Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#1 von Glen ( gelöscht ) , 17.10.2011 09:09

Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

Es geht um dieses Adventslied:

Tauet, Himmel, den Gerechten,
Wolken, regnet ihn herab!
rief das Volk in bangen Nächten,
dem Gott die Verheißung gab:
einst den Mittler selbst zu sehen
und zum Himmel einzugehen.
Denn verschlossen war das Tor,
bis der Heiland trat hervor

Gott der Vater ließ sich rühren,
Dass er uns zu retten sann;
Und den Ratschluss auszuführen,
Trug der Sohn sich selber an.
Schnell flog Gabriel hernieder,
Brachte diese Antwort wieder:
Sieh, ich bin des Herren Magd,
Mir geschehe, was Gott gesagt.

Mir geht es nun um diese Zeile: "Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann ...."

Das hab ich als Kind nicht verstanden, und verstehe es auch heute nicht.

Bei Lichte besehen ist es doch so:

Da verflucht ein Gott die gesamte Menschheit und stürzt Milliarden Menschen ins Elend, weil da mal wo ein Adam und eine Eva einen Apfel gegessen haben.

Nun bitten die Menschen gar schön, dass man sie doch wieder retten möge.

Und Gott überlegt und überlegt .... "Ja, was machen wir denn da?"

Auf die einfache Lösung, den Fluch halt in Gottes Namen wieder zurückzunehmen - darauf kommt der Umstandskrämer nicht.

Er denkt sich: "Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?"

Und kommt auf die grandiose Lösung: Sein Sohn soll Mensch werden, und zu Tode gefoltert werden.

Ha no - ging das denn nicht auch anders?

"Nee - tut mir leid - also anders geht's nicht ..." sagt der gute Gott.

Kann mir das wer erklären?

Ich begreif's nicht ....

Glen

RE: Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#2 von Scheinheilige ( gelöscht ) , 19.10.2011 21:26

Tja, die Wege des Herrn sind machmal unerklärlich. Religion wird nicht als einmaliges bzw. abgeschlossenes Ereignis verstanden, sondern als ein fortschreitender Prozess, der die geistige und kulturelle Entwicklung der Menschheit zu allen Zeiten immer wieder neu inspiriert, lenkt und fördert.


Scheinheilige

RE: Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#3 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 21.10.2011 15:41

Zitat von Scheinheilige
Tja, die Wege des Herrn sind machmal unerklärlich. Religion wird nicht als einmaliges bzw. abgeschlossenes Ereignis verstanden, sondern als ein fortschreitender Prozess, der die geistige und kulturelle Entwicklung der Menschheit zu allen Zeiten immer wieder neu inspiriert, lenkt und fördert.



...so deine ganz persönliche Ansicht, besonders was die erwähnte Inspiration, Lenkung und Förderung (!) betrifft.


Peter


Back to the Sixties !

Back to Flower Power and Woodstock !


www.blumengroup.de

peddor, der Rüstersieler

RE: Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#4 von SonnenscheinArien ( gelöscht ) , 24.10.2011 01:14

Q AS

Zitat von Glen
Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

Es geht um dieses Adventslied:

Tauet, Himmel, den Gerechten,
Wolken, regnet ihn herab!
rief das Volk in bangen Nächten,
dem Gott die Verheißung gab:
einst den Mittler selbst zu sehen
und zum Himmel einzugehen.
Denn verschlossen war das Tor,
bis der Heiland trat hervor

Gott der Vater ließ sich rühren,
Dass er uns zu retten sann;
Und den Ratschluss auszuführen,
Trug der Sohn sich selber an.
Schnell flog Gabriel hernieder,
Brachte diese Antwort wieder:
Sieh, ich bin des Herren Magd,
Mir geschehe, was Gott gesagt.

Mir geht es nun um diese Zeile: "Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann ...."

Das hab ich als Kind nicht verstanden, und verstehe es auch heute nicht.

Bei Lichte besehen ist es doch so:

Da verflucht ein Gott die gesamte Menschheit und stürzt Milliarden Menschen ins Elend, weil da mal wo ein Adam und eine Eva einen Apfel gegessen haben.

Nun bitten die Menschen gar schön, dass man sie doch wieder retten möge.

Und Gott überlegt und überlegt .... "Ja, was machen wir denn da?"

Auf die einfache Lösung, den Fluch halt in Gottes Namen wieder zurückzunehmen - darauf kommt der Umstandskrämer nicht.

Er denkt sich: "Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?"

Und kommt auf die grandiose Lösung: Sein Sohn soll Mensch werden, und zu Tode gefoltert werden.

Ha no - ging das denn nicht auch anders?

"Nee - tut mir leid - also anders geht's nicht ..." sagt der gute Gott.

Kann mir das wer erklären?

Ich begreif's nicht ....




Nun Ihr werdet es wohl kaum zu glauben vermögen aber eine der wenigen Religionen welche imstande sind Gott zu berühren um diesen zum wohle aber auch zum Guten für die Menschen zu bitten ist die Christliche3 Religion, soviele Verfehlungen, soviele falsch und Falsche Lehren es auch geben mag innerhalb des Christlichen Glaubens so ist doch dieser in der Kombination mit dem Islamischen Lehren imstande eine Zeitenwende für alle Menschen Weltweit einzuleiten so die Christliche Kirche endlich abstand nimmt vom alten Testament und dem altem Judentum als solches, welches nichts Menschliches Lehrt sondern nur eine Lehre für Verbrecher ist, eine Lehre welche nur lehrt wie am leichtesten zu bewerkstelligen ist Verbrechen zu begehen, ohne seiner Verbrechen überführt zu werden.

Lest doch alle einmal völlig neutral und Objektiv das alte Testament, und Ihr werdet es erkennen dass das alte Testament nichts anderes ist als die Lehre wie Verbrechen am besten aber auch Zielgerichtet begangen werden konnten ohne sich dafür rechtfertigen oder strafen lassen zu müssen.

mfg

Arien Sonnenschein

Ps.: dieses ist keine Religionsverhetzung aber auch nicht Rassistisch sondern einfach die nüchterne Interpretation aber auch das klare Lesen und Erkennen nach dem lesen des alten Testaments. und dem darauf aufgepfropftem neuem Testament welches mittels der Apostelbriefe und der Appokalypse den Rückschluss in das alte Testament versucht doch dieser Rückschluss in das Alte Testament nicht gelungen ist und somit das neue Testament eigentlich relativ losgelöst vom altem Testament dasteht und mit Sicherheit nicht in das Judentum aber auch nicht in den Gott der Juden mündet`dieses muss allen klar sein und auch muss jedem klar sein das die Christen lange genug ´sich ans Kreuz schlagen liesen um den Monoteistischen Gott wieder zu zerteilen um diesen den Menschen Weltweit dem Individuellen und richtigen Anteil entsprechend zukommen zu lassen als das die Menschen erkennen können das Sie die Menschen göttlich sind und jeder ein Gott sein kann ohne sich ans Kreuz dafür schlagen lassen zu müssen, aber auch gestreaft werden durch die eigene Göttlichkeit so Sie die Menschen sich versündigen gegen Gott und die eigene Natur!

mfg

AS

SonnenscheinArien

RE: Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#5 von Glen ( gelöscht ) , 07.11.2011 06:01

@ Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann ....

Das lässt doch auf den Gedanken schließen, dass es da etwas Mächtigeres als Gott gibt.

Etwas, das Gesetze erlassen hat, nach denen Gott selber sich richten muss.

Wie etwa das Schicksal bei den Griechen.

Damit ist Gott nicht mehr allmächtig.

Und nochmals: Warum die Menschheit durch den Tod von Jesus gerettet sein soll - das hat noch niemand erklärt.

Glen

RE: Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann

#6 von Glen ( gelöscht ) , 07.11.2011 11:16

Zitat
In der ältesten Literatur, den Epen Homers, kommt die Moira fast ausschließlich in der Einzahl vor, jedoch nicht im Sinne einer einzelnen Göttin, sondern als personifiziertes Schicksal jedes einzelnen Menschen.

.....

Das Verhältnis der Götter zu den Moiren scheint darauf hinzudeuten, dass die Götter das von ihnen bestimmte Schicksal nicht abändern können. Zeus will Sarpedon retten, dessen Zeit abgelaufen ist, kann es aber nicht ohne die sonstige Ordnung zu zerstören.[14] Besonders er als oberster Gott kann die bestehende Ordnung nicht stören und wird deshalb auch als Zeus Moiragetes verehrt.



http://de.wikipedia.org/wiki/Moiren

Hat der christliche bzw. der jüdische Gott also auch so eine Moira über sich, der er gehorchen muss?

Glen

   

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