Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#1 von Klaus Pfahl , 09.02.2013 00:42

Ist die Haupt- oder Realschule heute nichts mehr wert? Zu meiner Zeit bekamen Abiturienten den Abschluss nur die Besten unter den Besten und studierten anschließend an einer Uni oder Fachhochschule. Heute kommt es immer öfters vor, dass Schüler, die zur wissenschaftlichen Arbeit geschult und vorbereitet wurden, den einfachen und überqualifizierten Weg wählen um ein Handwerk zu erlernen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#2 von Gast ( gelöscht ) , 09.02.2013 01:17

Es gibt zuwenig Plätze an den UNIS und Fachhochschulen.
Handwerk hat goldenen Boden.

Gast

RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#3 von Klaus Pfahl , 09.02.2013 01:31

Zitat von Gast im Beitrag #2
Es gibt zuwenig Plätze an den UNIS und Fachhochschulen.
Handwerk hat goldenen Boden.


Lieber Gast, ich glaube eher, dass die Bedingungen für das Abitur bzw. Matura einfach zu leicht geworden sind. Heute kann jeder Schüler mit relativ einfachen Fächern den Königsabschluss erreichen. Deswegen sind sie an der Uni oftmals überfordert, wenn Nägel mit Köpfen gemacht werden.
Wir hatten noch nie im Land der Dichter und Denker sooo viele Studienabbrecher wie gegenwärtig.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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zuletzt bearbeitet 09.02.2013 | Top

RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#4 von Gast ( gelöscht ) , 09.02.2013 01:38

Manche Fächer sind einfach überlaufen, darum müssen, die, die den numerus clausus nicht schaffen ins Ausland ausweichen.
Manche Leute nehmen Studienfächer, die überhaupt nicht gefragt sind und bleiben dann auf der Strecke.
Könnte sein, dass Abitur zu leicht geworden ist.
Ein Prüfstein ist immer noch das klassische Gymnasium mit Latein und Griechisch, finde ich jedenfalls.
Zumindest aber Latein.
Es fordert das Gehirn.


Gast
zuletzt bearbeitet 09.02.2013 01:39 | Top

RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#5 von Klaus Pfahl , 09.02.2013 01:52

Zitat von Gast im Beitrag #4
Manche Fächer sind einfach überlaufen, darum müssen, die, die den numerus clausus nicht schaffen ins Ausland ausweichen.
Manche Leute nehmen Studienfächer, die überhaupt nicht gefragt sind und bleiben dann auf der Strecke.
Könnte sein, dass Abitur zu leicht geworden ist.
Ein Prüfstein ist immer noch das klassische Gymnasium mit Latein und Griechisch, finde ich jedenfalls.
Zumindest aber Latein.
Es fordert das Gehirn.


Mag sein. Jedenfalls sollten die Schwerpunktfächer den Anforderungen des künftigen Berufslebens angepasst sein. Wem nützt ein Wissen, was heute nicht mehr entsprechend im Beruf gebraucht wird? Wobei, inzwischen habe ich es auch festgestellt, dass Latein eine logische Sprache ist und das logische Denken fördert.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#6 von Gast ( gelöscht ) , 09.02.2013 02:04

Wer in Mathematik gut ist, ist auch in Latein gut.
Beides sind logische Fächer.
Jedenfalls habe ich große Achtung vor guten Handwerkern.
Verachtet mir die Meister nicht!

Gast

RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#7 von Klaus Pfahl , 09.02.2013 02:07

Und in Musik ebenfalls. Gute Mathematiker sind auch gute Musiker, vorausgesetzt sie haben das absolute Gehöhr.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Warum drängen immer mehr Abiturienten in Handwerksberufe?

#8 von Proconsul48 , 14.02.2013 20:50

Handwerk hat goldenen Boden...und ein wenig Horizont (dank eines soliden Abiturs) schadet dabei gewiß nicht!!

 
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