pfandgeld

#1 von lei , 16.01.2012 20:57

seit dem auch auf plastikflaschen pfand erhoben wird frage ich mich,wer verwaltet das pfandgeld?

es sind millionen an euro, die im saftläden und in flaschenbiergeschäften ruhen.

 
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RE: pfandgeld

#2 von Klaus Pfahl , 16.01.2012 21:03

Ich finde das Pfandgeld durchaus sinnvoll. Früher landete alles auf den Müllbergen und verrottete so gut wie nie. Kürzlich wurden bei uns Proben aus den unteren Müllschichten entnommen. Ergebnis war, dass sogar alte Telefonbücher noch lesbar waren. Die Trennung von Glas, Papier und Plastik muss sein.
Ich bringe meine Pfandflaschen regelmäßig wieder zurück und bekomme auch das Geld dafür.


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RE: pfandgeld

#3 von lei , 17.01.2012 11:45

@blitz,

du hast meine frage nicht beantwortet.

nehmen wir mal an, ich kaufe mir einen kasten mineralwasser.

dafür zahle ich pro flasche und für den kasten nn euro pfandgeld.
dieses geld legt das geschäft in die kasse und wird dann weiter an den großhändler abgegeben.
beim nächsten einkauf bringe ich den kasten wieder zurück. dabei bekomme ich einen bon, den ich
für den nächsten kasten wieder einlösen kann. es geht also bei diesem kauf kein geld über die theke.
das bleibt beim händler.

ich schätze mal, das auf eine palette 50 kästen stehen. ein lkw schaft etwa 20 paletten.

was da bei einem getränkeladen pro woche an pfandgeld eingenommen wird ist immens.

 
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RE: pfandgeld

#4 von Klaus Pfahl , 17.01.2012 17:44

Lei,
wenn ich für z.B. 10,00 € eine Kiste Bier kaufe, kommen nochmals 4,00 € Pfand darauf. Ich zahle laut Bon 14,00 €. Ich habe die Pullen, und der Händler hat 4,00 € mehr in der Kasse, aber dafür 4,00 weniger Lagerbestand für Leergut. Wenn ich die leere Kiste wieder zurück bringe, bekomme ich 4,00 bar, und der Händler hat wieder seinen Lagerbestand wie er sein sollte, und die Kasse stimmt auch wieder.
Wo liegt das Rechenproblem?


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RE: pfandgeld

#5 von lei , 17.01.2012 22:09

l@blitz,

der normalfall sieht doch so aus:

du holst einen vollen kasten und zahlst pfand.
der händler legt das geld in die schublade.
du bringst einen kasten zurück und nimmst gleichzeitig
einen vollen neuen mit.
dann kann der händler sein pfandgeld in der schublade liegen lassen.

wenn das pro tag 20 leute machen hat er 20 x 4 euro also 80 euro
in der schublade, die auch dort bleiben, weil immer nur kästen gegen kästen
getauscht werden und nicht kästen->pfand->kästen.

 
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RE: pfandgeld

#6 von Klaus Pfahl , 17.01.2012 22:16

In der Realität sieht es aber so aus, dass ich den leeren Kasten wieder abgebe und dafür einen Gutschein erhalte, den ich beim Einkauf wieder einlöse. Der Einzelhändler verdient an den Pfandflaschen nichts, denn er selbst muss an den Großhändler wiederum Pfand für die erhaltenen Getränkeflaschen und Kisten bezahlen.

Wenn Kunden ihr Leergut nicht zurückbringen und in den Müll werfen, dann machen die Händler allerdings Gewinne. Meistens übersteigt das Pfandgeld den Wert einer Plastikpulle.


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RE: pfandgeld

#7 von lei , 17.01.2012 22:38

@blitz,

rrrrichtig!

meine frage waren,

wer bekommt das geld?

es sind bestimmt millionen von euro, die dem nn-händler einen ordentlichen batzen zinsen bringen.

 
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