RE: Unsere Schüler

#16 von Germanicus ( gelöscht ) , 11.08.2011 17:54

Schuld daran ist das sogenannte amerikanische Kulturgut, dass sich nach und nach in Deutschland wie eine Krake ausbreitet. Das fängt bei der Esskultur an und endet bei der Bildung. Heute werden nur noch Fachidioten ausgebildet, die zu nichts anderes zu gebrauchen sind. Das amerikanische Abitur kommt gerade einmal dem deutschen Realschulabschluss gleich. Wer dort Wert auf Bildung legt, besucht teure Privatschulen. Ähnlich verläuft die Entwicklung bei uns.

Germanicus

RE: Unsere Schüler

#17 von kritisches_Auge , 11.08.2011 18:18

Daran sind aber weder Schüler noch Eltern noch Lehrer schuld, wenn bei einem
Handwerkerberuf Realschüler vorgezogen werden versuchen die Eltern natürlich
ihr Kind durch die Realschule zu bringen.
Kinder lassen die Flügel hängen wenn sie keine Erfolgserlebnisse haben, werden faul
und das gibt faule und desinteressierte Lehrlinge.

 
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RE: Unsere Schüler

#18 von Klaus Pfahl , 11.08.2011 18:32

Was Germanicus über die Amerikaner schrieb, kann ich nur bestätigen. Auf den Schiffen haben die Spezialisten, die nur wenige Handgriffe beherrschen, während die deutschen Sealords fast überall eingesetzt werden können.


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Unsere Schüler

#19 von Laura , 11.08.2011 20:43

Zitat von Feigina
Daran sind aber weder Schüler noch Eltern noch Lehrer schuld, wenn bei einem
Handwerkerberuf Realschüler vorgezogen werden versuchen die Eltern natürlich
ihr Kind durch die Realschule zu bringen.
Kinder lassen die Flügel hängen wenn sie keine Erfolgserlebnisse haben, werden faul
und das gibt faule und desinteressierte Lehrlinge.



Unsere Kinder lernen zu wenig und nicht vertiefend genug. Und sie lernen oft die falschen Dinge. Sie lernen zu wenig Verantwortungen, stattdessen wird ihnen von klein an eingehämmert, dass sie Spass haben müssen, rund um die Uhr. Und dass andere für ihr Wohlfühlprogramm zuständig sind. Und wehe nicht. Dann gibt es Krawalle. Und dass sie Ansprüche haben, dafür keine Pflichten. Oder wenn, dann nur ganz kleine. Respekt vor der Leistung anderer, ein Fremdwort!


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Unsere Schüler

#20 von Waldveilchen , 11.08.2011 21:04

Es sollte ein eigenes Schulfach geben, wo die Schüler lernen, wie man richtig mit anderen Menschen umgeht im täglichen Leben. Das wäre so wichtig.

 
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RE: Unsere Schüler

#21 von kritisches_Auge , 12.08.2011 09:28

Weißt du, Waldveilchen, wenn das nicht schon vorher gelernt wurde, einfach dadurch dass
mit einem selber achtsam umgegangen wurde, ist es oft schon zu spät und bleibt
Theorie.

 
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RE: Unsere Schüler

#22 von Waldveilchen , 12.08.2011 12:36

Meinst du, wenn mit einem Kleinkind nicht liebevoll umgegangen wurde, dann lernt es das auch in der Schule nicht mehr?

Ich glaube schon, dass Kinder auch in der Hinsicht noch lernfähig sind.

 
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RE: Unsere Schüler

#23 von kritisches_Auge , 12.08.2011 13:03

Ob ein Schüler das dann noch lernen kann weiß ich nicht, es hängt sicher auch
vom Charakter des Kindes ab.
Aber wenn ein Kind von seinen Eltern nicht angenommen wird, wenn auf seine
Gefühle nicht eingegangen wird ist es schwer, unmöglich sicher nicht.

 
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RE: Unsere Schüler

#24 von Germanicus ( gelöscht ) , 12.08.2011 18:50

Zitat von Waldveilchen
Es sollte ein eigenes Schulfach geben, wo die Schüler lernen, wie man richtig mit anderen Menschen umgeht im täglichen Leben. Das wäre so wichtig.



Spätestens beim Militär lernen sie den richtigen Umgangston.

Germanicus

RE: Unsere Schüler

#25 von Ovid , 12.08.2011 19:28

Zitat von Germanicus

Zitat von Waldveilchen
Es sollte ein eigenes Schulfach geben, wo die Schüler lernen, wie man richtig mit anderen Menschen umgeht im täglichen Leben. Das wäre so wichtig.



Spätestens beim Militär lernen sie den richtigen Umgangston.




Ich weiß nicht, ob man noch auf das Militär hoffen kann (in der Hinsicht), nachdem die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft wurde. Das neue Prinzip soll zwar tatsächlich recht erfolgreich sein (also viele/genügend Freiwillige), allerdings werden sich die Menschen die Autoritätsprobleme o.Ä. haben, wahrscheinlich in weniger großer Zahl zum Wehrdienst melden.


Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
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RE: Unsere Schüler

#26 von Waldveilchen , 12.08.2011 19:35

Ich meine jetzt gar nicht gute Manieren und Umgangston.

Sondern viel mehr, dass man einen Mitschüler nicht verspottet, schlägt, misshandelt.
Meistens tun das jene, die selbst ein großes Problem haben und sich abreagieren wollen. Die sollten lernen, dass man andere Menschen achten, respektieren und akzeptieren soll und dass Schlagen Körperverletzung ist.

 
Waldveilchen
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RE: Unsere Schüler

#27 von Gast ( Gast ) , 12.08.2011 21:15

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
Ovid

Unsere heutigen Kinder sind nicht mehr so, wie Kinder einmal waren.
Ob nicht schon jetzt Hopfen und Malz verloren ist, wird die Zeit uns zeigen.

Gast

RE: Unsere Schüler

#28 von Ovid , 12.08.2011 22:05

Zitat von Waldveilchen
Ich meine jetzt gar nicht gute Manieren und Umgangston.

Sondern viel mehr, dass man einen Mitschüler nicht verspottet, schlägt, misshandelt.
Meistens tun das jene, die selbst ein großes Problem haben und sich abreagieren wollen. Die sollten lernen, dass man andere Menschen achten, respektieren und akzeptieren soll und dass Schlagen Körperverletzung ist.



Das mag jetzt vielleicht unglaubwürdig klingen, aber ich bin der Meinung, dass ich, da ich noch Schüler bin, die Situation (zumindest an meiner Schule)einschätzen kann. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht mehr Mobbing und Ähnliches gibt, als vor 20, 30, 40, 50... Jahren. Wenn ich auch einmal vergleiche, was es früher für Abistreiche gab, überliefert durch Eltern und Großeltern usw. und welche heute...damals wurden Sachen gemacht, die heutigen Abiturienten nie in den Sinn kämen. Das ist jetzt nicht gegen ältere Generationen gerichtet, aber ich finde es unfair, sich ein solches Urteil zu bilden, ohne wirklich zu wissen, was man überhaupt sagt.
Weiterhin ist solch gesellschaftskritisches Verhalten, dass es inzwischen ja vermehrt geben soll in erster Linie durch kulturelle Hintergründe, soziale Umstände und die Erziehung durch die Eltern bedingt und nicht durch eine angeborene Bosheit, die jede folgende Generation immer stärker aufweist!


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RE: Unsere Schüler

#29 von Ovid , 12.08.2011 22:07

Zitat von Gast
Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
Ovid

Unsere heutigen Kinder sind nicht mehr so, wie Kinder einmal waren.
Ob nicht schon jetzt Hopfen und Malz verloren ist, wird die Zeit uns zeigen.




Ich kann mit dieser Aussage ehrlich gesagt nicht viel anfangen...
Und by the way: Was denkst du denn, woran es liegt, dass die Kinder "nicht mehr so sind wie sie einmal waren"? Gendefekte? Evolution? Verschwörung?
Ach und nochmal by the way: Wenn ich mich nicht irre, hast du geschrieben: "Die Zeiten ändern sich, und wir ändern sich in Jenen". Was soll das heißen? Diese Aussage würde sich ja dann auf die erwachsenen Generationen beziehen und nicht auf "die heutige Jugend"!


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zuletzt bearbeitet 12.08.2011 | Top

RE: Unsere Schüler

#30 von Gast ( Gast ) , 12.08.2011 22:39

Auch die Kinder ändern sich mit den Zeiten, werter Ovid.
Einfach durch die veränderten Umstände, der verschiedenen Zeiten.

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