Steht Deutschland vor dem Untergang?

#1 von Isis ( gelöscht ) , 08.04.2010 16:15

Schulden, Schulden und nochmals Schulden, trotzdem geben unsere Politiker das Geld wie aus einem Füllhorn aus. Zig Milliarden € werden jährlich in Entwicklungshilfen investiert. Fragwürdige Auslandseinsätze der Bundeswehr kosten nicht nur Menschenleben sondern auch viel Geld, und weitere Milliarden fließen in fremde Kassen als Wiedergutmachung für die verlorenen Weltkriege.
Die Hälfte der Steuereinnahmen fließen in die Taschen arbeitsloser Menschen, von denen ein großer Teil Ausländer sind. Wie lange sollen wir uns das noch bieten lassen?
Vielleicht wäre es besser, wenn dieser Staat zusammenbricht, damit er wieder nach unseren Vorstellungen neu aufgebaut werden kann.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#2 von Klaus Pfahl , 09.04.2010 20:38

Na, so schnell schießen die Preußen nicht. Wir brauchen auch keine Revolution oder einen Neuanfang mit fragwürdigen Parteien. Immerhin sind unsere Volksvertreter demokratisch gewählt worden und beschließen Gesetze stellvertretend für alle Bürger. Dazu gibt es keine bessere Alternative. Demokratie ist halt nicht einfach, sie ist aber immer noch das kleinere Übel.

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#3 von johann ( gelöscht ) , 16.05.2010 20:38

Zitat von Isis
Schulden, Schulden und nochmals Schulden, trotzdem geben unsere Politiker das Geld wie aus einem Füllhorn aus. Zig Milliarden € werden jährlich in Entwicklungshilfen investiert. Fragwürdige Auslandseinsätze der Bundeswehr kosten nicht nur Menschenleben sondern auch viel Geld, und weitere Milliarden fließen in fremde Kassen als Wiedergutmachung für die verlorenen Weltkriege.
Die Hälfte der Steuereinnahmen fließen in die Taschen arbeitsloser Menschen, von denen ein großer Teil Ausländer sind. Wie lange sollen wir uns das noch bieten lassen?
Vielleicht wäre es besser, wenn dieser Staat zusammenbricht, damit er wieder nach unseren Vorstellungen neu aufgebaut werden kann.




Dein Beitrag ist vollkommen nachvollziehbar, Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen.

Gruß johann


johann
zuletzt bearbeitet 16.05.2010 21:03 | Top

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#4 von Isis ( gelöscht ) , 16.05.2010 21:32

Und es zeigt sich, dass Berlin eine Stadt der Schande ist.
Diese rot-rote Koalition mit ihrem schwulen Chef ist wohl die schlimmste Regierung die es jemals in einem BRD Bundesland gab.


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#5 von janus ( gelöscht ) , 17.05.2010 01:26

Zitat von Blitz
Na, so schnell schießen die Preußen nicht. Wir brauchen auch keine Revolution oder einen Neuanfang mit fragwürdigen Parteien. Immerhin sind unsere Volksvertreter demokratisch gewählt worden und beschließen Gesetze stellvertretend für alle Bürger. Dazu gibt es keine bessere Alternative. Demokratie ist halt nicht einfach, sie ist aber immer noch das kleinere Übel.

Gruß
Blitz



übel ?
das kommt ganz darauf an welche position der einzelne in einem gesellschaftssystem innehat.

demokratisch ??

wurde das deutsche volk nachdem der II. wk. beendet war gefragt, ob es eine teilung möchte ?
wurde das deutsche volk gefragt, ob es die "demokratie" im westen möchte ?
wurde das deutsche volk gefragt, ob es den "sozialismus" im östen möchte ?
nein.

die jahrzehntelange umerziehung, die die "befreier" * schon in ihrem marschgepäck mitführten taten ihr übriges dazu, damit wir glauben eine demokratisch, souveräne derzeitige regierung zu haben.

man kann es drehen und wenden wie immer man möchte, tatsache bleibt aber:

die deutschen von "damals" haben weder den sozialismus noch die demokratie gewählt, wohl aber den NS.
( mit hilfe konservativer kräfte )

* wie diese z.B. in wien-österreicher zum teil barbarisch mit der bevölkerung umgingen darf ich als allgemein bekannt voraussetzen.


janus
zuletzt bearbeitet 17.05.2010 01:30 | Top

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#6 von Klaus Pfahl , 17.05.2010 12:52

Zitat von janus

übel ?
das kommt ganz darauf an welche position der einzelne in einem gesellschaftssystem innehat.

demokratisch ??

wurde das deutsche volk nachdem der II. wk. beendet war gefragt, ob es eine teilung möchte ?
wurde das deutsche volk gefragt, ob es die "demokratie" im westen möchte ?
wurde das deutsche volk gefragt, ob es den "sozialismus" im östen möchte ?
nein.

die jahrzehntelange umerziehung, die die "befreier" * schon in ihrem marschgepäck mitführten taten ihr übriges dazu, damit wir glauben eine demokratisch, souveräne derzeitige regierung zu haben.

man kann es drehen und wenden wie immer man möchte, tatsache bleibt aber:

die deutschen von "damals" haben weder den sozialismus noch die demokratie gewählt, wohl aber den NS.
( mit hilfe konservativer kräfte )

* wie diese z.B. in wien-österreicher zum teil barbarisch mit der bevölkerung umgingen darf ich als allgemein bekannt voraussetzen.



Den Nationalsozialismus haben die Deutschen aus einer Notlage heraus gewählt. Die Gründe dürften auch bekannt sein. Damals hatte die Demokratie versagt, und heute stehen wir vor dem gleichen Dilemma. Es ist in der Tat erstaunlich, daß die Nationalen noch nicht zugelegt haben, dafür werden die Linken mit ihrer Galionsfigur Sarah Wagenknecht als Hüterin der richtigen Lehre vom Sozialismus immer populärer.

Lieber Janus, was nach 1945 geschah ist eigentlich belanglos, wir sollten uns vielmehr fragen wohin steuert das Schiff Deutschland, und wie können wir verhindern, daß es wieder strandet.

Gruß
Blitz


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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#7 von johann ( gelöscht ) , 18.05.2010 10:54

[quote="BlitzLieber Janus, was nach 1945 geschah ist eigentlich belanglos,
Gruß
Blitz[/quote]

Hallo Janus lass dir nicht irgendeinen Sch... auf die Backe schmieren. Nach 45 standen zwei vorgehensweisen, was mit dem restlichen Deutschen Volk geschehen soll zur Debatte. Das eine war ein schon von langer Hand vorbereitetes Vernichtungs-Programm "der Morgenthau-Plan" ( ähnliches wurde bereits 1941 in USA Publiziert) das andere der Bekannte und immerwieder Propagierte Marshalplan. Das erster Plan nicht vollzogen wurde verdanken wir ausschließlich einem gewissen Stalin mit seinem Bolschewismus, um vor diesem zu schützen wurde Deutschland als Bollwerk am leben gelassen. Wer nun denkt, das der Morgenthauplan ad Acta gelegt war, irrt sich gewaltig, es wurde das Perfideste und Raffinierteste was sich Menschen je ausgedacht haben, eingeleitet. Es wurden zunächst leicht Manipulierbare mit Erfolg gesegnet und mit einem wichtigen Gesinnungsmaßstab ausgestattet "Bist du nicht links bist du Dumm" mit solchem Wohlstudiertem Dreck wurden zunächst mal unsere Schulen und unsere Politiklandschaft ausgestattet. Die dummen findet man in unserer Wirtschaft in z.Bsp. Konstruktionsbüros oder im soliden Handwerk.
Darum ist die Zeit nach 45 besonders wichtig um unser Dilemma besser zu Verstehen.
Interessantes Schriftstück "Die 68er Kulturrevoluzzion und ihre Hintergründe" (gibt es vermutlich nicht mehr) habe es mal von vielen Jahren im Internet gefunden, ist aber inzwischen vermutlich entsorgt da Pol. unkorrekt (nicht links).

Gruß johann

johann

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#8 von Kingpin , 18.05.2010 17:53

Hallo Isis,

Schulden, Schulden und nochmals Schulden - angehäuft seit Jahrzehnten von allen Regierungen. Ist das etwa neu?
Und immer wieder dieses Nachkarten gegen die Siegermächte anno 45....und genauso dieses Vergessen, weshalb wir den Krieg wieder mal verloren haben...

Wer hat den Millionen unschuldiger Menschen in die Gaskammern geschickt, erschlagen, verhungern lassen und in Massengräbern entsorgt? Wer war so blöd, einem versoffenen, morphinsüchtigen und verfetteten Göring zu glauben, dass seine Luftwaffe England besiegt? Und wo war der Dicke, als die Schlacht über England tobte? ( Auf Karinhall fressen, vögeln und saufen....)
Und welcher Volltrottel fängt einen 2-Frontenkrieg in Russland an, weil er sich heillos überschätzt - splittet seine Armee auf und verliert bei Stalingrad kläglich ( weil mal wieder die Lustwaffe des Herrn Göring versagt hat und statt 700 Tonnen Versorgung in besten Zeiten gerade mal 100 Tonnen liefern konnte...)

Dann verliert man einen Weltkrieg - und beklagt sich, wenn die Sieger vorschreiben, wie es künftig weitergehen muss.

Haben wir nicht gut gelebt mit diesem "Diktat"?

Wirtschaftswunder, starke DM, Reiseweltmeister, Exportweltmeister....diese Segnungen haben wir doch alle gerne angenommen, oder?

Nur die neidische Verwandtschaft in der DDR versuchte sich ihren Sozialismus schön zu reden...äh saufen....

Wem haben wir denn die Riesenschulden seit 1990 zu verdanken? ( Also: der Kohl hatte ja einen gesegneten Appetit; aber die Milliarden hat e r nicht verfressen.)

16 Millionen Gewendete verspürten plötzlich den Drang, alle nach Wessieland zu ziehen um im Schlaraffenland die Entbehrungen des Sozialismuses nachzuholen....und heute noch, nach über 20 Jahren sind 5 Bundesländer dort noch immer nicht in der Lage, ohne Soli-Zuschlag zu leben....das haben wir eigentlich anders erwartet.

@Johann:

Woher hast du den deine Weisheiten, dass "...mit solchem Wohlstudiertem Dreck wurden zunächst mal unsere Schulen und unsere Politiklandschaft ausgestattet wurden..."?

Als ich anno 65 zur Schule ging, auf dem Gymnasium oder beim Studium war - niemals wurde mir irgend etwas indoktriniert. Die dt. Geschichte zwischen WW I und WW II wurde bei uns in 8! Stunden Unterricht durchgenommen....Linke Lehrer hatten wir auch keine, bei uns war stramm CDU angesagt....oder später die Sozen der SPD.
Links = Grün = Revolution kam erst jenseits der 80er Jahre.....

Allerdings gingen die NPDler schon damals mit ihrer verwirrten Neuschreibung der dt. Geschichte ab 33 - heute hausieren - mit bescheidenem Erfolg - und wie man sieht aber doch nicht ganz erfolglos...

Ich finde es immer großes Kino, wenn man mit den platten Wahrheiten hausieren geht und gegen den Staat und die Gesellschaft abledert - ohne auch nur ansatzweise zur Kenntnis zu nehmen, dass unsere Wirtschaft durch amerik. Kredite aufgebaut wurde, wir durch die EWG ( Europ.Wirtschafts Gemeinschaft ) den Grundstock für unsere Wirtschaft gelegt haben und als Exportweltmeister lange Jahre durch den Euro mehr als profitiert haben, weil uns 75% unseres Export die anderen Europäer abgekauft haben....

Das es uns nun schlechter geht, wir sparen müssen und oft noch für Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit zu büßen haben ( und damit meine ich die Fehler ab dem Erhardt´schen Wirtschaftswunder...) ist hausgemacht und hat mit unserer Demokratie und unserer Gesellschaftsform nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Menschen haben versagt, als sie uns billige Arbeitskräfte ins Land geholt haben, die uns die Drecksarbeit abgenommen haben - um die man sich aber nicht gekümmert hat....CDU-Menschen, genauso wie SPD-Menschen....und uns war´s eigentlich auch egal, Hauptsache, der Rubel..äh, die DM lief und lief...Heute dürfen wir uns mit deren 2. und 3. generation herumschlagen....weil die Blöden anno 1964 ff davon ausgingen, dass die "Gastarbeiter" schnell wieder nach Anatolien und Bari und Lecce heimgehen würden.

Menschen haben versagt, als die DDR-Menschen mit den Füßen abgestimmt haben ....schon vergessen: "...kommt die DM nicht zu uns, kommen wir zu ihr..."
Wo leben denn die Ossies aus den entvölkerten strukturschwachen Gebieten von MeckVorpommern, Thürigen oder Bärlin? Tipp: mal umsehen im Süden der Republik....

Da hängt man den Kohl an die höchste Rah, vergisst aber, dass die Sozen, Möllemänner und Sonnenblumenstreichler alle auch am "Runden Tisch" saßen, mit "Ja" zur Vereinigung gestimmt haben und genauso über den Tisch gezogen wurden, wie die Schwarzen....

Und wenn ich dann diese undankbaren Dreckspack von Alt-Kadern aus Ossiland sehe, wie sie sich erdreisten uns vorzuschreiben wie wir zu leben haben, undankbar und DDR-Nostalgiebesoffen...soviel kann ich gar nicht essen, wie ich da kotzen könnte....
Damit wir uns verstehen: das richtet sich gegen die Alimentationsempfänger, Altkader und Ewiggestrigen DDR-Nostalgiker und nicht gegen den gemeinen "Ossie", den wir "Wessies" inzwischen lieb gewonnen haben....

Wir im Westen haben uns mit unserer braunen Vergangenheit auseinander gesetzt, die Fehler erkannt und auf die USA und Europa gesetzt. Das uns jetzt die ostdt. Braunbatz-Nazen ihr Geschichtsverständnis unterjubeln wollen und jeden "Abweichler" als "Systemling" verunglimpfen, demokratische Medien als "Systempresse" abqualifizieren, aber ihre kackbraunen Pamphlete als das Tollste seit Christi Geburt hochleben lassen, Gehirnwäsche betreiben und immerhin beim Bodensatz einer ( jeden) Gesellschaft landen können, das nervt in etwa so, als ob sich eine Wildsau an der berühmten Eiche reibt....98,XX % Wähler und Bevölkerung haben Pastörs, Voigt, Rennicke und Co eindrucksvoll gezeigt, wo der Barthel den Most holt....

Also Leute, erst mal überlegen, sonst gibt´s


LG

Kingpin


"Streite dich nie mit einem Idioten; er zieht dich runter auf sein Niveau und schlägt dich mit seiner Erfahrung...."

 
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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#9 von Kreuzritter , 18.05.2010 17:55

Zitat von Kingpin
(fullquote)



Bravo.


Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

 
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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#10 von Isis ( gelöscht ) , 18.05.2010 21:56

Lieber Kingpin,
das war ein sehr beeindruckender Beitrag, aber ich sehe, was auf uns zu kommen wird. Wieder wird der deutsche Michel in seiner Schlafmützigkeit ausgenutzt, und ich stelle an dich die Frage, wer sind die Nutznießer dieser neuerlichen Beutezüge. Bezahlen müssen es wieder die Steuerzahler, und es ist jetzt das zweite Mal, dass uns das Fell über die Ohren gezogen wird. Mußten wir noch vor einem Jahr die verbrecherischen Bankensysteme, die Milliarden über Milliarden verspekuliert und geklaut hatten, mit unserem Volksvermögen aus der Patsche helfen, werden wir auf den nächsten Opfergang vorbereitet. Was bleibt uns noch übrig? Was glaubst du, warum deutsche Mütter keine Kinder mehr in dieses verottene System gebären wollen? Bereits dieses Jahr wurden über 3% weniger Kinder geboren.
Ein Land, in dem Kinder eine Registrierungsnummer zur behördlichen Erfassung bekommen, das Bankgeheimnis aufgehoben, die Computer unbedarfter Menschen durchsucht werden, die Menschen unter Generalverdacht gestellt werden dürfen, die Menschen am Flughafen durch Nacktscanner geschickt werden und Chips in Personalausweise gesteckt werden, ein solches Land will in Wahrheit keine Kinder. Und es wird von mir auch keine bekommen. Sollen für meine Rente doch die Kinder der Menschen aufkommen die den Überwachungsstaat wollen.

Einen schönen Abend noch!


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

Isis

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#11 von johann ( gelöscht ) , 19.05.2010 07:51

Hallo Kingpin
wie ich sehe hast Du die, von den Siegermächten Diktierte Geschichtsverfälschung, die um Glaubwürig zu sein viele Halbwahrheiten enthält als Kluger voll übernommen.
Mein Wissen, begann eigendlich vor ca. 25 Jahren im Iraq wo mich ein Iraqi (Abteilungsleiter in einer Ölraffinerie) in Perfektem Mannheimer Dialekt (hat in Heidelberg Studiert) begrüßte, er war stolz noch bei Guten Deutschen Lehrern Studiert zu haben. In diesem zusammenhang sprach er immerwieder von einer Frankfurter Schule mit Lehrkräften die wir, so Wörtlich, besser Aufhängen täten. Bei weiteren Auslandseinsätzen bekam ich immer mehr ein Bild von uns Deutschen, trotz Ermordung von Juden, was im allgemeinen auch bei meinen Gesprächspartnern immer sehr verurteilt wurde, ein recht Positives Bild vor allem unser Militär wurde oft als das Anständigste der Welt beschrieben (vor allem in Norwegen und Jugoslavien). So hat sich im laufe der Jahre ein völlig anderes Bild unserer Geschichte gezeichnet, als das was derzeit uns von den Siegermächten aufgezeichnete und was bei Charakter und Rückgratlosem Unrat bis zum Selbsthass auf`s eigene Volk geführt hat (nie wieder Deutschland, Deutschland Verrecke).

Gruß johann


johann
zuletzt bearbeitet 19.05.2010 07:54 | Top

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#12 von Kingpin , 19.05.2010 15:30

Liebe Isis,

ich verstehe deinen Groll - und kann ihn auch nachvollziehen. Nur, wer soll es besser machen - und: wohin willst Du gehen, wenn überall in Europa die gleichen Zustände herrschen?
Die Zeiten starker Wirtschaftsnationen ( BRD, Frankreich, USA.....) sind endgültig vorbei; heute dominiert die "Gemeinschaft" - und da hängt man drin, ob man will oder nicht.
Die USA hatten die gleiche Krise, als die Lyman-Brothers bankrott gingen und die restliche Welt mit ins Unglück rissen.
Viele glauben, der "Staat" habe Macht; dem ist nicht so: Hunderte Milliarden schwere Hedgefonds, skrupellose Spekulanten weltweit oder gierige internationale Bankkonsortien bestimmen, wo es lang geht - und wer sich dagegen sträubt wird finanziell ruiniert....
So, nun viel Spaß bei der Suche nach einem Platz im perfekten Traumland, wo das Volk regiert und die Mächtigen kuschen.....und nicht vergessen, mir mitzuteilen,wo das wäre; ich käme sofort nach....
Nacktscanner, Chips im Perso/Reisepass....neue Techniken in einer neuen Zeit. Mir ist es lieber, sie durchleuchten und fassen potentielle Attentäter der weltweit operierenden Terrorvereinigungen und checken Unstimmigkeiten in gefälschten Pässen, als dass mein Flieger vom Himmel gebombt wird.

Aber das ist - wie immer - meine höchstpersönliche Meinung; damit kann und muss ich selbst leben. Und andere Meinungen toleriere ich ebenso, so wie ich hoffe, dass man meine Meinung auch akzeptiert.

Hallo Johann,

Wie bereits festgestellt, habe ich in der Schule/Studium keine Beeinflussung meines politischen Bewußtseins wahrgenommen - vielleicht, weil mir meine Eltern viel über die Zeit zwischen 33-45 erzählt haben und ich Zeitzeugen mehr glaube, als Medien oder denen mit der Gnade der späten Geburt.
Meine Mutter erzählte mir, wie erst ihr Allgemeinarzt, dann der Internist ( beide jüdischen Glaubens ) der Famile über Nacht verschwanden und das Schreckenswort "Dachau" von Mund zu Mund geflüstert wurde, wie mein Opa ( ihr Vater ) von der Gestapo abgeholt wurde, nur weil er sich nach dem Kirchgang bei seiner Frau beschwert hatte, dass die vorbeimaschierende Abordnung der SA dies immer sonntags tun würde, um den Gottesdienst zu stören- und der Denunziant dies gleich geflissentlich meldete...
Wäre die Freundin meiner Mutter nicht zugleich die Tochter des NS-Gauleiters von HN gewesen, wäre der Opa....ich sage nur "Dachau".....

26 engste Familienangehörige verloren in der Bombennacht des 04.12.1944 das Leben, die wunderschöne mittellaterliche Stadt HN wurde zu 98% zerstört.....Eigentlich starben binnen 1 Stunde 25 Verwandte, so auch 2 Brüder und zwei Schwestern von mir ( ich bin das einzige überlebende Kind meiner Eltern, 1954 geboren...) - der Schwager meiner Mutter erschoß sich Tage später mit seiner Dienstpistole, als er - auf Heimaturlaub - vor den noch rauchenden Grundmauern seines Hauses stand, wo Frau und 3 Kinder samt Schwiegereltern begraben lagen....

Was will man mir da noch über Geschichtsverfälschung ins Ohr flüstern - habe ich doch gesehen, wie meine Mutter noch Jahrzehnte später zu zittern anfing, wenn ein BW-Jet über´s Haus geflogen kam - und die jährlichen Gedenkfeiern am Massengrab im Ehrenhain der Stadt anstanden - dort, wo meine Brüder und Schwestern, Onkels und Tanten liegen....

Und deshalb reagiere ich äusserst ungehalten, wenn man mir von der ach so tollen Zeit damals erzählt, wo Zucht und Ordnung herrschte - und vergessen und verdrängt wird, dass ein diktatorischer Staat Volk und Land gleichgeschaltet hatte.

In HN wurde vor kurzem ein filmisches Tagebuch eines entfernten Verwandten von mir gefunden. Der Photograph Mangold hatte in den 30er Jahren mit seiner Kamera Farbfilme gedreht, die das Leben in der wunderschönen Fachwerkstadt zeigten. Wer genau hinsieht, der sieht, wie sich die Bevölkerung nahezu unmerklich wandelte. 1933/34 promenierten die HNer am Sonntag am Neckar, die Herren gewandet in Anzug und Hut, die Kinder in ihrem Sonntagsstaat....Danach dominierten immer mehr die Uniformträger, HJ/BdM-Uniformen - ein Land wurde uniformiert, ausgerichtet und eingeschworen.....

Und wenn im Irak die Deutschen gut angesehen waren....waren sie es auch in Ägypten oder in Saudi-Land. Jeder, der Juden über´s Messer springen lies, ist dort gut angesehen - egal wie demokratisch Deutschland sich nach 45 gab und wurde.
Dass die Linken - ebenso wie die Rechten in Extremo eh nur Minderheiten darstellen, diese Einsicht setze ich jetzt mal voraus. Dementsprechend wenig juckt mich deren Gewäsch und ihren Hass auf dieses Land, seine demokratische Einstellung und seine Regierung.

Deshalb, auch Mangels einer wirklichen Alternative, unterstütze ich diesen Staat und bin stolz, ein Demokrat zu sein!


LG

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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#13 von johann ( gelöscht ) , 19.05.2010 17:48

Hallo Kingpin
erzähl nichts von Karl dem Großen und Pippin dem Kleinen. Was Du da losgelassen hast,ist im Grund nur Dümmliches Geschwafel. Die NS Zeit habe ich zwar als Kind erlebt, Habe in Trier einen Bombenangriff unserer Befreier überlebt, habe gehört wenn meine Eltern in Sorge um ihre Deportierten Jüdischen Freunde sprachen, wie mein Vater auf die kleinen Hitler Schimpfte. Meine Geschwister, Bruder 15 Jahre älter, Schwester 19 Jahre älter bereits Vestorben beide bei der Wehrmacht Bruder als Waffenmeister in Russland. Erzähl uns hier nicht so einen dümmlichen, wie die Juden zu sagen pflegten "Schmonzes". Du bist genausoviel Demokrat wie ich.
Übrigens habe ich damals nicht Verstanden, wen mein Vater mit den kleinen Hitlern meinte. Heute weis ich was für eine Sorte Mensch damit gemeint war. Es waren Rückgratlose Charakterlose Versager in Uniform gesteckt und mit Macht ausgestattet, immer darauf bedacht Systemkonform mitzuschwimmen. Das gleiche Gesochse was wir heute haben nur noch mit dem Zusatz Arschkriescher und Speichellecker nach außen und noch ohne Uniform, man könnte auch Antifa sagen.

Gruß johann

johann

RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#14 von Klaus Pfahl , 19.05.2010 18:09

An dieser Stelle möchte ich bitten, andere User nicht als dumm zu bezeichnen. Jeder in dieser Runde hatte seine guten und schlechten Erfahrungen gemacht, daraus seine Schlüsse gezogen und seine politische Meinung gebildet, die respektiert werden sollte.
Egal ob rechts, links oder mitte, in jedem System gibt es Mitläufer, und das ist schlechthin die große Masse, die in dem großen "mainstream" mitpaddelt.

"auch wer gegen den Strom anschwimmt, befindet sich im Strom"

Mao Zedong

Ich selbst habe den Glauben an die Demokratie noch nicht verloren. Auch diese Krise werden wir überstehen. Ich hoffe nur, daß unsere Volksvertreter daraus ihre Lehren gezogen haben und künftig die richtigen Entscheidungen treffen werden. Etwas anderes bleibt mir in meinem Alter auch nicht übrig.

Gruß
Blitz


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RE: Steht Deutschland vor dem Untergang?

#15 von johann ( gelöscht ) , 19.05.2010 22:02

Zitat von Blitz
An dieser Stelle möchte ich bitten, andere User nicht als dumm zu bezeichnen. Gruß
Blitz




Nach dem Motto der 68er Studentenschaft "bist Du nicht links bist Du Dumm" ihr seid ja alle sooo Gescheit da habe ich eigendlich nichts Verloren, im übrigen ist mir meine Zeit zu Kostbar um mich mit Mainstreamern rumzuschlagen.

Letzter Gruß johann


johann
zuletzt bearbeitet 19.05.2010 22:02 | Top

   

So wird die Bevölkerung manipuliert.
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