Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#1 von Klaus Pfahl , 13.08.2011 13:32

Auf Fachebene wird seit längerem zwischen Bund und Ländern beziehungsweise den Finanzbehörden beraten, wie die Schwierigkeiten bei der Einkommensbesteuerung von Prostituierten behoben werden kann. Es ist seit Langem schwierig, in diesem Gewerbe eine lückenlose Steuererhebung zu gewährleisten.
Köln erhebt bereits seit 2004 eine spezielle Vergnügungssteuer – umgangssprachlich Sexsteuer genannt. Pro Prostituierte ist dabei ein monatlicher Obolus von 150 Euro an die Stadt zu entrichten. Die Steuer wird für „die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs oder Kraftfahrzeugen“ erhoben.

Der Link ist zwar schon älter aber immer noch aktuell:
http://www.welt.de/wirtschaft/article894...teinbrueck.html


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#2 von Waldveilchen , 13.08.2011 18:27

Ja, Prostituierte sollten auch Steuern zahlen, so wie alle Berufstätigen die Geld verdienen. So einen Einheitsbetrag von 150 Euro pro Monat finde ich gut, weil ganz genau wird man ohnehin nie ihre Einnahmen erfassen können.

Ob die leichten Mädchen daraufhin ihre Preise erhöhen werden?

 
Waldveilchen
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RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#3 von Germanicus ( gelöscht ) , 13.08.2011 20:07

Zitat von Blitz
Auf Fachebene wird seit längerem zwischen Bund und Ländern beziehungsweise den Finanzbehörden beraten, wie die Schwierigkeiten bei der Einkommensbesteuerung von Prostituierten behoben werden kann. Es ist seit Langem schwierig, in diesem Gewerbe eine lückenlose Steuererhebung zu gewährleisten.
Köln erhebt bereits seit 2004 eine spezielle Vergnügungssteuer – umgangssprachlich Sexsteuer genannt. Pro Prostituierte ist dabei ein monatlicher Obolus von 150 Euro an die Stadt zu entrichten. Die Steuer wird für „die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs oder Kraftfahrzeugen“ erhoben.

Der Link ist zwar schon älter aber immer noch aktuell:
http://www.welt.de/wirtschaft/article894...teinbrueck.html




Ich würde vor allen Dingen den Zuhältern und Besitzern von Bars und Swingerclubs mehr auf die Finger schauen. Die knöpfen den Dirnen doch das meiste Geld ab. Schwierig wird es auch für die Finanzbehörden den privaten "Damen" auf die Schliche zu kommen, die täglich in den Zeitungen ihre Angebote machen. Da ist eine große Grauzone.

Germanicus

RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#4 von maronni , 14.08.2011 18:03

Klar sollen die Damen des horizontalen Gewerbes Steuern bezahlen.
Leider wird nur nicht erkennbar sein,wieviel sie so im Monat an Finanzen einnehmen.
Mein Vorschlag:
Ein Puff-Areal mit Stechuhr und Preisklasse...


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...auch wenn manchen die Galle hoch kommt

 
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RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#5 von Germanicus ( gelöscht ) , 14.08.2011 18:17

Ja, und ich werde Steuerfahnder im Rotlichtmilieu und mache Stichproben auf Staatskosten.

Germanicus

RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#6 von maronni , 14.08.2011 18:21

und ich komme mit und verkaufe den Mädels sexy Dessous....
das bringt wieder Einkommens-steuern...


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RE: Sollten Prostituierte Steuern bezahlen?

#7 von Laura , 05.09.2011 18:31

Die Bonner Stadtverwaltung hat sich etwas Gescheites einfallen lassen. Sie hat für den Straßenstrich umgebaute Parkautomaten aufgestellt. Jetzt müssen die "Damen" immer ein Ticket einlösen um an den zugelassenen Stellen auf Freier zu warten. Ich fürchte nur, dass die ihr Gewerbegebiet an andere Orte verlagern werden.

http://www.fr-online.de/panorama/die-sch...sFirstTeaser/-/


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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