ten years after

#1 von lei , 20.10.2011 10:51

seit afghanistan hat die usa keinen konflikt mehr vom zaun gebrochen.
was nicht ausschließt, daß sie wieder einen vorbereiten.
dazu habe ich im chinesischen sender cctv4 eine sendung verfolgt,
in denen szenarien für einen neuen konflikt in asien diskutiert wurden.
sehen wir einmal die augenblickliche lage in asien:

- in kirgistan, kasachstan, usbekistan, afghanistan, tailand, vietnam, malaysia,
auf den philipinen, korea, in der südseeund , taiwan und in japan sind
us-amerikanische streitkräfte stationiert.

- wirtschaftlich geht es den usa nur oberflächlich gut. Sie müssen befürchten,
daß der euro als leitwährung den us-dollar ablöst. Internationale zahlungen
werden in dollar berechnet aber in euro umgerechnet und gezahlt. sollte der
euro als leitwährung aufsteigen, wird der dollar auf ein niveau von absurdistan
absinken.

- die usa drängt china, den renminbi dem us-dollar anzupassen und zum freien
handel zu öffnen. was ein verlust des renminbi gegenüber dem dollar in
bilionenhöhe bedeutet. China müßte demnach auf ein im freien handel
erzielten gewinn verzichten.

- vor ein paar tagen hat der „vorzeigedemokrat“ putin die volksrepublik
china besucht. putin und hu jintao haben u.a. auch die momentane
lage in asien besprochen. daraufhin haben sie mehrere dokumente
unterzeichnet, die eine aggression seiten dritter nicht ausschließt und
gegenseitige hilfe zusagen.

- ein weiterer punkt , der anlaß zur sorge ist, ist die tatsache, daß die usa
in innere angelegenheiten chinas einmischt. durch angebliche übermäßige
menschenrechtsverletzungen. die sekte falungong war nur ein test.
ai wei wei ist ein weiterer test.
wie wird die welt in 10 jahren aussehen?

 
lei
Master
Beiträge: 1.244
Registriert am: 05.07.2010


RE: ten years after

#2 von Germanicus ( gelöscht ) , 20.10.2011 12:54

Eine Vorhersage über die wirtschaftlichen Kräfteverhälnisse in 10 Jahren fällt sehr schwer. Es kommt auf die künftige Außenpolitik der USA an. Sollten sie, wie von vielen Zeitgenossen vorhergesagt, den Iran angreifen, würde das das Ende der Hegemonialmacht bedeuten. Bisher haben die Amerikaner nur Kriege auf Pump geführt. Das können sie sich künftig nicht mehr leisten.
China ist eine aufstrebende Macht dicht gefolgt von Indien. An diese Aussicht werden sich die Amerikaner und Brüsseler Großmachtträumer noch gewöhnen müssen. Der Dollar ist eine kranke Währung, und dem Euro gebe ich auch keine große Zukunft. Das ganze westliche System mit den Bankengangstern ist überfällig.

Germanicus

RE: ten years after

#3 von Laura , 20.10.2011 18:51

Ich könnte mir gut eine Liaison Europa und Russland vorstellen. Die USA haben mit ihrer jetzigen Politik ausgedient. Sibirien hat die Rohstoffe, die wir dringend brauchen.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
Laura
Master
Beiträge: 1.715
Registriert am: 14.03.2011


RE: ten years after

#4 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 21.10.2011 09:51

Zitat von Laura
Ich könnte mir gut eine Liaison Europa und Russland vorstellen. Die USA haben mit ihrer jetzigen Politik ausgedient. Sibirien hat die Rohstoffe, die wir dringend brauchen.



Erstens: Sehe ich genau so ---> Euopa / Russland (das eh geographisch dazu gehört)!


Zweitens: Ich mache mir KEINE Sorge darüber, dass die USA KEINEN neuen Kriegsherd finden. Da bin ich ganz optimistisch. Ohne irgendwo auf dem Planeten sich als sendungsbewusster Weltpolizist aufzuspielen, können die kriminellen US-Regimes doch gar nicht leben !

Und wenn sich unverschämterweise kein Land als Kriegsherd offeriert, muss eben ein neuer Feind erfunden werden, und DARIN sind die USA ungeschlagener Weltmeister !


Peter


Back to the Sixties !

Back to Flower Power and Woodstock !


www.blumengroup.de

peddor, der Rüstersieler

RE: ten years after

#5 von lei , 17.11.2011 10:47

die usa scheinen ein feindbild gefunden zu haben.

obama sagte gestern, daß die usa im pazifik unterrepesentiert sei.
daher müsse sie in einem bereich, wo die hälfte aller menschen leben
militärische präsenz zeigen.

das ziel ist erfasst. frei nach dem zitat "ab 5.45uhr wird zurücjgeschossen
wartet die usa nun auf einen auch noch so kleinen anlass um "alle wieder in ordnung zu bringen".

 
lei
Master
Beiträge: 1.244
Registriert am: 05.07.2010


RE: ten years after

#6 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 19.11.2011 15:45

Zitat von lei
die usa scheinen ein feindbild gefunden zu haben.

obama sagte gestern, daß die usa im pazifik unterrepesentiert sei.
daher müsse sie in einem bereich, wo die hälfte aller menschen leben
militärische präsenz zeigen.

das ziel ist erfasst. frei nach dem zitat "ab 5.45uhr wird zurücjgeschossen
wartet die usa nun auf einen auch noch so kleinen anlass um "alle wieder in ordnung zu bringen".




...womit die US-Regimes immer und immer wieder zeigen, wie unverbesserlich, provozierend, gewaltsüchtig und krank im Kopp sie seit Generationen sind - von ihrem pathologischen Sendungsbewusstsein nicht zu reden !


Peter


Back to the Sixties !

Back to Flower Power and Woodstock !


www.blumengroup.de

peddor, der Rüstersieler

RE: ten years after

#7 von lei , 28.11.2011 14:53

der anfang ist gemacht:

Tödliche NATO-Attacke: China stärkt Pakistan den Rücken
Bericht: Pakistanische Soldaten schossen zuerst



Im Konflikt zwischen den USA und Pakistan um einen tödlichen Luftangriff auf pakistanische Soldaten hat sich China auf Seiten Islamabads geschlagen. Bei dem NATO-Luftschlag waren am Wochenende 24 Pakistaner getötet wordenFoto vergrößern
Im Konflikt zwischen den USA und Pakistan um einen tödlichen Luftangriff auf pakistanische …

Nach dem NATO-Angriff auf zwei pakistanische Militärposten im Grenzgebiet zu Afghanistan hat sich Pakistans Verbündeter China "zutiefst schockiert" gezeigt. Die Souveränität Pakistans müsse geachtet und der Vorfall ernsthaft untersucht werden, erklärte das Außenministerium in Peking. Pakistans Streitkräfte wiesen einen US-Medienbericht zurück, wonach ihre Soldaten bei dem tödlichen Zwischenfall zuerst geschossen haben sollen.

"China ist zutiefst schockiert über den Vorfall und äußert seine große Sorge und sein tiefes Beileid für die Opfer in Pakistan", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Hong Lei, bei einer Pressekonferenz. China ist ein enger Verbündeter und der wichtigste Waffenlieferant Pakistans. Der Sprecher forderte eine Untersuchung des Vorfalls, bei dem am Samstag 24 pakistanische Soldaten getötet worden waren - eine Forderung, die zuvor bereits die US-Regierung ausgesprochen hatte.

Pakistans Streitkräfte wiesen derweil einen Bericht des "Wall Street Journal" zurück, wonach ihre Soldaten zuerst geschossen und damit den Angriff der NATO-geführten Afghanistantruppe ISAF provoziert haben sollen. "Dies ist falsch, sie suchen nur Entschuldigungen", erklärte der pakistanische Militärsprecher, Generalmajor Athar Abbas. "Und übrigens: Was sind denn ihre Verluste?"

Das "Wall Street Journal" hatte unter Berufung auf drei afghanische und einen westlichen Verantwortlichen berichtet, Soldaten der afghanischen Armee und der ISAF seien an der Grenze unter den Beschuss des pakistanischen Militärpostens geraten. Zudem seien die pakistanischen Behörden rechtzeitig informiert worden, dass die ISAF in der Region Luftunterstützung für einen Einsatz gegen die Taliban angefordert habe.

Ein afghanischer Polizeikommandeur, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte AFP, die ISAF schieße fast immer erst dann, wenn sie zuvor beschossen wurde. Er gehe daher davon aus, dass die ISAF-Truppen unter Beschuss geraten seien. Seinen Angaben zufolge haben in dem zerklüfteten Berggebiet die pakistanische und die afghanische Armee vielfach Posten in unmittelbarer Nähe zueinander und zu den Stellungen der Taliban.

Seit dem Beginn des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan vor rund zehn Jahren waren in Pakistan noch nie mehr Menschen bei vergleichbaren Vorfällen mit NATO-Beteiligung getötet worden. Pakistans Regierung verurteilte die Attacke und kündigte eine Überprüfung ihrer Zusammenarbeit mit der NATO und den USA an. Wichtige Nachschublieferungen an die ISAF in Afghanistan wurden ausgesetzt.


weitere schlagzeilen:

Pakistan erbost über dutzende Tote bei NATO-Luftangriff
Pakistan übermittelt USA "Zorn" über NATO-Angriff
USA: "Tiefstes Beileid" für Luftangriff auf Pakistan
NATO-Hubschrauber töten offenbar acht pakistanische Soldaten
Pakistan meldet 25 Tote bei Angriff eines NATO-Hubschraubers
Pakistan stellt Zusammenarbeit mit USA und NATO auf den Prüfstand
Pakistan erhebt weitere Vorwürfe

Stammes-Gipfel: Große Ratsversammlung in Afghanistan?
Stammes-Gipfel: Große Ratsversammlung in …
Pakistan fordert USA zur Räumung von Luftwaffenstützpunkt auf
Pakistan fordert USA zur Räumung von Luftwaffenstützpunkt …

 
lei
Master
Beiträge: 1.244
Registriert am: 05.07.2010


   

TV-Show mit Hinrichtungskandidaten
Chinas Landhunger

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
Javascript Uhr
Aktueller Kalender
Xobor Forum Software von Xobor