RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#16 von schlau , 20.01.2013 16:31

Kontrolliertes Trinken. . .

WIE LANGE

. . . soll das gutgehen???


Zitat
IAB. In jüngster Zeit wird von verschiedenen Seiten für "kontrolliertes Trinken" propagiert. Renommierte Zeitschriften berichten darüber, ein auf dem Gebiet Suchtproblematik bekannter Autor widmet diesem Thema eine eigene Website, und sogar manche Ärzte und Therapeuten vertreten diese Theorie.

Um es gleich vorweg zu nehmen - wir sprechen uns gegen derartige Ansätze aus. Mehr noch, wir halten es für gefährlich, solche Theorien zu verbreiten! Auch wenn teilweise darauf hingewiesen wird, dass sich "kontrolliertes Trinken" bei bestimmten Indikationen nicht realisieren lässt, kann es bei Betroffenen falsche Hoffnungen wecken.

Wir möchten mit dieser Aktion aufklären und Betroffene (insbesondere trockene alkoholkranke Menschen) vor Versuchen mit "kontrollierten Trinken" eindringlich warnen



da bin ich der gleichen Meinung. Kontrolliertes Trinken geht gar nicht und die das sagen lügen sich selber an.

Was besagt die Theorie "Kontrolliertes Trinken"?

"Kontrolliertes Trinken" heißt, den eigenen Alkoholkonsum nach einem zuvor festgelegten Trinkplan und nach bestimmten Regeln auszurichten.

geht gar nicht!!

An wen richtet sich "Kontrolliertes Trinken"?

Es ist ursprünglich für Menschen gedacht, die zwar viel Alkohol trinken, dabei aber (angeblich) nicht alkoholabhängig sind. In der Tat gibt es "Vieltrinker" ohne Suchtstruktur, jedoch ist diese Spezies weniger häufig vertreten. Da jedoch die Übergänge zwischen Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht fließend sind, kann niemals mit Gewissheit festgelegt werden, wer das Prinzip "Kontrolliertes Trinken" anwenden kann und wer nicht.

ich kenne das Theater kontrolliertes Trinken nein danke nicht mehr wieder.

Die Sache hat einen Haken!

Bei Betrachtung der einzelnen Phasen der Alkoholsucht ist das "Trinken nach einem bestimmten Schema" ein fast fester Bestandteil der sogenannten kritischen Phase. In dieser Phase sind die Betroffenen jedoch bereits in ihrer Sucht gefangen. Nur Abstinenz könnte den Fortschritt der Alkoholkrankheit stoppen

Tja.. wenn man es einsieht dann ja ;)

Warum "Kontrolliertes Trinken" nicht funktionieren kann!

Viele Menschen können in Maßen trinken - es heißt sie können mit Alkohol umgehen. Sie trinken gelegentlich, verspüren kein Verlangen nach mehr Alkohol und haben auch keine Probleme, auf das Trinken zu verzichten.
Wer jedoch einer selbst, oder auch therapeutisch auferlegten Kontrolle bedarf, hat bereits ein ernsthaftes Alkoholproblem! Der Versuch, "kontrolliert" zu trinken zeigt, dass zuvor ein Kontrollverlust eingetreten sein muss. Nun wird probiert, "kontrolliert" zu trinken, was aber zu keinerlei Befriedigung des Trinkverlangens führen kann, da die Betroffenen nicht mehr die Menge bekommen, die sie bräuchten, um sich wohlzufühlen. Vergleichen wir es mal damit: Man hat fürchterlichen Hunger, bekommt aber nur ein Salatblatt zugeteilt und soll damit satt und zufrieden sein.
Für die Betroffenen ist das "Kontrollierte Trinken" folglich mehr eine Qual, als ein Nutzen. Es werden Bedürfnisse geweckt, die nicht befriedigt werden. Es ist im Endeffekt also leichter, ganz auf den Alkohol zu verzichten.


stimmt vollkommen Aber jede/r muss selber wissen ob er/sie die Qualen ertragen möchte oder lieber einen unbequemen Weg geht.

Der "kontrolliert" trinkende Alkoholkranke - eine tickende Zeitbombe!

Viele trockene Alkoholiker meinen, nach einer kürzeren oder längeren Abstinenzphase, wieder mit Alkohol umgehen zu können. Nicht wenige fallen durch Publikationen über "Kontrolliertes Trinken" in diesen Irrglauben. Der Alkoholkranke versucht nun nach seinem oder vom Therapeuten empfohlenen, vorher festgelegten, Trinkschema Alkohol zu trinken. Erstaunlicherweise mag es bei dem ein oder anderen über einen gewissen Zeitraum zu funktionieren - aber die Zeitbombe tickt!
In den uns (zahlreich) bekannten Fällen wurde die sich zugestandene oder vereinbarte Alkoholmenge eigenmächtig nach und nach gesteigert. Am Ende wurde exzessiver als je zuvor getrunken.
Für uns sind derartige Experimente "kontrolliert" zu trinken nichts anderes als schleichende Rückfälle. Anzumerken ist zudem, dass die meisten, die sich in "kontrolliertem Trinken" versucht haben, binnen kürzester Zeit (ca. 2 bis 4 Wochen) wieder in ihr altes Trinkmuster zurückgefallen sind. Uns ist kein Fall bekannt, der es länger als ein Jahr geschafft hat!


wie geschrieben geht es nicht lange gut. Dann fängt man an immer eine Flasche mehr zu trinken. usw.

Fazit

Wir warnen ausdrücklich davor, unter gegebenen Voraussetzungen "Kontrolliertes Trinken" auszuprobieren! Es ist unverantwortlich, dass Leute, von denen man eigentlich annehmen sollte, sie hätten die nötige Fachkenntnis, zu diesen gefährlichen Versuchen animieren. Und noch schlimmer, dies als therapeutische Maßnahme zu verkaufen und sich so auf Kosten derer, die ihnen guten Glaubens vertrauen, zu bereichern.

Da schließe ich mich an.

Und zu alle die sagen sie sind keine Alkoholiker/inen aber jeden Tag wegen was auch immer für Gründen Alkohol zu sich nehmen, immer daran denken welchen zu kaufen zu müssen.(ich rede nicht von 2 Flaschen oder so sondern mehr) ihr seid sehr sehr stark gefährdet. wie oben beschrieben kann das spielchen jahre gehen und ich meine nicht 2 oder drei jahre sondern 5 jahre aufwärts..es ist ein schleichender Prozess. Anders als bei Drogen


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#17 von Klaus Pfahl , 20.01.2013 17:32

Klar, die Leber ist lange Zeit geduldig. Jeder, der regelmäßig Alkohol zu sich nimmt, sollte mindestens alle zwei Wochen eine 3-tägige Pause zur Selbstkontrolle einlegen. Wenn er die ohne an Alkohol zu denken übersteht, ist noch alles im grünen Bereich. Außerdem sollte nach jedem durchzechten Abend am nächsten Morgen Milch getrunken werden - sagte uns früher einmal ein Marinearzt.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#18 von Gast ( gelöscht ) , 20.01.2013 17:58

Salzhering, Rollmops und solche Sachen und Mineralwasser.
Wenn die Leber aber einmal kaputt ist, gibt es nur noch eine Transplantation.
Siehe Larry Hagman.

Ich würde für niemandem spenden, der seine Leber durch Alkohol kaputt gemacht hat.

Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.


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zuletzt bearbeitet 20.01.2013 20:57 | Top

RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#19 von Klaus Pfahl , 20.01.2013 18:34

Bevor die Leber sich meldet, gibt sie erst einmal Warnsignale. Wenn es zwei Finger breit unter der rechten Rippe bei Druck schmerzt, sollte unbedingt mit dem Trinken für sehr lange Zeit pausiert werden. Dann kann sich dieses lebenswichtige Organ wieder regenerieren. Das dauert u.U. einige Monate wenn nicht sogar Jahre.


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#20 von schlau , 20.01.2013 22:04

Zitat von Gast im Beitrag #18

Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.



da hast du recht. Aber das erkläre eine/n Suchtkranken


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#21 von Gast ( gelöscht ) , 20.01.2013 22:48

Schon mal mit Hypnose beim Fachmann versucht?

Gast

RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#22 von Schiffskatze , 21.01.2013 12:38

Zitat von Blitz im Beitrag #19
Bevor die Leber sich meldet, gibt sie erst einmal Warnsignale. Wenn es zwei Finger breit unter der rechten Rippe bei Druck schmerzt, sollte unbedingt mit dem Trinken für sehr lange Zeit pausiert werden. Dann kann sich dieses lebenswichtige Organ wieder regenerieren. Das dauert u.U. einige Monate wenn nicht sogar Jahre.




War bei mir zwar nicht die Leber, sondern die Lunge die Probleme bereitete, obwohl ich schlechte Leberwerte hatte. Wovon weiss ich nicht. Vllt durch jahrelanges Einnehmen von Allergietabletten?. Denn Alkohol trinke ich fast nie.
Ich habe zwei Jahre gebraucht, dass ich nach meinem Asthma-Anfall nicht mehr das Gefühl hatte, einen Stein in der Lunge zu haben.

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#23 von Klaus Pfahl , 21.01.2013 13:27

Mit der Lunge kann auch daran liegen, dass jahrelang zu viele Nannopartikel eingeatmet wurden. Ich kenne eine Frau, die neben ihrem Büroarbeitsplatz den Kopierer und Laserdrucker stehen hatte. Damals war von der Gefahr, die von diesen Geräten ausgeht, nichts bekannt. Wer also einen Laserdrucker besitzt, sollte ihn möglichst weit entfernt vom Arbeitsplatz in einen gut belüfteten Raum aufstellen. Ansonsten kann es zur sogenannten "Plastinose" führen.
Was die Leber betrifft - nicht nur Alkohol schädigt die Leber, auch ungesunde Ernährung und Medikamente können mit ihren Nebenwirkungen dieses lebenswichtige Organ schädigen.


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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#24 von schlau , 21.01.2013 13:59

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #22

War bei mir zwar nicht die Leber, sondern die Lunge die Probleme bereitete, obwohl ich schlechte Leberwerte hatte. Wovon weiss ich nicht. Vllt durch jahrelanges Einnehmen von Allergietabletten?. Denn Alkohol trinke ich fast nie.
Ich habe zwei Jahre gebraucht, dass ich nach meinem Asthma-Anfall nicht mehr das Gefühl hatte, einen Stein in der Lunge zu haben.



Das kommt von den Tabletten, meine Mutter muss jeden Tag Tabletten nehmen und hat eine Leber da ist meine super gegen ihre. Sie trinkt kaum Alkohol. Tabletten gehen auf die Leber.

Das Problem bei der Leber ist, dass man nicht gleich merkt dass sie beschädigt ist. Die meisten Leuten die trinken oder andere suchtmittel nehmen werden immer gleich müde.

Das war bei mir auch so, zuerst konnte ich ob wohl ich viel zu mir genommen habe eine Nacht mindestens durchmachen.und das ist dann von zeit zu zeit nicht mehr der fall gewesen ich glaube zwei stunden trinken dann schlafe ich ein.


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#25 von Schiffskatze , 21.01.2013 23:46

Zitat
Tabletten gehen auf die Leber.




Ich muss dieTabletten einnehmen, wegen Nikki. Wenn er mal nicht mehr ist, dann erst setze ich sie ab. Die Tabletten nehme ich seit ca 12 Jahren einmal täglich.


 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#26 von Klaus Pfahl , 21.01.2013 23:57

Wer ist Nikki?

Eine gute Bekannte von uns hatte auch einmal alle Tabletten abgesetzt, und kam nach einigen Wochen prompt mit dem Notarzt ins Krankenhaus auf Verdacht eines Infarktes. Jetzt muss sie sogar eine Pille täglich mehr nehmen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#27 von Schiffskatze , 22.01.2013 00:11

Zitat von Blitz im Beitrag #26
Wer ist Nikki?

Eine gute Bekannte von uns hatte auch einmal alle Tabletten abgesetzt, und kam nach einigen Wochen prompt mit dem Notarzt ins Krankenhaus auf Verdacht eines Infarktes. Jetzt muss sie sogar eine Pille täglich mehr nehmen.


Nikki ist mein 13 jähriger Kater.

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#28 von Gast ( gelöscht ) , 22.01.2013 00:25

Auch wenn es schwer sein wird, wenn das Katerchen stirbt wirst du weiterleben, wenn nötig auch mit Tabletten.
Glaube mir, ich kenne das.

Gast

RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#29 von schlau , 22.01.2013 01:46

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #25

Ich muss dieTabletten einnehmen, wegen Nikki. Wenn er mal nicht mehr ist, dann erst setze ich sie ab. Die Tabletten nehme ich seit ca 12 Jahren einmal täglich.


ich wollte dir keine Angst machen. da das du keinen Alkohol und keine Drogen nimmst geht das noch. Bist du öfter Müde?


sehr schlau ;-)

 
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RE: Alkoholsucht und andere Suchterkrankungen und ihre Folgen

#30 von Gast ( gelöscht ) , 22.01.2013 01:54

Was für Tabletten??

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