seine beiden Kontrahenten in diesem Strafverfahren, die Augsburger Landrichter Karl-Heinz Haeusler und Johannes Ballis, sich, um es ganz vorsichtig auszudrücken, unrichtig erinnern.

(...)

Der Bundesgerichtshof glaubte den Richtern unbesehen und merkte pikiert an, es sei "befremdlich", dass er von Rechtsanwalt Lucas mit "unwahrem Vorbringen konfrontiert" werde.

(...)



http://www.sueddeutsche.de/bayern/landge...weiss-1.1075957


 
GG146
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zuletzt bearbeitet 29.04.2013 | Top

   

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