RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#46 von E_Li , 23.01.2013 23:40

Zitat von Gast im Beitrag #43
Wenn sie durch einen Gallengangsverschluss kommt, geht sie nicht mehr von alleine weg, die Gelbsucht, da braucht es einen operativen Eingriff.

Es gibt da angeblich einige Tricks wie man Gallensteine über Nacht los werden kann ohne OP!

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#47 von schlau , 24.01.2013 09:29

Zitat von E_Li im Beitrag #45

Da du wie du es schreibst wohl trocken bist trifft das für dich nicht zu. Ich habe nur über die Folgen des Alkoholmißbrauchs geschrieben und möchte hier keinen angehen.


Hast du auch nicht ich finde du hast zum großen Teil recht. Natürlich gibt es solche. Und ich finde es gut wie du schreibst. bitte weiter so. das meine ich ehrlich


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#48 von schlau , 25.01.2013 10:22

Wer sich mit dem Thema beschäftigen will/muss hier zum lesen:

http://www.suchtwoche.de/

so schreiben die da:

Eine Sucht kann ein an sich perfektes Leben schnell zerstören. Da war eben noch eine gute, stabile Beziehung, doch der Alkohol hat aus dem einen Partner ein Wrack gemacht, nur noch seiner Sucht frönend und kaum noch in der Lage, auch nur über etwas mit klarem Kopf nachzudenken. Das nächste Fallbeispiel ist ein Manager, einst erfolgreich und mit einer Bilderbuch Karriere. Medikamente halfen ihm zunächst, sich gegen die jüngere Konkurrenz durchzusetzen; heute ist er gefangen im Kreislauf von Aufputschmitteln und Beruhigungsmedikamenten und nahe am völligen Absturz – sowohl privat, wie auch beruflich. Ähnlich schlimm ist es jedoch, wenn sich schon Jugendliche von Alkohol oder Drogen nicht fernhalten können. Die Eltern sind hier in der Bredouille, eigentlich das Beste für ihren Nachwuchs zu wollen, jedoch ihre Wünsche nicht durchsetzen zu können. Nicht selten ist aber gerade der Druck im Elternhaus der Auslöser der Sucht. Da ist es nicht der einzige Lösungsweg, die Kinder durch eine Detektei wieder aus der Drogenszene zu holen: Hilfe und ein gemeinsamer, neuer Lebensweg sind nun ebenso wichtig, wie die Bekämpfung der Ursachen, die überhaupt erst zur Sucht geführt haben.

sehr war. Oder die Eltern sind/waren selbst Suchtkrank. Dann wird die ganze Sachen noch schwierig.

sie schreiben weiter:

Der Weg in die Sucht

Für jede Sucht gibt es auch einen Auslöser. Dieser kann in der Jugend, zum Beispiel in einem sehr strengen oder auch sehr gleichgültigen Elternhaus liegen. Ein Unterschied, ob nun eher reiche oder arme Menschen einer Suchterkrankung unterliegen, ist kaum feststellbar: Der Sohn aus reichem Ärztehaus kommt mit den Leistungsansprüchen der Eltern vielleicht ebenso wenig klar, wie das Mädchen aus der Hartz IV Familie, das von Kindheit an tun konnte, was es wollte und das Elend im Viertel und im eigenen Leben mit Wodka-Flaschen bekämpft. Schlimme Erlebnisse sind ebenfalls Gründe, die Suchtverhalten begünstigen. Die Reisesucht, der zwanghafte Wunsch, ja nicht zu Hause bleiben zu müssen, kann darin begründet liegen, dass der Betroffene einfach schlimme Erlebnisse in einer Ehe oder mit den Eltern gemacht hat. Jeder Cent, jeder freie Tag: Alles wird in eine Reise investiert. Das ganze Leben ist eine Flucht und die Reiserücktrittsversicherung wird wohl selten in Anspruch genommen.

Am „einfachsten“ ist der Weg in den Alkoholismus zu gehen. Die späteren Alkoholiker haben irgendwann das Maß aller Dinge verloren. Vielleicht ist es ein Problem, das „hinuntergespült“ werden soll, eventuell aber auch einfach zu häufiges Feiern, bei dem der Alkohol in Strömen fließt. Bis die Gefahr erkannt wird, ist die Sucht schon omnipräsent. Eine Zeitlang verstecken die Süchtigen ihre Alkoholvorräte noch, doch das Ende des familiären Friedens, einer beruflichen Laufbahn und somit des Lebensglücks sind absehbar. Der Alkoholismus begleitet einen Süchtigen übrigens ein ganzes Leben: Einmal „trocken“, muss auch beim tollsten Fest, beim lustigsten BBQ Abend in der Nachbarschaft das Thema Alkohol ein Tabu bleiben. Der Weg zurück in die Sucht ist das Damoklesschwert, das immer über dem eigenen Leben steht.


ich habe einen Bankdirektor kennen gelernt der wo an der Flasche hing. Er erzählte mir, seine Frau wäre auf und davon mit seinen Kindern und in Job gings auch nicht mehr.Und üerhaubt sein Leben wäre nicht Lebens wert. Jahre später treffe ich ihn auf der Therapie wieder und war Glücklich. Zwar nicht weil er in der Therapie war sondern weil er Trocken ist. Es ist nicht leicht laut seiner aussage ohja sagte ich. Heute ist er Verheiratet und ist nochmal Vater geworden. Seine Frau hat ihn in der Therapie kennen gelernt und Lieben gelernt. Natürlich gabs da viele hinternisse zu bekämpfen (kenne ich zu gute) Und sein Job ist er auch wieder Glücklich. Alles fing damals an, weil es gekrieselt hat in der Beziehung. Nicht jede/r ist so stark genug um damit fertig zu werden.Ich z.b. ich habe mit rechnungen usw keine Probleme aber geht eine beziehung zu ende so muss ich aufpassen und ist sehr gefährlich. Oder ich habe stress in der Beziehung.Eine richtige Lösung habe ich bis jetzt noch nicht.ich hoffe ich finde eine lösung.


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#49 von schlau , 25.01.2013 10:33

durch mein Kumpel der wo als erster Spricht habe ich das Video gefunden. :)

ich glaube es kennt jede/r ob selbst abhängige/r oder angehörige/r. ich hör auch immer: ich hör ja dann auf. Ich kann es ja nur jetzt noch nicht weil...



ist der tatsache entsprechend. Jede/r Angehörige/r oder jede/r Betroffene/r kennt das: und Morgen höre ich auf! Aufhören tun die meisten wenn sie Gesundheitliche Schäden haben so das sie/er nicht mehr Trinken oder Ähnliche Stoffe zu sich nehmen können.


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#50 von schlau , 11.02.2013 11:58

ich suchte gerade was anderes und habe das gefunden, was sehr richtig ist und was mir jede/r betroffene/r die clean sind erzählen:

Zitat
Die Partnerschaft mit einem Alkoholkranken ist vergleichbar mit einer Fahrt in einem lecken Boot. Angehörige versuchen ständig das eindringende Wasser auszuschöpfen um das Boot vor dem Untergang zu bewahren. Der Alkoholkranke aber schöpft nicht mit, sondern verstärkt (durch sein Trinken) das Leck sogar noch. Darum ist es allemal besser aus dem Boot auszusteigen und an das rettende Ufer zurückzuschwimmen und den Alkoholkranken im Boot allein zu lassen. Wenn plötzlich alle haltgebenden Helfer verschwunden sind und er sich allein gelassen fühlt, verstärkt das gewaltig seine Angst und erhöht seinen Leidensdruck. Denn dadurch spürt er den drohenden Untergang den niemand mehr aufhalten hilft. So erkennt er meistens sehr rasch, dass es so nicht mehr weitergehen kann Erst jetzt wird der Alkoholkranke etwas an seiner Situation ändern wollen. Nun ist er bereit, Hilfe anzunehmen und mit dem Trinken aufzuhören .



Das kann ich bestätigen. Mann/Frau muss erst mit dem Hals in Sch.. stehen um Land wieder zu sehen ;) Es hilft wahrlich niemanden einen zu bemitleiden aber auch hilft es nicht zu schimpfen und zu toben. Es geht aber mit sehr viel Mühe und Geduld aber auch da ist Vorsicht geboten.Da dass Suchtkranke 100000 Aus reden haben muss manhaar genau aufpassen und abwiegen ob es sinnvoll ist da zu bleiben und zu kämpfen oder zu gehen. In den meisten fällen ist es so das mann/frau geht. Aber es gibt ausnahmen :D Mann/Frau muss in der ersten Zeit immer auf der Hut sein, denn wie schnell fällt mann/frau wieder ins alte Muster rein.. ;) Helfen kann man nur, in den meisten Fällen, wenn Mann/Frau in den Hintern treten tut. ;)

Zitat
Solange der trinkende Alkoholkranke sich sicher sein kann, dass "wohlmeinende" Helfer ihm alle unangenehmen Folgen seiner Trinkerei abnehmen oder erleichtern, solange wird er nichts an seinem Trinkverhalten ändern. Warum denn auch? Er kann sich darauf verlassen, dass sein Alkoholkonsum beispielsweise "gedeckt" wird (vorm Chef, vor den Nachbarn etc.). Er ist sich sicher, dass er weiterhin gut versorgt sein wird und dass es ihm an nichts mangelt. Das hat zur Folge, dass dem Alkoholkranken gar nicht bewusst wird, was er sich und anderen antut. Und er sieht eben keine Gründe aufzuhören.



leider ist es die Wahrheit.

Zitat
Nur zu häufig kommt es vor, dass die Angehörigen diesen Krankheitsverlauf durch ihr "wohlmeinendes" Helfen verlängern. Ein Alkoholkranker muss seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen, um aus der Sucht aussteigen zu können. Dieser persönliche Tiefpunkt ist sehr individuell. Die Alkoholkrankheit muss im wahrsten Sinne des Wortes weh tun! Die Schmerzgrenze ist dabei sehr unterschiedlich. Für den einen reicht dazu der Verlust des Führerscheins, beim anderen muss es eine zerstörte Partnerschaft sein und wieder ein anderer muss erst in der Gosse liegen, um "aufzuwachen". Manche Menschen schaffen den Absprung leider nie. Jedoch allen ist es gemeinsam, sie müssen die bittere Erfahrung am eigenen Leibe machen, den eigenen Tiefpunkt zu erreichen.

Leider müssen auch viele Angehörige diese bittere Erfahrung machen. Auch sie müssen, genauso wie der Alkoholkranke selbst, ihren Tiefpunkt erreichen, um aus der Co-Abhängigkeit auszusteigen. Co-Abhängigkeit hat in keiner Weise etwas mit "mittrinken" zu tun, wie manchmal fälschlicherweise angenommen wird. Co-Abhängigkeit ist das Verhalten der Angehörigen, den Krankheitsverlauf des Alkoholkranken durch vermeintliches Helfen und Verdecken zu verlängern. Die Co-Abhängigkeit kann sogar soweit gehen, dass der Angehörige davon abhängig wird, dem Alkoholkranken zu helfen.

Sprechen Sie auch mit anderen Verwandten, Freunden und Bekannten über das Problem. Sorgen Sie dafür dass, diese in Ihrem Verhalten "mitziehen". Es bringt nicht viel, wenn Sie alleine den trinkenden Alkoholiker links liegen lassen und er sich bei anderen seine Unterstützung holt. Es müssen alle Angehörigen an einem Strang ziehen, nur so kann die Maßnahme effektiv sein.



ich kann nur so viel dazu schreiben, am besten man tut den Abhängige/n einen Spiegel vor augen halten. Meistens klappt das auch

http://www.a-connect.de/hilfea.php


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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#51 von GG146 , 04.02.2015 16:23

Ben Wettervogels Alkoholprobleme waren jedenfalls für das Fernsehpublikum (noch) nicht erkennbar. Wahrscheinlich hatte er aber ein Vertragsverhältnis als Freiberufler mit dem ZDF, das kann ein faktischer Arbeitgeber viel leichter und frühzeitiger kündigen, als eine verhaltens- oder krankheitsbedingte Kündigung eines Arbeitsverhältnisses möglich wäre ...

Zitat
Alkoholprobleme, vom Sender gekündigt

Freundin spricht über letzte Wochen von Ben Wettervogel



(...)

Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, litt Wettervogel unter Alkoholproblemen. Seine Lebensgefährtin Ilona Geissler sagte dem Blatt: "Im Sommer 2014 machte er eine Kur." Danach habe er jedoch weiterhin getrunken, sogar bei der Arbeit. Im August 2014 wurde er vom ZDF "freigestellt", Ende des Jahres kündigte ihm der Sender.

(...)



http://www.focus.de/kultur/kino_tv/vom-z...id_4451576.html

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#52 von lei , 09.02.2015 11:37

@gg146,

nach ihrer aussage ist marijuana nicht gefährlich.
vieleicht solle er sich das trinken mit diesem zeug abgewöhnen.


 
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