RE: Leben nach dem Tod

#91 von Vingilot ( gelöscht ) , 17.07.2010 16:49

Zitat von Isis

Zitat von Schimmerlos
Ja, das Sterben wird es wohl sein.
Das Gefühl, das Bewußtsein zu verlieren muß schlimm sein.



Wenn es unerwartet kommt, ist alles halb so schlimm. Früher bin ich während der Wachstumsphase ein paar Mal in Ohnmacht gefallen. Ohrensausen, starker Schwindel und da lag ich auch schon lang. Vollkommen schmerzlos, bis ich irgendwann aufwachte. Nicht anders ist es, wenn die letzte Stunde geschlagen hat.




Das können wir nur vermuten, Isis.
Aber, ja, wenn du eine Ohnmacht mit dem Sterben vergleichst, wie wäre es dann mit folgendem Gedankenmodell:

Wenn Sterben nichts anderes ist als das Erlöschen des bewussten Daseins,
dann sterben wir jedes Mal aufs Neue, wenn wir einschlafen.
Und wenn der Tod nichts anderes ist, als das völlige Erlöschen eines persönlichen Universums ohne Wiederkehr, dann sind wir tot nach jedem verblassten Traum, der eben noch Realität war und sich Momente später in vage Schatten der Erinnerung oder gar in Vergessen auflöst.
So sterben wir tausend Tode wenn wir träumen, Nacht für Nacht, kurzlebiger als Eintagsfliegen.
Und weil wir nie wissen, was Realität ist,
es nicht wissen können, ob wir gerade eben wachen oder träumen,
weil wir gefangen sind in der Begrenztheit, der Modellwelt unserer Sinne und unseres Geistes,
wissen wir in Wahrheit nicht einmal, ob denn nicht der Tod nur ein Traum ist ...
oder gar das wahrhaftige Leben selbst ein Traum,
oder ob Leben und Tod bloß zwei Seiten desselben rätselhaften Spiegels sind.


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot
zuletzt bearbeitet 17.07.2010 16:51 | Top

RE: Leben nach dem Tod

#92 von Isis ( gelöscht ) , 17.07.2010 17:58

@Vingilot,
so stelle ich mir den Beginn des Sterbens vor. Erst geht das Bewußtsein wie bei einer Ohnmacht verloren, danach schaltet ein Organ nach dem anderen ab, und dann ist Ende Banane, weder spürt der Körper oder Geist die Höllenglut noch himmlische Sphärenklänge. Dann ist zappenduster für immer.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Leben nach dem Tod

#93 von Vingilot ( gelöscht ) , 17.07.2010 18:02

"Ende Banane".

Ihr Deutschen überrascht mich immer noch mit euren für mich exotischen Formulierungen.
Sicher.
Eine Theorie ist so gut wie jede andere, wenn keine Fakten zur Verfügung stehen.


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot

RE: Leben nach dem Tod

#94 von Isis ( gelöscht ) , 17.07.2010 18:11

Wieso, in Österreich wird doch auch deutsch gesprochen. Ist die Redewendung dort nicht bekannt?


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Leben nach dem Tod

#95 von Vingilot ( gelöscht ) , 17.07.2010 18:18

Zitat von Isis
Wieso, in Österreich wird doch auch deutsch gesprochen. Ist die Redewendung dort nicht bekannt?



Nein, zumindest nicht in meinem Heimat-Bundesland.
Du würdest deinerseits unser "Alltagsdeutsch" wohl auch kaum verstehn, es sei denn, du stammtest aus Bayern.


Wir wandern unter Bäumen weit vom Meer,
jedoch das Sternenlicht,
des Westens, wir vergessen's nicht.

Vingilot

RE: Leben nach dem Tod

#96 von Schimmerlos ( gelöscht ) , 18.07.2010 14:54

www.gutenachrichten.org

Was sagt uns diese Reklame?
Umsonst oder nicht?


Die Waffen nieder!
Bertha von Suttner

Schimmerlos

RE: Leben nach dem Tod

#97 von Waldveilchen , 30.07.2011 05:57

Zitat von Zaunkönig
Pfff. Jene die glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gebe, haben Angst zu sterben. Ich bin fest davon überzeugt, dass nach dem Tod endgültig Schluss ist.



Das Argument höre ich von Ungläubigen ständig.

Ich glaube an das Leben nach dem Tod und ich habe keine Angst vor dem Tod.
Ist doch schön, endlich wieder heimkehren zu dürfen in die geistige Welt.

"Ende Banane" hab ich noch nie gehört.


 
Waldveilchen
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zuletzt bearbeitet 30.07.2011 | Top

RE: Leben nach dem Tod

#98 von Germanicus ( gelöscht ) , 02.08.2011 18:09

Mich verwirrt immer der Gedanke, dass das mühsam angesammelte Wissen eines Menschen mit dem Ableben plötzlich verschwindet. Die Natur kennt keine Verschwendung, alles hat seinen Sinn.

Germanicus

RE: Leben nach dem Tod

#99 von Waldveilchen , 02.08.2011 21:18

Das Wissen geht mit dem Tod nicht verloren. Auch nicht unsere Bemühungen, Talente,...

Ich bin sehr überzeugt davon, dass wir, wenn uns etwas wirklich wichtig ist, das im nächsten Leben fortsetzen.

Es gibt Vieles das man in einem Leben gar nicht bewältigen kann. Man kommt immer nur ein kleines Stückchen weiter. Z.B. die Alchemie, die braucht viele Leben um zum Ziel zu kommen, ebenso die Hermetik,...

 
Waldveilchen
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RE: Leben nach dem Tod

#100 von lei , 03.08.2011 20:29

Zitat von Waldveilchen
Das Wissen geht mit dem Tod nicht verloren. Auch nicht unsere Bemühungen, Talente,...

Ich bin sehr überzeugt davon, dass wir, wenn uns etwas wirklich wichtig ist, das im nächsten Leben fortsetzen.

Es gibt Vieles das man in einem Leben gar nicht bewältigen kann. Man kommt immer nur ein kleines Stückchen weiter. Z.B. die Alchemie, die braucht viele Leben um zum Ziel zu kommen, ebenso die Hermetik,...



@waldveilchen,

im chinesisch-buddhistischem glauben heißt es, wenn einer ein gutes talent hat, daß dieses talent von seinem "vorleben" stammt.
in einer reportage auf cctv4 hat man diesbezüglich untersuchungen angestellt.
man hatte nur mäßigen erfolg.
ob es daran liegt, daß, wenn man sich in diesem leben als "schwein" aufführt, im nächsten leben als wurm oder ähniches geboren wird.

nehmen wir einmal an, die hirarchie ist folgendermaßen aufgebaut:

mineral,
pflanze,
tier,
mensch.

jedes ranghöhere lebt von rangunteren. wobei die rangniederen nicht bewußt wahrnehmen, das sie beim tod dem ranghöheren als nahrung dienen. rein hypothetisch.

da stellt sich doch die frage, ob wir menschen nicht in dieser hirarchie den fünften platz einnehmen und als " nahrung " für ein höheres wesen dienen. welches wir bei unserer "beschränktheit" nicht erkennen können. rein hypothetisch natürlich.

 
lei
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