Der Bleistift-Graf trotzt dem Computer

#1 von Gast ( gelöscht ) , 24.07.2012 01:17

Der Bleistift-Graf trotzt dem Computer

Anton-Wolfgang von Faber-Castell verkauft zwei Milliarden Stifte pro Jahr

Nürnberg: Ja, man braucht in Zeiten von Computer und iPad auch noch die guten alten Bleistifte. Das zeigt das Traditionsunternehmen Faber-Castell in Stein bei Nürnberg. Seit 1761 werden Stifte erzeugt und das Familienunternehmen unter Leitung von Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell hat den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft.

2011/12 (per Ende März) hat der Konzern nach 538 Millionen Euro im Vorjahr einen vorläufigen Umsatz von rund 570 Millionen Euro erwirtschaftet. Heuer will Faber-Castell die 600-Millionen-Euro-Marke knacken.

„PC und Laptop wird man nicht aufhalten können. Doch es wird immer mit der Hand geschrieben, gezeichnet oder gemalt werden“, sagt Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell (71). Er führt in achter Generation das Familienunternehmen und darf sich als Deutscher in Deutschland auch offiziell Graf nennen. Man wirtschafte positiv und sei zufrieden.

Zwei Milliarden holzgefasste Stifte stellt der Konzern mit 7000 Mitarbeitern in 14 Werken weltweit her. 1,5 Milliarden kommen aus dem Werk in Brasilien. Doch Faber-Castell trotzt der Billigkonkurrenz aus Asien und hält auch die Produktion in Europa hoch.

Zitat
Was wäre die Welt ohne den Bleistift?
Verlässlich, er gibt nie den Geist auf und man braucht ihn nur zu spitzen.
Mein Großvater erledigte das noch mit dem Taschenmesser.
Es war ein Ritual, wenn alle Bleistifte frisch gespitzt wurden.
Was wäre ein technischer Zeichner ohne Bleistift, was wäre ein Maler ohne Bleistift (Umriss)
Ich lebe der Bleistift, er gehört einfach in diese Welt.

Gast

   

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