Zum 100.Todestag von Mark Twain

#1 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 19.04.2010 21:37

Genie im Kometenlicht

Auch hundert Jahre nach seinem Tod strahlt Mark Twains Ruhm wie ein heller Komet über dem literarischen Himmel. Dazu passt ganz gut, dass der Halleysche Komet zur Geburt, aber auch beim Tod des großen Satirikers Licht versprühend an der Erde vorbeizog.



War Twain Schriftsteller, Humorist oder Satiriker? Wohl alles zusammen und jedes für sich genommen auf beeindruckende Weise. Das zeigte sich zum Beispiel bei seinen Reden. Dort glänzte er mit einer Bissigkeit, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleiben musste. So sagte er einmal auf einem Bankett anlässlich des US-amerikanischen Nationalfeiertages: „Wir haben die beste Strafprozessordnung der Welt. Ihr einziger Nachteil ist die Schwierigkeit, jeden Tag zwölf Geschworene zu finden, die nichts wissen und die nicht lesen können.“

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Mark Twain
"Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt"

Manchmal betrachte ich in meinem Bücherschrank: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die Bücher , die mir soviel Freude bereitet haben.


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: Zum 100.Todestag von Mark Twain

#2 von Vingilot ( gelöscht ) , 20.04.2010 18:15

Ich habe seit meiner Kindheit davon geträumt, einmal, wenigstens ein kurzes Stück den Missisippi hinunter zu paddeln.
Das wird wohl nichts mehr werden, mit mir und "old man river."
)-:
Aber es bleiben mir ja immer noch die unsterblichen Geschichten von Altmeister Twain.


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot

RE: Zum 100.Todestag von Mark Twain

#3 von Klaus Pfahl , 21.04.2010 20:54

Ich fürchte nur, daß diese schönen Geschicht immer weniger gelesen werden. Seien es Mark Twain, Karl May oder Charles Dickens, wer kennt diese Autoren und deren schöne Jugendgeschichten noch? Oliver Twist hat mein Denken von frühster Jugend an mitgeprägt.

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
Klaus Pfahl
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Christian Morgenstern
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