kurioses

#1 von lei , 10.04.2013 19:15

http://www.ad-hoc-news.de/schneckenprali...ecke/26040493/0

das mag ja schon kurios sein.

was der schneckenzüchter, der diese praline erfunden hat, erleben mußte,
ehe er diese rarität auf den markt brachte, stellt wohl alles in den schatten
und kann auch nur in deutschland passieren.

er bekam von der gesundheitsbehörde die auflage, einen schlachtraum für
schnecken
einzurichten.

unbekannt ist leider,
ob er eine ausbildung zum töten der schnecken vorlegen mußte
oder ob sie nur mit einem messer getötet werden dürfen
oder ob sie vorher mit strom betäubt werden müssen
oder ob man sie ausbluten lassen darf ( schächten )
oder ob sie auch vom veterinär untersucht werden müssen
oder es eine eu-richtlinie für das töten und verarbeiten von schnecken zu beachten ist
oder ob erst eine studie erstellt werden muß, ob schnecken mit kakao und milch verträglich
sind und die toten schnecken keinen schaden nehmen
oder oder......

hier wiehert mal wieder der amtsschimmel.

 
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RE: kurioses

#2 von Klaus Pfahl , 10.04.2013 20:33

Ist schon alt aber immer wieder zum Lachen:

Dienstanweisung § 49 der deutschen Bundespost:

"Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack als Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht als Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne.
Sollte es sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, daß ein in einem Wertsack versackter Wertbeutel statt im Wertsack, in einem der im Wertsack versackten Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen.
Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel und ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sondern als Beutel zu zählen. Verwechslungen sind im Übrigen ausgeschlossen, weil jeder Postangehörige weiß, daß ein mit Wertsack bezeichneter Beutel kein Wertsack ist, sondern ein Wertsackpaket."


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: kurioses

#3 von Schiffskatze , 11.04.2013 07:18

Zitat von Blitz im Beitrag #2
Ist schon alt aber immer wieder zum Lachen:

Dienstanweisung § 49 der deutschen Bundespost:

"Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack als Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht als Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne.
Sollte es sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, daß ein in einem Wertsack versackter Wertbeutel statt im Wertsack, in einem der im Wertsack versackten Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen.
Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel und ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sondern als Beutel zu zählen. Verwechslungen sind im Übrigen ausgeschlossen, weil jeder Postangehörige weiß, daß ein mit Wertsack bezeichneter Beutel kein Wertsack ist, sondern ein Wertsackpaket."



typisch deutsch.


 
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RE: kurioses

#4 von lei , 11.04.2013 12:31

nachtrag:

einen waffenschein sollte der gute mann besitzen, damit der amtschimmel nicht noch lauter wiehert.

 
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RE: kurioses

#5 von Laura , 11.04.2013 22:02

Die von den linksgrünen Gutmenschen verordnete Political Correctness nimmt immer bizarrere Formen an. Die Kriminalitätsbekämpfung wird dadurch eheblich erschwert, der Polizei in NRW ist es bereits seit langem verboten, die Täterherkunft zu benennen. In Frankfurt a.M. versuchen findige Behördenmitarbeiter nun, Zigeuner neu zu benennen. Sie heißen jetzt im Beamtendeutsch "Rotationseuropäer"

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/fr...en-1894219.html


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: kurioses

#6 von Schiffskatze , 12.04.2013 06:53

Zitat von Laura im Beitrag #5
Die von den linksgrünen Gutmenschen verordnete Political Correctness nimmt immer bizarrere Formen an. Die Kriminalitätsbekämpfung wird dadurch eheblich erschwert, der Polizei in NRW ist es bereits seit langem verboten, die Täterherkunft zu benennen. In Frankfurt a.M. versuchen findige Behördenmitarbeiter nun, Zigeuner neu zu benennen. Sie heißen jetzt im Beamtendeutsch "Rotationseuropäer"

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/fr...en-1894219.html



Ich lach`mich tot. Die Begriffe werden immer absurder. Wem fallen eigentlich solche Wortschöpfungen ein?
Die machen sich mit ihrer political correctness immer lächerlicher und merken nicht, dass sie schon lange nicht mehr ganz dicht sind. Bleibt festzustellen, bei denen ist nicht nur eine Schraube locker.


 
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RE: kurioses

#7 von lei , 12.04.2013 08:06

bei der schöpfungsgeschichte hat man etwas unterschlagen.

es muß heißen:

am siebten tag ruhte gott sich aus und schuf zu seiner erbauung und
zur allgemeinen erheiterung das deutsche verwaltungswesen.

 
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RE: kurioses

#8 von Schiffskatze , 12.04.2013 20:31

"Rotationseuropäer" - wäre doch mal ein lustiger Nickname.


 
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RE: kurioses

#9 von Schiffskatze , 16.04.2013 12:48

"Der Rotationseuropäer-Baron" eine Operette von J. Strauss ...


 
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RE: kurioses

#10 von schlau , 16.04.2013 12:54

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #8
"Rotationseuropäer" - wäre doch mal ein lustiger Nickname.


hihi die idee ist gut und gefällt mir


sehr schlau ;-)

 
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RE: kurioses

#11 von lei , 18.04.2013 15:18

Tierschützer kritisieren Herstellung von Honig aus Massentierhaltung

Bonn (dpo) - Der Deutsche Tierschutzbund hat die Herstellung und den Vertrieb von Honig aus Massentierhaltung auf Schärfste verurteilt. Die Verbraucher werden aufgefordert, solange auf den süßen Brotaufstrich zu verzichten, bis die Industrie auf artgerechte Bienenhaltung umgestiegen ist.
Tierschützer: "Bienen werden für die Honigproduktion zu Zehntausenden in kleinen Kästen gehalten, in denen so wenig Platz ist, dass sie teilweise sogar übereinander klettern müssen." Selbst bei der Herstellung von Bio-Honig sehe es nicht besser aus.
Werden auf viel zu engem Raum gehalten: Bienen
Auch medizinisch liegt vieles im Argen: So konnten die Tierschützer herausfinden, dass jede zehnte Biene nicht gegen die gängigsten Bienenkrankheiten geimpft ist. Hinzu kommt, dass tote Bienen häufig tagelang zwischen ihren Artgenossen liegen gelassen werden.
Der Tierschutzbund erklärte, man könne Honig erst wieder mit gutem Gewissen konsumieren, wenn sich die Honigindustrie zu folgenden Schritten verpflichtet:
1. Kleingruppenhaltung: Pro Bienenstock dürfen maximal fünf bis acht Bienen gehalten werden.
2. Platz: Jede Biene braucht einen Auslauf von mindesten 15 Quadratzentimetern. Zwischen einzelnen Waben sollte stets ein Sicherheitsabstand von fünf Zentimetern gehalten werden.
3. Personal: Auf Hundert Bienen muss mindestens ein Imker kommen. Königinnen bekommen einen Privatimker.
4. Gesundheit: Jede Biene sollte mindestens einmal im Monat vom Tierarzt untersucht werden.
5. Schlachtung: Wenn ältere Bienen keinen Honig mehr produzieren, dürfen sie geschlachtet und zu Bienenfleisch verarbeitet werden – allerdings nur wenn die Tiere zuvor mit einem Bolzenschussgerät betäubt wurden.

 
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RE: kurioses

#12 von Proconsul48 , 18.04.2013 20:04

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #9
"Der Rotationseuropäer-Baron" eine Operette von J. Strauss ...

Ich werde mal im Burgenland schauen, ob auf Speisekarten "Zigeunerschnitzel" angeboten werden....oder doch schon "Rotationseuropäer->Schnitzel" ?!?!?!


 
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zuletzt bearbeitet 19.04.2013 | Top

RE: kurioses

#13 von Schiffskatze , 18.04.2013 23:07

Zitat von Proconsul48 im Beitrag #12
Zitat von Schiffskatze im Beitrag #9
"Der Rotationseuropäer-Baron" eine Operette von J. Strauss ...

Ich werde mal im Burgenland schauen, ob auf Speiekarten "Zigeunerschnitzel" angeboten werden....oder doch schon "Rotationseuropäer->Schnitzel" ?!?!?!



Jaaa, mach das und vergiss bitte nicht, den Angestellten der Gaststätte zu sagen, dass sie sich reichlich politisch unkorrekt verhalten, sollte immer noch Zigeunerschnitzel auf der Karte stehen.


 
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RE: kurioses

#14 von Schiffskatze , 19.04.2013 09:28

Zitat von lei im Beitrag #11
Tierschützer kritisieren Herstellung von Honig aus Massentierhaltung

Bonn (dpo) - Der Deutsche Tierschutzbund hat die Herstellung und den Vertrieb von Honig aus Massentierhaltung auf Schärfste verurteilt. Die Verbraucher werden aufgefordert, solange auf den süßen Brotaufstrich zu verzichten, bis die Industrie auf artgerechte Bienenhaltung umgestiegen ist.
Tierschützer: "Bienen werden für die Honigproduktion zu Zehntausenden in kleinen Kästen gehalten, in denen so wenig Platz ist, dass sie teilweise sogar übereinander klettern müssen." Selbst bei der Herstellung von Bio-Honig sehe es nicht besser aus.
Werden auf viel zu engem Raum gehalten: Bienen
Auch medizinisch liegt vieles im Argen: So konnten die Tierschützer herausfinden, dass jede zehnte Biene nicht gegen die gängigsten Bienenkrankheiten geimpft ist. Hinzu kommt, dass tote Bienen häufig tagelang zwischen ihren Artgenossen liegen gelassen werden.
Der Tierschutzbund erklärte, man könne Honig erst wieder mit gutem Gewissen konsumieren, wenn sich die Honigindustrie zu folgenden Schritten verpflichtet:
1. Kleingruppenhaltung: Pro Bienenstock dürfen maximal fünf bis acht Bienen gehalten werden.
2. Platz: Jede Biene braucht einen Auslauf von mindesten 15 Quadratzentimetern. Zwischen einzelnen Waben sollte stets ein Sicherheitsabstand von fünf Zentimetern gehalten werden.
3. Personal: Auf Hundert Bienen muss mindestens ein Imker kommen. Königinnen bekommen einen Privatimker.
4. Gesundheit: Jede Biene sollte mindestens einmal im Monat vom Tierarzt untersucht werden.
5. Schlachtung: Wenn ältere Bienen keinen Honig mehr produzieren, dürfen sie geschlachtet und zu Bienenfleisch verarbeitet werden – allerdings nur wenn die Tiere zuvor mit einem Bolzenschussgerät betäubt wurden.



 
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