Ein etwas anderer Abschied

#1 von Zaunkönig , 20.06.2011 20:34

Würdet ihr von eurer großen Liebe, die/der gerade erst verstorben ist, ein Tattoo stechen lassen?
Ich nicht, aber eine Frau aus Großbritannien tat genau das.
Sie hat einen Teil der Asche ihres verstorbenen Mannes zur Tinte für ein Tattoo beigemischt.
Ich denke, sie versucht einen Weg damit zu finden, um sich an ihren toten Geliebten klammern zu können.

http://www.shortnews.de/id/900254/Grossb...-Tattoo-stechen

Wie denkt ihr darüber?

Euer Zaunkönig


Der äußere Glanz hütet das innere Wesen.

 
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zuletzt bearbeitet 20.06.2011 | Top

RE: Ein etwas anderer Abschied

#2 von Klaus Pfahl , 20.06.2011 21:59

Die Idee ist nicht schlecht, nur in Deutschland wäre das verboten. Die Asche der Verstorbenen darf nicht privat ausgehändigt werden, es sei denn, die sterblichen Überreste werden im Ausland verbrannt.
Ich mag keine Tattoos, bei uns käme die Diamantbestattung in Frage. Darüber hatte ich schon einmal geschrieben.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Ein etwas anderer Abschied

#3 von Waldveilchen , 28.07.2011 05:33

Ich würde mir nie ein Tattoo stechen lassen und mit der Asche eines Verstorbenen schon gar nicht.

Wenn die Liebe so groß war, dann ist sie ohnehin für die Ewigkeit und man bleibt für immer verbunden.
Da brauch ich kein Tattoo dafür.

 
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RE: Ein etwas anderer Abschied

#4 von Marlen , 14.04.2013 16:38

Ich musste mehrmals lesen ..... ein Toter kann doch keine Tatoos mehr stechen

Die Möglichkeit Toten am Nähesten zu sein ist - sie in unserer Mitte zu lassen - in
Gedanken und im Herzen!

 
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RE: Ein etwas anderer Abschied

#5 von maronni , 14.04.2013 17:26

Das ist eine gute Einstellung...
Man muss auch nicht Jahr für Jahr ein Inserat in die Zeitung zu setzen, dass der Ehemann vor so und so vielen Jahren verstorben ist.


immer frei von der Leber weg,
...auch wenn manchen die Galle hoch kommt

 
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RE: Ein etwas anderer Abschied

#6 von Klaus Pfahl , 14.04.2013 18:00

Das machte eine ältere Nachbarin jedes Jahr "in memoriam" für ihre zu jung verstorbene Tochter.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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RE: Ein etwas anderer Abschied

#7 von Proconsul48 , 11.06.2013 16:36

Jeder wie er glaubt...

 
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RE: Ein etwas anderer Abschied

#8 von Schiffskatze , 11.06.2013 19:31

Zitat von Blitz im Beitrag #6
Das machte eine ältere Nachbarin jedes Jahr "in memoriam" für ihre zu jung verstorbene Tochter.


Kann ich gut verstehen.


 
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RE: Ein etwas anderer Abschied

#9 von Proconsul48 , 11.06.2013 21:54

Trauerarbeit ist etwas sehr Individuelles!!

 
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