Bismarckdenkmal

#1 von Fips ( Gast ) , 13.04.2010 11:58

Die Stadt Wilhelmshaven stöhnt unter der Last großer Schulden, trotzdem sind einige Vertreter des Stadtrates für ein Bismarckdenkmal. Es stellt sich die Frage, wem damit gedient sein soll. Es gibt angesichts der Finanzlage wichtigere Dinge, die finanziert werden müssen.

Fips

RE: Bismarckdenkmal

#2 von Klaus Pfahl , 13.04.2010 16:58

Nichts gegen Bismarck. Er war in meinen Augen eine große Persönlichkeit. Dank seiner Politik wurde Deutschland geeint. Nur haben wir gegenwärtig wichtigere Dinge zu tun, als ihm ein Denkmal zu setzen. Wie wäre es, wenn das Marinemuseum, das ja jährlich keine geringen Einkünfte hat, ein Denkmal stiften würde?

Gruß
Blitz


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RE: Bismarckdenkmal

#3 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 13.04.2010 19:09

gelöscht!


Schimmerlos
zuletzt bearbeitet 27.12.2010 20:26 | Top

RE: Bismarckdenkmal

#4 von Klaus Pfahl , 13.04.2010 19:47

Am dringlichsten ist geboten die Frostschäden in den Straßenbelägen zu beseitigen. Für viele Radfahrer ist es ein Risiko bei Dunkelheit die Straßen zu befahren. Einige Ratsmitglieder der Stadt hatten sogar vorgeschlagen die Hausbesitzer an den Kosten zu beteiligen.

Gruß
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RE: Bismarckdenkmal

#5 von Isis ( gelöscht ) , 24.04.2010 20:53

Bismarckdenkmal ist nicht schlecht. Warum keines für Dönitz dem großen Seehelden?


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Bismarckdenkmal

#6 von Gast ( Gast ) , 24.04.2010 21:02

@Isis
Dich hat man wohl zu stramm gewickelt. Dönitz war ein Kriegsverbrecher. Denkmäler sind überflüssig wie ein Kropf

Gast

RE: Bismarckdenkmal

#7 von Kreuzritter , 28.04.2010 09:22

Zitat von Gast
@Isis
Dich hat man wohl zu stramm gewickelt. Dönitz war ein Kriegsverbrecher. Denkmäler sind überflüssig wie ein Kropf



Niveau. Und nicht einmal den Anstand, sich hier anzumelden.

Wenn Denkmäler überflüssig wie ein Kropf sind, gilt das dann auch für das HC-Mahnmal?

Ich finde nicht. Ob sich W'haven eines im Moment leisten kann, kann ich nicht beurteilen.

Über Karl Dönitz gehen unsere Meinung vermutlich noch viel weiter auseinander.


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RE: Bismarckdenkmal

#8 von Klaus Pfahl , 28.04.2010 12:41

Karl Dönitz stand als Kriegsverbrecher nur vor Gericht, weil er zu den Mitwissern und Helfer Hitlers gehörte. Soweit mir bekannt ist, hatte die deutsche Kriegmarine keine Kriegsverbrechen begangen.
Wie alle hochrangigen Offiziere ordnete sich auch Dönitz Hitler unter und gelobte ihm bedingungslosen Gehorsam. An diesem Schwur fand sich Dönitz bis zu Hitlers Tod gebunden.

Gruß
Blitz


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RE: Bismarckdenkmal

#9 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 28.04.2010 13:23

gelöscht!


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RE: Bismarckdenkmal

#10 von Kreuzritter , 28.04.2010 13:59

Zitat von Blitz
Karl Dönitz stand als Kriegsverbrecher nur vor Gericht, weil er zu den Mitwissern und Helfer Hitlers gehörte. Soweit mir bekannt ist, hatte die deutsche Kriegmarine keine Kriegsverbrechen begangen.
Wie alle hochrangigen Offiziere ordnete sich auch Dönitz Hitler unter und gelobte ihm bedingungslosen Gehorsam. An diesem Schwur fand sich Dönitz bis zu Hitlers Tod gebunden.



So sehe ich das auch.

Das einzige, was ihm und Raeder tatsächlich hätte vorgeworfen werden können, wäre das
„Versenken von feindlichen Handelsschiffen ohne Vorwarnung“. Dieser Vorwurf wurde
aber fallengelassen, weil der Oberbefehlshabers der US-Pazifikflotte, Admiral Chester W. Nimitz,
aussagte, die amerikanischen U-Boote im Pazifik hätten genauso gehandelt.

Das muss man sich mal überlegen: Vor 65 Jahren wird dieser Offizier vom schwersten Vorwurf
freigesprochen*, weil der "Feind" selbst ihn entlastet hat, und heute kommt allenthalben einer
zum Vorschein, der im Leben noch kein Geschichtsbuch angefasst hat, geschweige denn mehr
kommandiert hat als die Gummiente in der eigenen Badewanne, und versucht, auf sein Grab
zu pissen. Das spricht schon Bände.

*) Übrig blieb, wenn ich mich richtig erinnere, "Führen eines Angriffskriegs". Deswegen saß er
dann wohl auch ein.


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zuletzt bearbeitet 28.04.2010 | Top

RE: Bismarckdenkmal

#11 von Klaus Pfahl , 28.04.2010 18:55

@Kreuzritter,
stimmt haargenau, der Überall auf Polen wurde als ungerechtfertigter Angriffskrieg zum Vorwurf gemacht.
Bis in die 60er Jahre fand jedes Jahr auf dem Adalbertplatz eine Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer der Skagerrakschlacht mit großem Zapfenstreich statt. Dazu wurde Dönitz nach Gründung der Bundesmarine eingeladen. Die Marineführung mußte ihn wieder ausladen wegen seiner Nazivergangenheit. Das war eine recht peinliche Geschichte.

Zum Gedenken an die Schlacht hängt in der Marinegarnisonskirche ein schönes Altarbild, das ich miir immer gerne anschaue:



Gruß
Blitz


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RE: Bismarckdenkmal

#12 von Proconsul48 , 05.01.2011 11:02

Die Errichtung eines Denkmales wird zumeist kontroversiell aufgenommen...
Wenn man in Wi`haven meint,eines hinstellen zu wollen,dann sollen sie halt!!

 
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RE: Bismarckdenkmal

#13 von Klaus Pfahl , 05.01.2011 13:10

Wir haben ein schönes Denkmal von Wilhelm I. Er ließ unsere schöne Marinestadt bauen. Auf dem Bismarckplatz würde eine Statue des großen deutschen Kanzlers gut passen. Rote und Grüne sind dagegen.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
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RE: Bismarckdenkmal

#14 von Proconsul48 , 10.01.2011 14:49

Zitat von Kreuzritter
[quote="Blitz"]Karl Dönitz stand als Kriegsverbrecher nur vor Gericht, weil er zu den Mitwissern und Helfer Hitlers gehörte. Soweit mir bekannt ist, hatte die deutsche Kriegmarine keine Kriegsverbrechen begangen.
Wie alle hochrangigen Offiziere ordnete sich auch Dönitz Hitler unter und gelobte ihm bedingungslosen Gehorsam. An diesem Schwur fand sich Dönitz bis zu Hitlers Tod gebunden.



So sehe ich das auch.

Das einzige, was ihm und Raeder tatsächlich hätte vorgeworfen werden können, wäre das
„Versenken von feindlichen Handelsschiffen ohne Vorwarnung“. Dieser Vorwurf wurde
aber fallengelassen, weil der Oberbefehlshabers der US-Pazifikflotte, Admiral Chester W. Nimitz,
aussagte, die amerikanischen U-Boote im Pazifik hätten genauso gehandelt.

Das muss man sich mal überlegen: Vor 65 Jahren wird dieser Offizier vom schwersten Vorwurf
freigesprochen*, weil der "Feind" selbst ihn entlastet hat, und heute kommt allenthalben einer
zum Vorschein, der im Leben noch kein Geschichtsbuch angefasst hat, geschweige denn mehr
kommandiert hat als die Gummiente in der eigenen Badewanne, und versucht, auf sein Grab
zu pissen. Das spricht schon Bände.

Verstehen kann unsere Generation das nicht,die Jungen wohl überhaupt nicht mehr...???

 
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