RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#16 von Proconsul48 , 31.01.2014 23:19

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #15
Wenn ich mit 65 in Rente gehe, mache ich doch eher meinen Arbeitsplatz frei, als wenn ich noch 2 Jahre später in Rente ginge.
Es gibt genug arbeitslose jüngere Leute, die dann die Arbeit übernehmen könnten.
Wir Alten sollen bis ins höhere Alter Vollzeit arbeiten und die Jüngeren, so um die Dreissig, finden keinen Job oder halten sich mit Praktika über Wasser. Das kann`s doch auch nicht sein.

Das ist klar, aber du bist länger Rentenempfängerin, und "kostest" den Staat viel Geld...so die Logik der Politik!!

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#17 von Schiffskatze , 01.02.2014 11:53

Zitat von Proconsul48 im Beitrag #16
Zitat von Schiffskatze im Beitrag #15
Wenn ich mit 65 in Rente gehe, mache ich doch eher meinen Arbeitsplatz frei, als wenn ich noch 2 Jahre später in Rente ginge.
Es gibt genug arbeitslose jüngere Leute, die dann die Arbeit übernehmen könnten.
Wir Alten sollen bis ins höhere Alter Vollzeit arbeiten und die Jüngeren, so um die Dreissig, finden keinen Job oder halten sich mit Praktika über Wasser. Das kann`s doch auch nicht sein.

Das ist klar, aber du bist länger Rentenempfängerin, und "kostest" den Staat viel Geld...so die Logik der Politik!!


Stimmt, ich muss aber dennoch kein schlechtes Gewissen haben.
Weil ich, wie jeder andere, auf jeden Mist und für jede Rechnung Verbrauchssteuern zahle.
Ausserdem: Die Arbeitsjahre, die ich dann mit 65 geleistet habe, da sollen andere erstmal hinkommen - ohne lange H4-Zeiten oder Dauerarbeitslosigkeit.


 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#18 von Proconsul48 , 01.02.2014 13:04

Zitat von Schiffskatze im Beitrag #17
Zitat von Proconsul48 im Beitrag #16
Zitat von Schiffskatze im Beitrag #15
Wenn ich mit 65 in Rente gehe, mache ich doch eher meinen Arbeitsplatz frei, als wenn ich noch 2 Jahre später in Rente ginge.
Es gibt genug arbeitslose jüngere Leute, die dann die Arbeit übernehmen könnten.
Wir Alten sollen bis ins höhere Alter Vollzeit arbeiten und die Jüngeren, so um die Dreissig, finden keinen Job oder halten sich mit Praktika über Wasser. Das kann`s doch auch nicht sein.

Das ist klar, aber du bist länger Rentenempfängerin, und "kostest" den Staat viel Geld...so die Logik der Politik!!


Stimmt, ich muss aber dennoch kein schlechtes Gewissen haben.
Weil ich, wie jeder andere, auf jeden Mist und für jede Rechnung Verbrauchssteuern zahle.
Ausserdem: Die Arbeitsjahre, die ich dann mit 65 geleistet habe, da sollen andere erstmal hinkommen - ohne lange H4-Zeiten oder Dauerarbeitslosigkeit.


Stimmt! Nur ist das der Regierung "wurscht" !! Leider...

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#19 von Laura , 24.02.2014 19:44

Dass die Menschen immer älter werden halte ich für eine demografische Lüge. Es sterben immer mehr jüngere Menschen. Wahr ist, dass uns der Nachwuchs fehlt. Wo man hinhört - Single und keine Kinder. Kinder kriegen sollte sich wieder lohnen.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#20 von Proconsul48 , 27.02.2014 17:11

Zitat von Laura im Beitrag #19
Dass die Menschen immer älter werden halte ich für eine demografische Lüge. Es sterben immer mehr jüngere Menschen. Wahr ist, dass uns der Nachwuchs fehlt. Wo man hinhört - Single und keine Kinder. Kinder kriegen sollte sich wieder lohnen.

Den letzten Satz unterschreibe ich unbesehen!!
Dass wir (Europäer) stetig älter werden ist allerdings richtig, sagt aber nichts über die Bevölkerungsentwicklung allgemein aus.

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#21 von Laura , 27.02.2014 22:26

Zitat von Proconsul48 im Beitrag #20
Zitat von Laura im Beitrag #19
Dass die Menschen immer älter werden halte ich für eine demografische Lüge. Es sterben immer mehr jüngere Menschen. Wahr ist, dass uns der Nachwuchs fehlt. Wo man hinhört - Single und keine Kinder. Kinder kriegen sollte sich wieder lohnen.

Den letzten Satz unterschreibe ich unbesehen!!
Dass wir (Europäer) stetig älter werden ist allerdings richtig, sagt aber nichts über die Bevölkerungsentwicklung allgemein aus.


Trotzdem ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters mit nichts zu rechtfertigen. Mit 65 ist ein Mensch ausgepowert, es sei denn, er hat körperlich wenig gearbeitet und sein Geld im Schlaf verdient.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#22 von Proconsul48 , 27.02.2014 22:40

Zitat von Laura im Beitrag #21
Zitat von Proconsul48 im Beitrag #20
Zitat von Laura im Beitrag #19
Dass die Menschen immer älter werden halte ich für eine demografische Lüge. Es sterben immer mehr jüngere Menschen. Wahr ist, dass uns der Nachwuchs fehlt. Wo man hinhört - Single und keine Kinder. Kinder kriegen sollte sich wieder lohnen.

Den letzten Satz unterschreibe ich unbesehen!!
Dass wir (Europäer) stetig älter werden ist allerdings richtig, sagt aber nichts über die Bevölkerungsentwicklung allgemein aus.


Trotzdem ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters mit nichts zu rechtfertigen. Mit 65 ist ein Mensch ausgepowert, es sei denn, er hat körperlich wenig gearbeitet und sein Geld im Schlaf verdient.


Es wäre ein Leichtes, die Antrittsalter-Staffelung einzuführen. Arbeiter am Hochofen (Abstich!) sind schwer belastet und ausgepowert, ähnlich auch Bodenmarkierer, die giftige Dämpfe einatmen...
Und Manager, die eine Firma an die Wand fahren, sollten gar nicht in Pension gehen dürfen, bis sie den angerichteten Schaden beglichen haben...

 
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RE: Rente mit 67 sinnvoll?

#23 von Waldveilchen , 28.02.2014 18:25

Mit 67 Jahren in Rente zu gehen ist vielleicht was für Menschen die im Büro arbeiten.

Aber Leute die auf einer Baustelle oder sonst wo körperlich schwer arbeiten, die sind oft schon mit 50 oder 60 Jahren nicht mehr so leistungsfähig, weil sie Rückenbeschwerden,.... haben. Auch mein Mann als Eisenbahner beim Sicherungsdienst muss körperlich oft schwer schleppen, auf Signale hoch hinaufklettern, ....
In fortgeschrittenem Alter kann man das dann oft nicht mehr machen.

 
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