der grüne punkt

#1 von lei , 10.01.2012 06:25

sehr geehrte ...........
ich erlaube mir ihnen für das sortieren des verwertbaren mülls
( grüner punkt) des vergangenen jahres 140,00 euro in rechnung zu stellen.

zahlbar auf mein konto ......... bei der ...................bank.

mit freundlichen grüßen

......


diese zeilen habe ich der hiesigen stadtverwaltung zugesand.

die antwort kam postwendend.

wir prüfen ihre forderung.

das ist nun drei monate her.

nun habe ich ein vereinfachtes mahnverfahren an das zuständige amtsgericht gestellt.

mal sehen ob es "durch geht"

 
lei
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RE: der grüne punkt

#2 von lei , 11.01.2012 12:36

zur allgemeinen erleuterung.

die kommunen gehen davon aus, daß die bürger vergessen haben, daß sie nicht zu sortieren brauchen.
mit anderen worten, ich kann meinen verwertbaren müll in die schwarze tonne stecken.
das wiederum hat zur folge, daß ich eine größere restmülltonne brauche, die ich wiederum zahlem nuß.

ich zahle also zwei mal, einmal beim einkauf und beim entsorgen.

das finde ich einfach nicht korrekt.

 
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RE: der grüne punkt

#3 von Klaus Pfahl , 11.01.2012 12:44

Wir zahlen für so viele Dinge zweimal, da blickt keiner mehr durch. Um Restmüll der grauen Tonne zu sparen, wird viel davon in die gelben Säcke oder Tonnen für verwertbare Abfälle entsorgt, der danach mühsam in Sortieranlagen wieder getrennt werden muss. Für diese Kosten zahlen wir quasi das zweite Mal. So sehe ich es.


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RE: der grüne punkt

#4 von lei , 11.01.2012 12:52

Zitat von Blitz
Wir zahlen für so viele Dinge zweimal, da blickt keiner mehr durch. Um Restmüll der grauen Tonne zu sparen, wird viel davon in die gelben Säcke oder Tonnen für verwertbare Abfälle entsorgt, der danach mühsam in Sortieranlagen wieder getrennt werden muss. Für diese Kosten zahlen wir quasi das zweite Mal. So sehe ich es.



@blitz,

....und darum habe ich mir erlaubt, unserer verwaltung eine rechnung zu schicken.

 
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RE: der grüne punkt

#5 von Klaus Pfahl , 11.01.2012 12:58

Das wird vermutlich ausgehen wie das Hornberger Schießen. Die Verwaltung wird bestimmt so ähnlich argumentieren wie ich. Genau so ärgerlich sind die übertrieben hohen Gebühren für Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine. Für diese Kosten war ein Teil der Kommunalsteuern eigentlich gedacht. Die werden inzwischen völlig von den Personalkosten aufgefressen.


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