wir können auch anders

#1 von GG146 , 12.08.2012 19:23

Dieses Thema hatte ich vor über zwei Jahren auf allen Foren angelegt, auf denen ich zu dieser Zeit stark präsent war. Da es mit der Herabsetzung der Gehaltsschwelle für Hochqualifizierte zum 01.08.2012 wieder aktuell geworden ist, trage ich es auch noch auf den Foren nach, auf denen ich seinerzeit noch nicht registriert war oder nicht so oft geschrieben habe:
_____________________________________

Schlagzeile

FDP Mitglieder fallen in Hartz 4 und stehen bei den ARGen an.

Das ist ein Traum, nein es wird Realität.

Guido hat es geschafft, -nach seiner Hartz4 Debatte-, Langzeitarbeitslose H4 Bezieher im Alter über 40 besinnen sich auf ihre Qualifikationen, Fähigkeiten und Ausbildungen. Wir wehren uns und Gründen ein 1€ Unternehmen.
Wir bieten unsere Arbeitskraft für einen Euro am Markt an. Unser Ziel ist es ein wenig zum H4 satz hinzu zu Verdienen so etwa 160€ im Monat, wie es Herr Westerwelle verlangt. Unsere Konkurrenten auf dem Markt sind vorzugsweise Unternehmen deren Eigentümer FDP Mitglieder sind. Illusorisch, nein, wir haben nichts zu verlieren denn wir haben nichts nur unseren Kopf,der denken kann, und unser Arbeitskraft, genau das bieten wir an.

Wer wir sind?

Bis jetzt sind wir 37 Personen die keiner haben will. Wir Zusammen haben bis zu 40000 Bewerbungen geschrieben.
Ein kleiner Auszug unserer Qualifikationen:
5 Personen Ingenieure, Techniker und Meister der Elektrotechnik im alter von 45 bis 63
2 Personen Ingenieure und Techniker Maschinenbau Alter 52 und 59
1 Rechtsanwalt Alter 64
1 Dr. Physik Alter 55
2 Dipl. Immobilienfachwirte Alter 42 und 49
3 Dipl. Betriebswirte Alter 45 bis 64
2 Dr. Dipl. Chemiker Alter 42 und 55
4 Dipl. Informatiker im Alter von 42 bis 52
Das sind nicht alle Qualifikationen die hier aufgeführt sind.

Wir geben jetzt ein Angebot für eine Anlagenplanung und den Bau einer der chemischen Anlage ab. Unser Mitbieter ist ein mittelständisches Unternehmen das im Besitz eines FDP Abgeordneten ist.

Es geht bei diesem Auftrag um:

12000 Stunden für Ingenieure , Techniker und Meister. Hinzu kommen 22000 Stunden für Facharbeiter.
Unser Angebot ist für die Anlage 34.000 € zuzüglich 19% Umsatzsteuer Material und Werkzeuge werden vom Auftraggeber gestellt.
Insgesamt wird das Auftragsvolumen bei uns bei rund 150.000€ liegen.
Das Gegenangebot beläuft sich auf € 3,7 Mio., was ein absolut Marktgerechtes Angebot ist.
Unser Mitbieter ist auf diesen Auftrag angewiesen und wenn er den nicht bekommt muss seine Personengesellschaft Konkurs anmelden. Aber er hat ja noch 3 Monate sein Mandat das er für die FDP wahrnimmt.



Weiter Projekte sind in Vorbereitung aus den Bereichen Immobilienwirtschaft, Maschinenbau und Anderen.

Wer sich uns anschließen will muss H4 Bezieher sein und mindestens 150 Bewerbungen geschrieben haben und bereit sein für 1€ zu arbeiten.

Die ersten Anfeindungen gegen uns sind schon da . Es wird mit Gerichten gedroht aber wir bewegen uns im Rahmen der Gesetze.



Diesen Auftrag können wir leisten genug Erfahrungen, Qualifikationen und das Können haben wir.

Davon ist auch der Auftraggeber überzeugt aber er schämt sich ein solches Angebot an zu nehmen. Wir nehmen ihm seine moralischen Bedenken denn es ist politisch gewollt genau so.

Im übrigen vernichten wir ca. 50 festangestellten Verhältnisse.

Was sagen jetzt die Befürworter von Herrn Westerwelle ist es das was ihr wollt?

____________________________________________

Das hier ist eine gesonderte HP zu dem Thema, in deren Linkliste alle Foren aufgeführt sind, auf denen ein thread dazu existiert:

http://wir-koennen-auch-anders.npage.de/


 
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RE: wir können auch anders

#2 von schlau , 13.03.2013 21:32

da möchte wieder jemand billige qualifizierte Arbeitnehmer in Deutschland:

http://www.handelsblatt.com/politik/deut.../7922238-2.html

Zitat
Als drängendstes Reformaufgabe haben die Amerikaner dabei den Fachkräftemangel ausgemacht. Zwar glänzt Deutschland nach Ansicht der US-Konzerne derzeit noch mit einem Reichtum an hochqualifizierten Arbeitskräften, langfristig zweifeln die Amerikaner jedoch daran, dass dieser Status-Quo am Arbeitsmarkt ohne politisches Eingreifen gehalten werden kann.



und hier schreibt einer die Wahrheit

http://www.wiwo.de/erfolg/management/arb.../7550358-2.html

Zitat
Ein ziemlich untrüglicher Beleg dafür, dass von einer dramatischen Knappheit von Arbeitskraft in Deutschland keine Rede sein kann, dürfte die Gehaltsentwicklung sein. Wenn qualifizierte Arbeitnehmer tatsächlich knapper würden, müssten überdurchschnittliche Gehaltsentwicklungen bei diesen zu beobachten sein. Tatsächlich sind jedoch die Reallöhne in den vergangenen Jahren unterhalb der Chefetagen in der Breite bekanntlich so gut wie gar nicht gestiegen.


sehr schlau ;-)

 
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RE: wir können auch anders

#3 von schlau , 30.03.2013 23:53


sehr schlau ;-)

 
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RE: wir können auch anders

#4 von GG146 , 26.04.2013 20:04

Wie war das noch mit dem Bock als Gärtner?

Zitat
Lohnzoff in Schleswig-Holstein: SPD-Mitarbeiter drohen mit Streik

Ralf Stegner plädiert gern für faire Löhne. Doch derzeit hat der Chef der SPD in Schleswig-Holstein mächtig Ärger. Die Mitarbeiter seines Landesverbands fühlen sich unterbezahlt und drohen dem Vorsitzenden mit Streik.

(...)

Altmann wirft Stegner eine Hinhaltestrategie vor. Ende 2012 war der alte Haustarifvertrag für die SPD-Mitarbeiter ausgelaufen. Seitdem, so der Ver.di-Verhandlungsführer, werde verhandelt. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent und mindestens 200 Euro für die Festangestellten. Parallel soll auch der Lohn der Aushilfen, der bislang bei 8,50 Euro pro Stunde liegt, angehoben werden. Doch mit dem SPD-Schatzmeister Jörg Wenghöfer habe kein Ergebnis erzielt werden können, so Altmann.

(...)



http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...k-a-896749.html

Jedenfalls würde so ein Streik im Wahljahr eindringlich daran erinnern, wem wir eigentlich den großen Billiglohnsektor zu verdanken haben.

 
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RE: wir können auch anders

#5 von GG146 , 08.05.2013 19:38

Das habe ich gerade auf einem einem anderen Forum zum Thema Mindestlohn geschrieben:

Zitat von Towanda2
Wenn der Vollzeitjob nicht zum Leben reicht

Die Zahl der Menschen, die Vollzeit arbeiten.....

FAZ



Dieser dort verlinkte Artikel ist typisch für die Diskussion um den Mindestlohn:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...t-12164667.html

Da werden als Vorteile des Mindestlohns für Friseurbetriebe die erleichterte Personalbeschaffung und der Wegfall der Dumping - Konkurrenz durch Preisbrecher angeführt und als Nachteil die Befürchtung geäußert, dass die Schwarzarbeit sich massiv erhöhen könnte.

Frage: Wenn die nach heutigen Verhältnissen mittelprächtig zahlenden Betriebe schon Probleme haben, genügend Personal zu finden, wieso kann denen überhaupt noch jemand Dumping - Konkurrenz machen? Wer arbeitet denn für diese absoluten Dumper und warum? Könnte das vielleicht etwas damit zu tun haben, dass die heute schon die Spottlöhne durch schwarze Zusatzlöhne aufmotzen und dann die AlG II - Aufstockung noch obendrauf kommt?

Bevor man im Zusammenhang mit dem Mindestlohn den Schwarzarbeits - Teufel an die Wand malt, sollte man sich mal genau ansehen, welche rechtswidrigen Zustände die "Freiheit" der Arbeitsvetragspartner, Verträge zu Lasten Dritter (des Steuerzahlers, der für die Aufstockung blechen muss) zu schließen, hervorgebracht hat.

 
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RE: wir können auch anders

#6 von GG146 , 01.07.2013 17:31

So ergibt der Begriff "Raubtier - Kapitalismus" wirklich Sinn:

Zitat
Fleischindustrie lässt Gespräch scheitern

Vertreter der niedersächsischen Schlacht- und Zerlegebetriebe haben am Donnerstagabend das Gespräch mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) nach zweieinhalb Stunden ergebnislos beendet.

(...)

„Es drängt sich der Eindruck auf, dass es maßgeblichen Vertretern der Branche vor allem darum geht, mit dem massenhaften Missbrauch von Werkverträgen ihren Wettbewerbsvorteil zu behaupten."

(...)



http://www.topagrar.com/news/Home-top-Ne...rn-1189340.html

Wenn weder staatsanwaltliche Ermittlungen noch permanente Skandalmeldungen der Massenmedien einen Denkprozess bei den Verantwortungsträgern der deutschen Fleischindustrie anregen können, bleibt wohl nur noch der Vergleich mit Raubtieren im Blutrausch, die sich in ihre Beute verbissen haben und sich durch keine Bedrohung verscheuchen lassen.

Siehe auch: Grundgesetz Aktiv > Moderner Feudalismus

 
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RE: wir können auch anders

#7 von GG146 , 11.07.2013 23:20

Das habe ich heute auf Facebook / Meudalismus geschrieben:


Zitat
Während die Marktgläubigen den Rausch der Siegesfeier nach dem Zusammenbruch der linksfaschistischen Regime in Europa noch immer nicht ausgeschlafen und das Auftreten des neuen neofeudalistischen Feindes der freien und sozialen Marktwirtschaft total verpennt haben, fordert dieser bereits die "absolute Kapitulation":

Aldi zwingt Angestellte zur "absoluten Kapitulation"



(...)

Buffler musste in die Zentrale und einen Verhandlungsmarathon über sich ergehen lassen. Der Streit endete abrupt. "Ich will von ihnen absolute Kapitulation", forderte ein Verkaufsleiter. Kurz darauf setzte Buffler seine Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag.

(...)

Wer hätte schon vermutet, dass bei 25.500 Aldi-Süd-Mitarbeitern jährlich nur 64 aus dem Verkauf in Rente gehen?"

http://www.welt.de/wirtschaft/article117...pitulation.html
------

Das hat ein Teilnehmer des Grundgesetz Aktiv - Forums dazu geschrieben:

-----

>> Die Formulierung "absolute Kapitulation" als Umschreibung der Abpressung von Unterschriften unter Aufhebungsverträge und damit einer Methode zur Umgehung des Kündigungsschutzgesetzes finde ich insofern bemerkenswert und absolut zutreffend, weil hier nicht nur eine einzelne Person ihre ureigenen Rechte aufgibt.

Wenn ein nach dem Gesetz unkündbarer Arbeitnehmer in Richtung Prekariat, Langzeitarbeitslosigkeit, AlG II und schließlich staatlich aufgestockter Grundrente ausgerotzt wird, unterzeichnet der gemobbte und entnervte Arbeitnehmer auch eine Kapitulationsurkunde zu Lasten des Staates, fast so wie ein Offizier in einem Krieg, der den ihm anvertrauten Frontabschnitt durch Kapitulation seines Verbandes vor einer feindlichen Übermacht aufgibt.

Der langjährige Mitarbeiter gibt mit seiner eigenen Rechtsposition nämlich auch ein Stück der eine soziale Marktwirtschaft postulierenden gültigen Rechtsordnung auf und überlässt den ihn persönlich betreffenden Teil der gesellschaftlichen Realität einer demokratisch nicht legitimierten und rechtsstaatsfernen faktischen wirtschaftlichen Gestaltungsmacht.

Diese faktische Macht wurde in der Vergangenheit zutreffend als "Raubtierkapitalismus" bezeichnet und nimmt mittlerweile Formen an, die schon nicht mehr in Kapitalismus - Schablonen passen. Das ist eher die Rückkehr des Feudalismus in (noch) verschleierter Erscheinungsweise. <<

http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewto...&p=51963#p51963

 
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RE: wir können auch anders

#8 von schlau , 12.07.2013 16:13

ich gehe nie wieder zum Aldi einkaufen :(


sehr schlau ;-)

 
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RE: wir können auch anders

#9 von GG146 , 03.01.2014 22:37

Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Zitat
TEXTILINDUSTRIE

Polizei erschießt streikende Arbeiter in Kambodscha

(...)



http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-01/...onstration-tote

> Mit Sturmgewehren‎ haben Militärpolizisten in Kambodscha auf streikende Textilarbeiter gefeuert. Mindestens drei Menschen starben. <

Die Ausbeuter geilen sich an ihrem Geiz allerdings dermaßen auf, dass sie auch den Lieferanten ihres Handwerkszeugs in die Pleite getrieben haben:

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/geweh...98534.bild.html

Mal gucken, vielleicht verreckt die von unten nach oben - Geldpumpe an ihren eigenen Funktionsprinzipien.

 
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RE: wir können auch anders

#10 von GG146 , 03.01.2014 23:34

An der falschen Stelle gespart, das neuzeitliche Feudalherrensubstrat lässt sich schließlich nicht mit Kleingeld abspeisen. ^^



https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/h...749498034_n.jpg

 
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RE: wir können auch anders

#11 von Klaus Pfahl , 04.01.2014 00:05

Ich selbst bin ja nicht neidisch. Wer viel geleistet hat soll auch besonders gut bezahlt werden. Den Job eines Ministers oder eines Kanzlers würde ich für das Geld nicht machen wollen. Manager in der Hochfinanz und in Konzernen lassen unsere Politiker wie Hungerlöhner aussehen. Da würde sich schon ein Job als Bürobote in Brüssel lohnen. Die verdienen einige tausend Euro mit Zulagen im Monat und haben keinen Stress.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: wir können auch anders

#12 von GG146 , 04.01.2014 18:23

Zitat von Blitz im Beitrag #11
Ich selbst bin ja nicht neidisch. Wer viel geleistet hat soll auch besonders gut bezahlt werden. Den Job eines Ministers oder eines Kanzlers würde ich für das Geld nicht machen wollen.


Ich finde nicht, dass die typischerweise einen überarbeiteten Eindruck machen. Ich glaube auch nicht, dass Erfolg heutzutage noch etwas mit Leistung zu tun hat. Die Verteilung der fetten Jobs hat nur noch etwas mit Macht und Beziehungen zu tun.

 
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RE: wir können auch anders

#13 von GG146 , 04.01.2014 18:23

 
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RE: wir können auch anders

#14 von GG146 , 16.02.2014 20:26

Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Zitat
Gerhard Schröder

"Die Gesellschaft ist nicht mehr so offen wie früher"

Altkanzler Gerhard Schröder sammelt moderne Kunst, in manchem Bild entdeckt man sogar sein Konterfei. Schröder hat Spuren hinterlassen. In der Kunst, der Politik und der jüngeren deutschen Geschichte.

(...)



http://www.welt.de/politik/deutschland/a...ie-frueher.html

>> wurde zum Kanzler der Bosse, nahm den Armen das Letzte und sitzt auf einem Riesenvermögen. <<

... und beklagt sich jetzt, dass die Gesellschaft nicht mehr so offen ist wie früher. Vielleicht sollte man in einer e-Petition anregen, Spitzenpolitiker vor der Einführung in höchste Staatsämter künftig nervenärztlich auf Anzeichen von Schizophrenie zu untersuchen :-/

 
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RE: wir können auch anders

#15 von GG146 , 06.03.2014 20:31

Heute auf Facebook gepostet:

Zitat
Verdacht auf Goldpreis-Manipulationen

Goldhändler klagt gegen fünf Großbanken



Fünf Geldinstitute setzen täglich den Goldpreis fest - und sollen sich dabei abgestimmt haben. Ein New Yorker Goldhändler hat eine entsprechende Klage eingereicht. Die mitbeschuldigte Deutsche Bank weist den Manipulationsverdacht zurück.

(...)

Deutsche Bank weist Vorwürfe zurück

Auch das Devisen-Fixing steht im Verdacht der jahrelangen Manipulation. Insgesamt sind fünf Institute am Gold-Fixing beteiligt. Der Preis wird in einer Telefonkonferenz des exklusiven Klubs zweimal am Tag festgelegt. Die Deutsche Bank ist als einzige Bank aus Deutschland dabei. Bei den anderen Instituten handelt es sich um die britischen Banken Barclays und HSBC, die kanadische Bank of Nova Scotia-Mocatta und Societe Generale aus Frankreich.

(...)



http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ve...anken-1.1905574


Angesichts der zunehmenden Dichte der Nachrichten über kriminelle Machenschaften von Großbanken und anderen DAX - Unternehmen frage ich mich, ob die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrikeit des § 43a StGB (Vermögensstrafe in Fällen organisierter Kriminalität) möglicherweise mit Rücksicht auf die Funktionsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt getroffen wurde.

Die Begründung dieser Entscheidung ist nämlich für die Verhältnisse des Bundesverfassungsgerichts außergewöhnlich schwach und in einem rein juristischen Licht kaum nachvollziehbar:

http://www.bundesverfassungsgericht.de/e...2bvr079495.html

 
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