Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#1 von Glen ( gelöscht ) , 29.12.2011 09:10

Religion hin - Religion her - die hamm'se nit mehr all! :weia

Ich formuliere mal einen Slogan:

Wo Religion zu Menschenverachtung entartet, wird Widerstand zur Pflicht!

Zitat

Denn in Beit Schemesch sind ultra-orthodoxe Juden in der Mehrheit. Sie wollen jetzt allen, auch den nichtreligiösen Bewohnern, ihren Lebensstil vorschreiben: Frauen müssen im Bus hinten sitzen. Auch auf Bürgersteigen soll es Bereiche für Frauen und für Männer geben - und die Radikalen unter den Orthodoxen fordern die Geschlechtertrennung sogar in den Schlangen an der Supermarktkasse.




Und dann noch das:

Zitat

Siebenjähriges Mädchen bespuckt

Das bekannteste Opfer der Ultra-Orthodoxen in Beit Schemesch ist die siebenjährige Na'ama. Auf ihrem Weg zur Schule wird sie regelmäßig von den Männern im schwarzen Kaftan bespuckt und angepöbelt, weil sie nicht auf der richtigen Seite des Bürgersteigs läuft oder nach deren Ansicht nicht sittsam gekleidet ist. Ein Filmteam des zweiten israelischen Fernsehkanals hat das dokumentiert und damit unter säkularen Israelis Empörung hervorgerufen.

Ein streng religiöser Jude aus Beit Schemesch rechtfertigte das Verhalten der Ultra-Orthodoxen in einem Interview mit dem zweiten Fernsehkanal. ''Es ist richtig, ein Mädchen anzuspucken, wenn es sich nicht dem jüdischen Gesetz angemessen verhält'', sagte er. Das gelte natürlich auch für ein sieben Jahre altes Mädchen. ''Wo ist das Problem? Es gibt Rabbiner, die uns die Befugnis geben und sagen, wie man auf der Straße laufen muss und wie sich eine Frau zu verhalten hat, wenn sie durch die Straße läuft.''

Angriffe auf Kamerateams

Den Ultra-Orthodoxen missfällt es, dass die weltlichen Medien Israels über die fundamentalistischen Tendenzen in Beit Schemesch berichten. Sie suchten im Fernsehen den Schuldigen und schlugen zurück. In großen Gruppen griffen Ultra-Orthodoxe in den vergangenen Tagen zwei Kamerateams an, auch eines des zweiten Kanals. Zudem warfen Religiöse Steine auf Polizisten und setzten Mülltonnen in Brand. So protestieren sie gegen drei Versuche der Stadtverwaltung, ein Schild zu entfernen, das sie aufgestellt hatten. Das Schild weist Männern und Frauen getrennte Bürgersteige zu. Als die Polizei das Schild entfernte, tanzten Ultra-Orthodoxe im Kreis um die Polizisten und bezichtigten sie als ''Nazis''.



http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/n...efmt/index.html

Glen

RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#2 von Klaus Pfahl , 29.12.2011 12:29

Diese Ultra-Orthodoxen werden sogar in Israel nur belächelt. Weder in Tel Aviv, Haifa noch in anderen Städten haben diese Fanatiker Einfluss auf das öffentliche Leben. Nur in Jerusalem kann man mit diesen religiösen Menschen gelegentlich noch konfrontiert werden.

Genau so mittelalterlich verhalten sich Vertreter der christlichen Kirchen. Zur Weihnachtszeit gingen dieses Jahr wieder Priester verschiedener Konfessionen in der Geburtskirche mit Knüppel aufeinander los, so dass die palästinensische Polizei eingreifen musste.


http://www.bild.de/news/ausland/schlaege...00186.bild.html


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
Klaus Pfahl
Admin
Beiträge: 7.171
Registriert am: 07.03.2010

zuletzt bearbeitet 29.12.2011 | Top

RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#3 von Glen ( gelöscht ) , 29.12.2011 17:47

Ein bezeichnende Vorfall:

Zitat
Es war nicht das erste Mal, dass Doron Matalon auf dem Weg nach Hause beschimpft wurde. Weil sie sich nicht an das ungeschriebene Gesetz der ultraorthodoxen Juden halten will, wonach Frauen im Bus hinten sitzen müssen. Oder andere Bürgersteige als Männer benutzen sollen.

Doch dieses Mal reichte es der jungen israelischen Soldatin. Sie war in der Nähe ihres Militärstützpunktes in den Linienbus gestiegen, und schon fast an ihrem Ziel, als ein 45-Jähriger Mann sie anpöbelte, sie solle in den hinteren Busteil gehen. Matalon weigerte sich, wie sie in der Zeitung "Haaretz" sagte, aus Prinzip und weil es dort stickig und eklig sei. Da begann der militant Religiöse die junge Frau als Hure zu beschimpfen, andere Männer stimmten mit ein. Der Bus wurde gestoppt, die Polizei gerufen.

Der Pöbler, ein Vater von elf Kindern, wurde festgenommen und vom Haftrichter gegen eine Kaution von umgerechnet 4000 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Bis zu seinem Gerichtstermin darf er nicht mehr mit dem Bus fahren.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,806246,00.html

Da fragt man sich:

Was sind das für Leute?

Sie arbeiten mit Absicht nichts - lassen sich vom Staat aushalten - den sie nicht mit der Waffe verteidigen - aber beschimpfen Soldatinnen, die ihr Leben für sie einsetzen.

Gesindel ist ein viel zu mildes Wort für diese angeblich "Religiösen".

Wenn das "Religion" sein soll ......

... das ist die Perversion von Religion ....

Glen

RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#4 von Glen ( gelöscht ) , 31.12.2011 06:34

Zitat


Anderswo müssten Mädchen und Jungen in den Pausen getrennt spielen

und Väter dürften zur Jahresabschlussfeier nicht mehr kommen.

Am meisten ärgert sie sich über die Untätigkeit des Bildungsministeriums. „Es kann doch nicht sein, dass ich Fundamentalistin sein muss oder nicht mehr religiös sein kann in diesem Land“, sagt sie.




http://www.welt.de/politik/ausland/artic...nnt-werden.html

Das erinnert mich: Auch in Deutschlamd gab es das schon, dass Männer nicht zu einer Elternversammung kommen durften.

Muslimischen Frauen sei es nicht zuzumuten, sich im gleichen Raum wie Männer aufzuhalten, die nicht zur Familie gehörten.

So fanden das auch politisch korrekte deutsche Idioten.

Wenn es drauf ankommt, dann stehen deutsche Gutmenschen-Deppen den Taliban und den ultra-orthodoxen Juden ganz nahe.

Wehret den Anfängen!

Schickt solche deutsche Gutmenschen nach Afghanistan und Saudi-Arabien, auf dass sie ihr Glück finden.

Glen

RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#5 von Glen ( gelöscht ) , 31.12.2011 09:53

Zitat

Denn auch bei der Armee, wo man sich in Fragen der Religion bisher immer um den kleinsten gemeinsamen Nenner bemüht hatte, soll plötzlich überall die radikalste orthodoxe Interpretation gelten. Im September verließen neun männliche Kadetten eine Feier, bei der Soldatinnen sangen. Vier wurden schließlich von einem Offizierskurs ausgeschlossen, weil sie eine Entschuldigung verweigerten. Prompt verlangte der Oberrabbiner von Samarien – einem Teil des Westjordanlandes – von religiösen Soldaten, sie sollten lieber ihr Leben opfern, als singenden Frauen zuzuhören.



http://www.welt.de/politik/ausland/artic...nnt-werden.html

Diese Leute schaffen es noch, dass mir die Taliban sympathisch werden ...

Glen

RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#6 von Proconsul48 , 09.03.2013 11:49

Zitat von Gast im Beitrag #5

Zitat

Denn auch bei der Armee, wo man sich in Fragen der Religion bisher immer um den kleinsten gemeinsamen Nenner bemüht hatte, soll plötzlich überall die radikalste orthodoxe Interpretation gelten. Im September verließen neun männliche Kadetten eine Feier, bei der Soldatinnen sangen. Vier wurden schließlich von einem Offizierskurs ausgeschlossen, weil sie eine Entschuldigung verweigerten. Prompt verlangte der Oberrabbiner von Samarien – einem Teil des Westjordanlandes – von religiösen Soldaten, sie sollten lieber ihr Leben opfern, als singenden Frauen zuzuhören.


http://www.welt.de/politik/ausland/artic...nnt-werden.html

Diese Leute schaffen es noch, dass mir die Taliban sympathisch werden ...


Das geht nun gar nicht....aber die Ultraorthodoxen werden nun in Israel auch in die Pflicht genommen und werden künftig nicht mehr vom Dienst bei der IDF befreit !!!

 
Proconsul48
Master
Beiträge: 2.177
Registriert am: 12.12.2010


RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#7 von Joker , 10.03.2013 19:07

Zitat von Proconsul48 im Beitrag #6
Zitat von Gast im Beitrag #5

Zitat

Denn auch bei der Armee, wo man sich in Fragen der Religion bisher immer um den kleinsten gemeinsamen Nenner bemüht hatte, soll plötzlich überall die radikalste orthodoxe Interpretation gelten. Im September verließen neun männliche Kadetten eine Feier, bei der Soldatinnen sangen. Vier wurden schließlich von einem Offizierskurs ausgeschlossen, weil sie eine Entschuldigung verweigerten. Prompt verlangte der Oberrabbiner von Samarien – einem Teil des Westjordanlandes – von religiösen Soldaten, sie sollten lieber ihr Leben opfern, als singenden Frauen zuzuhören.


http://www.welt.de/politik/ausland/artic...nnt-werden.html

Diese Leute schaffen es noch, dass mir die Taliban sympathisch werden ...

Das geht nun gar nicht....aber die Ultraorthodoxen werden nun in Israel auch in die Pflicht genommen und werden künftig nicht mehr vom Dienst bei der IDF befreit !!!



Die Ultras konnte ich noch nie ab. Die befinden sich auf dem gleichen religiösen Höllenritt wie die Hamas

 
Joker
Leichtmatrose
Beiträge: 136
Registriert am: 09.03.2013


RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#8 von Proconsul48 , 10.03.2013 20:19

Fanatiker, egal in welcher Religion oder Ideologie sind suspekt!!

 
Proconsul48
Master
Beiträge: 2.177
Registriert am: 12.12.2010


RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#9 von Joker , 16.04.2013 10:50

Zitat von Proconsul48 im Beitrag #8
Fanatiker, egal in welcher Religion oder Ideologie sind suspekt!!


Genauso halte ich es mit linken und rechten Fanatikern.

 
Joker
Leichtmatrose
Beiträge: 136
Registriert am: 09.03.2013


RE: Die Ultra-Orthodoxen in Israel

#10 von Proconsul48 , 16.04.2013 18:50

Zitat von Joker im Beitrag #9
Zitat von Proconsul48 im Beitrag #8
Fanatiker, egal in welcher Religion oder Ideologie sind suspekt!!


Genauso halte ich es mit linken und rechten Fanatikern.

Richtig....die Knaller passen in den gleichen Topf!!

 
Proconsul48
Master
Beiträge: 2.177
Registriert am: 12.12.2010


   

Scientology und andere Sekten
Kalenderblatt

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
Javascript Uhr
Aktueller Kalender
Xobor Forum Software von Xobor