Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#1 von Klaus Pfahl , 22.05.2011 12:36

Welche Musikinterpreten und Gruppen waren für Euch die Größten?
Ich mache den Anfang:
Als Dauerhöhrer des AFN-Berlin ließ ich mich früher zum Leidwesen meiner Eltern gerne von Western- und Bluegrass-Musik berieseln. Einer der besten Bands waren "Bob & Rose Savoy":
http://www.youtube.com/watch?v=eugbMWhU26I


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
Klaus Pfahl
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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#2 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 22.05.2011 13:00

Kriegt keinen Schock, wenn ich gleich Abhandlungen und Buchauszüge von mir abdrucke !!!


THE BEATLES FOREVER !!!


Gruß - Peter


"Nichts ist schwieriger im Leben,
und nichts erfordert mehr Charakter,
als im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu stehen
und laut zu sagen: 'NEIN !' "

(Kurt Tucholsky)

peddor, der Rüstersieler

RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#3 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 22.05.2011 13:02

Die Beatles in Hamburg – eine private Vorgeschichte

Ich würde gern einmal reflektieren, wie es überhaupt dazu kam, dass ein noch nicht 17jähriger aus der Provinz sich in die Weltstadt Hamburg katapultieren ließ. - Dies hat weitgehend mit einer regionalen politischen Entwicklung zu tun, die – wenn überhaupt – nur Ältere kennen oder nachvollziehen können.

Fang' ich doch einfach mal an:

Teil I

Ich bin Ende der Vierziger, Anfang der Fünfziger unter Tommies (= britischen sogenannten „Besatzern“) groß geworden. Wilhelmshaven als einst größter Kriegshafen Europas, als Stadt mit den in Relation zu ihrer Einwohnerzahl meisten Bunkern Deutschlands, mit der größten Schleusen-Anlage der Welt (Raeder-Schleuse), monumentalen U-Boot-Bunkern, riesigen Dockanlagen war überschwemmt von englischen (und kanadischen) Soldaten. Ich möchte nicht so weit gehen zu sagen, dass eine Kulturvermischung stattgefunden hat, aber wir im nördlichen Bereich der BN (Britische Zone Niedersachsen) unterlagen doch sehr stark britischem Einfluss: Sprache, englische Kultur, Kaffee, Tee, Schokolade, Zigaretten, gegenseitige Einladungen, Integration von englischen Soldatenkindern in unsere Sportvereine, zunehmendes Vertrauen statt Misstrauen, vor allem aber Musik, Musik, Musik! Schon als ca. Zehnjähriger, also etwa Mitte der Fünfziger Jahre, war ich, ob ich wollte oder nicht, dem Einfluss aktueller englischer/ britischer Musik unterworfen. Und schon bald kam die Zeit, da ich englischen (irischen) Skiffle und andere Vorstufen des Rock 'n Roll noch schöner (!) fand als Conny Froboess' „Pack die Badehose ein“ oder Caterina Valentes „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Der NWDR wurde langweilig; es gab nur noch BFBS (British Forces Broadcast Service), AFN (American Forces Network) sowieso, während es in den Trümmern des allmählich auferstehenden WHV permanent knallte: Die Tommies versuchten (vergeblich!), die Raeder-Schleuse sowie andere Hafenanlagen und Bunker in die Luft zu sprengen; die Ziel-Übungs-Abwürfe britischer Bomben auf Helgoland taten ein übriges, dass Schlicktown über Jahre von Explosionsgeräuschen erschüttert wurde...



So wuchs ich auf – vor dem, zum und nach dem Beginn der Fünfziger Jahre: um uns herum englische Soldaten, englische Zeitungen, englische Musik, englische Schallplatten, nicht selten in der Arztpraxis meines Vaters englische Patienten, allerlei Tauschgeschäfte mit den Tommies bis hin zu Freundschaften mit dem Ex-“Erzfeind“...
So lässt sich daraus vorsichtig ableiten, dass die Küstenregionen, speziell Hafenstädte, intensiveren, auf jeden Fall früheren Kontakt zu den Besatzern hatten als das Binnenland. Bis die Tommies entfleuchten, kann ich meine Kindheit also durchaus als britisch mitgeprägt – mit mancherlei Extrakenntnissen – bezeichnen.
Ab Mitte der Fünfziger Jahre kam es zu ständigen Treffen von deutschen Ex-Marine-Crews (mein Vater war im 2. WK Schiffsarzt gewesen) zwischen Kiel, Hamburg, Wilhelmshaven, und ich begann das häufige Mitreisen-Dürfen in fremde Städte zu genießen. Dieser „Pendelverkehr“ brachte mich Knäblein schon früh und oft nach Hamburg, wo meine Eltern nicht nur Kriegskameraden plus Familien, sondern auch Kulturstätten wie vor allem das „Hansa-Theater“ (in dem der populäre Komiker Peter Piet ständig gastierte) besuchten.
So, das wär's erst mal, um Nicht-Zeitzeugen zu verklickern, warum ein Jüngelchen so früh „und überhaupt“ vom britischen Rock geprägt wurde, schon sehr früh Kenntnisse von Gruppen aus Liverpool und anderen englischen Städten zwangsläufig erhielt, bevor er 1960 ersten Kontakt mit den Beatles hatte.
The rest is history.

Teil II
(With a little help from my son) : Ich diktiere, er tippt.

DIE VORSTUFE ZUM „KAISERKELLER“ WIRD GEZÜNDET!

...das, was ich von den Tommies ergattern konnte außer Schokolade und anderen Süßigkeiten, nahm ich dankbar an, besonders die Heimatzeitungen der Soldaten – nicht um der englischen Sprache, die ich eh kaum verstand, willen, sondern um auf diese Weise etwas von der großen, weiten Welt zu erfahren: Bilder, Fotos, manchmal tatsächlich auch Textteile.

Auf der Rückfahrt von der Schule (nach dem traditionellen Kauf von einem Stück Kuchen (5 Pfennig) beim Bäcker) blieb ich oft vor den riesigen Sportanlagen stehen, die einst „uns“ gehörten, und bestaunte sowohl mir fremde Sportarten wie Feldhockey oder das noch verrücktere Cricket (dessen Regelwerk ich bis heute nicht verstehe) als auch die in witzig anzuschauenden Schuluniformen spielenden Schülerinnen und Schüler.
Die Invasion britischer Soldaten hatte natürlich die Notwendigkeit einer eigenen Schule mit sich gebracht. Diese war sinnigerweise in ehemaligen Wehrmachtskasernen untergebracht – ebenso sinnig ihr Standort am Wilhemshavener Südstrand, wo die FLAKs (Flugzeug-Abwehrkanonen) die in Wellen angreifende fliegende englische Bomber-Armada im 2. WK zumindest teilweise abzuwehren versucht hatten. An und auf dem so genannten Fliegerdeich befanden sich die diversen Gebäudekomplexe der Prince Rupert School.

Warum schreibe ich all' dieses Zeugs ? Weil ohne diese Vorgeschichte der baldige Kontakt zu den Unfab Five nicht klar werden würde – nach dem Motto: Was macht ein noch nicht 17-jähriger Provinzler urplötzlich im Soho von Hamburg?! Nichts geschah urplötzlich; alles entwickelte sich langsam, stetig und folgerichtig, erwuchs aus dem bisher und weiterhin Geschilderten.

Nach bereits 4-jährigem Leistungs-Schwimmsport im SCWF („Schwimmclub Wasserfreunde“) hatte ich mich 14-jährig (1958) auch dem JBRW („Jade-Box-Ring Wilhemshaven“) angeschlossen – weniger um zu boxen, als vielmehr dank des dortigen Konditionstrainings meine Schwimmkondition zu verbessern. - Irgendwann war für die JBR ein Wettkampf gegen die jungen Boxer der Prince Rupert School angesagt. Ich wurde „nominiert“ und absolvierte meinen allerersten Kampf überhaupt, ausgerechnet in der Sporthalle der PRS. Obwohl ich zeit meines Lebens Gewalt ablehnte, sah ich dem Fight doch in froher Erregung entgegen und malte mir aus, wie ich meinen Gegner auf die Bretter schicken würde. Kurz: In der zweiten (und letzten) Minute der ersten (!) Runde traf mich mein Opponent mittels Uppercut am Kehlkopf, was mich minutenlang ins Land der Träume sinken und dort verharren ließ.
Soweit mein erster Kontakt zu einem jugendlichen Tommie -Ältere hatte ich schon zu Hauf' kennen gelernt - , zu dem und zu dessen Freunden auf diese etwas unorthodoxe Weise eine längere Freundschaft begann.
Engländer im Alter meiner Eltern hatten schon früher Musikgruppen aus ihrer Heimat nach WHV geholt, die irgendwelche Musik à la Lonnie Donegan zu kopieren versuchten. 58/59 sah ich zum ersten Mal englische Bands in WHV, importiert aus dem Großraum Birmingham, Manchester, Liverpool. Die schienen „einheimische“ englische Gar nicht- oder Halbmusiker zu motivieren, es ihnen gleichzutun, die natürlich nur vor „ heimischer“ , eben englischer Kulisse auftraten. Deutsche durften unter bestimmten Umständen auch „mal gucken“, zumal die Engländer festgestellt hatten, dass die Deutschen gar nicht die animalischen Monster sind, als die sie in GB immer beschrieben worden waren.

Vereinzelte heftigste Besäufnisse meiner Eltern und diverser englischer Offiziere nebst Gattinnen trugen zu der raschen Völkerverständigung bei...
Heranwachsende PRS-Schüler berichteten von dem unglaublichen Boom, den Englands Skiffle-Rock'n'Roll-Musik Ende der 50er erlebte, wozu zwei Faktoren mit immensem Einfluss beitrugen: Hafenstädte wie Liverpool (aber auch Hamburg), zu denen G.I.s ihre Platten mitbrachten, wurden als erste von der neuen Welle überrollt. Zweitens: Buddy Holly's entsetzlich früher, unfassbarer Tod zog eine Kettenreaktion von Plattenproduktionen nach sich, die dazu führte, dass Charles Hardin Holley posthum an kaum zu übertreffender Popularität gewann.
Immer mehr Artikel über englische Bands geisterten durch den englischen Blätterwald, den ich in WHV stets zu Gesicht bekam, und man sprach von ersten Engagements britischer Gruppen auf deutschem Boden – leider nicht in Schlicktown, sondern natürlich in Hamburg, das ich bekanntlich schon längst kennen gelernt hatte – allerdings von der gediegenen, vornehmen Seite.

So reifte in dem 15/16jährigen unschuldigen, unbescholtenen, unreifen Knaben der ehrgeizige Wunsch, Haaamburch mal von einer anderen Seite zu erleben. Dies sollte früher als erhofft geschehen.

(Ende Teil II)

Teil III

(With a litte help from my daughter Helena: Ich diktiere, sie tippt.)


Im Frühjahr 1981 – zur Zeit meiner fast dreimonatigen – Verzeihung! - legendären Unterrichtsreihe über die Beatles im Deutschunterricht („Das Phänomen Beatles und die 60er Jahre – von Mauerbau bis Mondlandung, von Cavern Club bis Woodstock“) - war es, als mich ein Verlag für sein Beatles-Opus gewinnen wollte: „It was 20 years ago today – die Beatles und die 60er Jahre“. Erscheinungsdatum Oktober '82, 20 Jahre nach LOVE ME DO.
Da das Buch auch und vor allem politisch-historische sowie kulturelle Hintergründe beleuchten sollte, wurde ich gebeten, eben solches auch zu tun – schlaglichtartig, wobei ich den Bogen zu spannen hatte von meinen ersten Rockmusik-Erinnnerungen bis zur Jetzt-Zeit, '81/'82. Ich tat, wie mir geheißen, wobei ich Diverses über die Beatles-Begegnungen schlicht „verschlucken“ musste. Ein ganzes Buch hätte ich allein schreiben können, doch bestand meine Hauptarbeit aus rigorosem Zusammenstreichen auf ca. 20 Seiten. Als ich ein Beleg-Exemplar erhielt, packte mich das Grauen ob der Flut von ca. 40 Fehlern, ob der Gedankenbrüche (wegen vom Lektor (?) weggeschnittener Reflexionen), ob entsetzlicher halber / unvollständiger Sätze, weil man Zeilen im Druck schlicht vergessen hatte und so für den Rezipienten sachlich falsche Sätze zu lesen waren, als da wären: „Von irgendwoher ((Zeitung), dieses Wort fehlt im Buch!) hatte ich vage ein Foto in Erinnerung, das John Lennon im oder vor dem („Jaracanda“ oder „Iron Door“ oder „Blue Angel“ oder schon ---> diese Wörter fehlen im Buch!) „Cavern“ (?) zeigt.“
Ein anderes Beispiel: „ 'Why don't you all fade away?' regt Pete Townshend provozierend an.“ Mein Manuskript sagt jedoch: “ (...) regt Roger Daltrey (Songwriter ist Pete Townshend) provozierend an.“
Wir nähern uns den beiden Höhepunkten.
„Tage zuvor hatte ich zum achten Male 'Help!' gesehen. Als die Band diesen Song intoniert, sinke ich in und falle ich auf die Knie - (...)“, ist im Buch zu lesen. „Leider wird dieser Song nicht intoniert. Dennoch: Bei SHE LOVES YOU sinke ich in und falle ich auf die Knie (...)“, steht in meinem Manuskript. (Es geht um das Essener Beatles-Konzert 1966.) Rätselhaft, isn't it?!

Je öller , je döller: Wenn ein Leser nicht ganz zu Unrecht annimmt, der Co-Autor sei ein Laienexperte der roaring sixties, dann dürfte ihn die Formulierung „'Good Vibrations' von Gerry and the Pacemakers“ sichtlich irritieren. Mein Manuskript hingegen verrät die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit: „'Good Vibrations' von den Beachboys und 'Ferry 'cross the mersey' von Gerry and the Pacemakers“...

1982 schrieb ich umgehend dem Verlag und teilte ihm mit, dass ich im Falle einer Zweitauflage Einspruch bezüglich meines Buchparts einlegen würde. Schließlich wollte ich mich speziell vor einer bestimmten Käufergruppe nicht blamieren: Schülern und deren Eltern...! Will sagen: Selbst ein guter Autor (falls ich denn einer war/ bin) taugt nichts, wenn sein Beitrag durch ein äußerst ominöses Lektorat, das falsche Sätze und über 40 formale Fehler „einbaute“ sowie durch scheinbar willkürliches Weglassen von Reflexionen Gedanken entstellte, verhunzt wird.


Nach über 20 Jahren (!) las ich unlängst meinen Buchauszug erneut, bedaure im Nachherein, doch relativ wenig über „Haaamburch“ geschrieben haben zu dürfen – der Beitrag wäre ins Endlose ausgeufert - , und belächle manches von mir Geschriebene – heute, 24 Jahre später: Das BBBTK, das Bravo-Beatles-Blitztournee-Konzert in der Essener Gruga-Halle sehe ich heute sicherlich weniger verklärt, und die 70er würde ich heute nicht mehr als „musikalisches Vakuum“ bezeichnen.
1982, nur 12 Jahre nach der Trennung der Fab Four, war ich wohl doch noch zu mystifiziert in der Thematik...

Teil IV

KAISERKELLER – PANIK STATT GENUSS

In der zweiten Mitte der 50er Jahre ergoss sich eine wahre Flut amerikanischer Musik auf dem europäischen Kontinent, dort allerdings zunächst in den großen Hafenstädten – quasi Brückenköpfe, an denen sie sich festbiss, bevor sie ins Landesinnere weiterrollte.
Zu Rudi Schuricke und anderen deutschen Herz-Schmerz-Sängern/ -innen traten in harte Konkurrenz Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Elvis, Buddy Holly, Little Richard, Chuck Berry, Bill Haley, Roy Orbison, Brenda Lee, Harry Belafonte (Calypso wurde salonfähig), Ray Charles, Sam Cooke, The Platters, The Drifters, The Coasters, Anthony and the Imperials, Teddy Bears, Dion and the Belmonts, Crescendos, Kingston Trio, später Chubby Checker („Let's twist again!“), Freddie Canon, Frankie Avalon, Paul Anka, Jonny Ray, Bobby Darin, die Shirelles, Crystals, Shangri-Las, Ronettes --- um nur einige wenige zu nennen.
Natürlich konnte man sich in Schlicktown diesem ungeheuren Sog entziehen ,wenn man wollte: Man stellte das Radio nicht an (elfenbeinfarbenes Blaupunktgerät mit „Magischem Auge“ - ist heute noch als „Erbstück“ der Eltern auf meinem Schreibtisch in Funktion) UND mied jeglichen Kontakt zu den „Besatzern“.
1960 und 61 verbrachte die Familie die jeweiligen Sommerferien an der Costa Brava (Sa Riera / Bagur, Spanien). Zehn Jahre später versuchte die family vergeblich zu eruieren, welches Ferien-Ereignis in welchem Jahr stattgefunden hatte : 61? 62? Wie also sollte ich wissen, wann genau ich zum ersten Mal des „Sündenpfuhls“ St.Pauli ansichtig geworden war?! Irgendwann im Herbst 60 war es, und ungewöhnlich warm war es. Wieder fuhren meine Eltern nach Hamburg, und diesmal bedrängte ich sie mitfahren zu dürfen, was ich keineswegs bei allen ihren Fahrten gen HH, Kiel...tat.
Längst schon hatte ich meinem Freund (?) Hans, Sohn der zu besuchenden Bekannten, kontaktiert (damals schrieb man sich noch richtige Briefe!) und ihm von meinem Plan erzählt, in den Großstadt-Rummel, präzise zum Kern St. Paulis, zu gelangen. (Alles nachzulesen im Buchauszug, Kapitel „Der 'Kaiserkeller' oder : 'Ich schlich mich heimlich fort...!'“ (Freddy Quinn in „Junge, komm bald wieder“)) Die Eltern und ihre Freunde besuchten zusammen mit einem anderen mir nicht bekannten Ehepaar das „Hansa-Theater“, um danach irgendwo feucht-fröhlich den Abend/die Nacht ausklingen zu lassen, weshalb sie prophylaktisch per Taxi vom Haus (mit direktem Elb-Blick) ihrer Marine-Freunde starteten.
Ich, adrett, gepflegt wie eh und je von meiner Mutter eingekleidet, entnahm dem mitgebrachten Schlafsack „geschmuggelte“ Kleidungsstücke wie Nietenhose, Nyltesthemd, Schnürsenkelfliege und das WICHTIGSTE, meines Vater schäbig-schmuddlige Lederjacke, die er bei der Gartenarbeit trug.
Hans, in meinen Plan dezidiert eingeweiht, zückte die eigens angefertigte Wegbeschreibung zur Reeperbahn/Großen Freiheit und --- blieb zu Hause!! Die Angst vor der eigenen Courage ließ ihn urplötzlich erzittern, er faselte entschuldigend etwas von randalierenden englischen Radaubrüdern, deren Geschrei man ohnehin nicht als Musik bezeichnen könne.
Scheiße! Egal! Es war keine Zeit zu verlieren! „Halt bloß die Schnauze! Verrat' nix! Ich werde vor Mitternacht zurück sein!“, sagte ich und hetzte los. Wie gut, wenn man seit Jahren durchtrainiert ist! Auch mehrfaches Verlaufen machte mir nichts aus. Das Herzrasen war nicht durch den Dauersprint verursacht worden, sondern durch den Ein- und Umbruch innerhalb meiner Persönlichkeitsentwicklung, die binnen einer Viertelstunde eine brutale, jähe Zäsur erfuhr!
Der wohlbehüteten Atmosphäre des Elternhauses hatte ich mich kurzzeitig entzogen, mich freiwillig in eine mir neue, kalte, fremde Welt katapultiert. Das einzige Gefühl, das mich während der nächsten halben Stunde überwältigte, war Angst, pure Angst. Aufregung, Vorfreude? Keine Spur davon. Den „Kaiserkeller“ als die derzeitige kurzfristige Kultstätte hatte ich schon lange zuvor zu Hause „lokalisert“ ; Heimatzeitungen der Tommies berichteten längst vom Broterwerb Liverpooler (und offenbar nur Liverpooler) Bands in Hamburg. Sporadisch waren deren erste Fotos in typischen Photographier-Posen (schrecklich!) mit kurzen Begleitartikeln aufgetaucht.

Nun stand ich also vor dem „Kaiserkeller“, dessen Eingang Auftritte von Rory Storm and the Hurricans und The Beatles ankündigten, um mich herum grell blinkende Neonreklame.

Das heißt, direkt vor dem „Keller“ stand ich nicht, denn ein unmittelbar vor dem Eingang zu sehender Menschenauflauf stellte sich schnell als Schlägerei heraus, an der offenbar auch Gäste, die von drinnen nach draußen stürmten, beteiligt waren. Das Herz rutschte mir noch tiefer, als ich an der Kasse meinen Obolus entrichtete ; dem prüfenden Blick des Kassierers versuchte ich standzuhalten, verschluckte aber bereits da mein Kaugummi, das mir bewusst das Image des Lässigen geben sollte. Rohes Mobiliar, dicke Rauchschwaden, Schweiß- und Alkoholdünste, zerbrochene Gläser, Kleiderschränke von Halbstarken, mehrsprachiges Stimmengewirr, Bierlachen und Bierleichen versetzten mir einen ungeahnten Schock ; statt Faszination ein Schreckensvision – statt erhofften Wohlbefindens butterweiche Knie, rasender Puls, Adrenalin-Ausschüttung. Minutenlang muss ich so gestanden haben mit stetem Blickkontakt zum Ausgang; statt Vergnügens paralysierende Panikstimmung. Äußerlich dahingehend bestrebt, mich den Gästen anzugleichen, schien mir mein Inneres nur aus Herzklopfen zu bestehen. Ich starrte auf das halbwegs zerbrochene Podest, auch Bühne genannt, und auf die fünf jungen Leute : Wer waren sie denn nun, Rory Storm und Co. oder The Beatles? Von irgendwoher hatte ich vage ein Foto der early Beatles, eben aus jenem englischen Blätterwald, in Erinnerung. Ich fixierte die lautstarken jungen Männer auf der Bühne und war mir dann sicher : Vor mit standen die Beatles! Der eher grölende, stampfende, teilweise verrückt gestikulierende Sänger war --- John Lennon...

Hier und jetzt begann für mich der Beatles-Mythos, den ich nun in never ending stories (Kaiserkeller, Top Ten inklusive small talks, Star Club, Gespräche bei „Gretel und Alfons“, Gruga-Halle Essen...) fortsetzen könnte. Nach einer halben Stunde verließ ich die Stätte, meine, Songs wie „Sweet little sixteen“ gehört zu haben. Ansonsten machte sich die Sehnsucht breit schnellstens wieder in „gesicherte Gefilde“ zu gelangen.
Selbstverständlich erfuhren die Eltern von meinem tolldreisten nächtlichen Ausflug – entsprechende Sanktionen nahm ich mit bemerkenswerter Gelassenheit in Kauf --- denn irgendwie fühlte ich, nahm ich wahr: So komisch dieser erste zaghafte Kontakt war - es hatte gefunkt. Dass ich die Beatles noch über zehn Mal in Hamburg sehen würde, ahnte ich an jenem Abend nicht, noch weniger, dass ich mit ihnen quatschen würde... Der Abend, der allein eines Buches würdig wäre : eine seltsame Atmosphäre von totaler Anspannung, teilweise panischer Angst einerseits, positiver Vorahnung andererseits...
Noch heute zehre ich von diesem für mich historischen Tag!

BEATLES FOREVER !!!



Gruß - Peter

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peddor, der Rüstersieler

RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#4 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 22.05.2011 13:04

TEIL 2 !!!


...und hier ist der Buch-Auszug (Copyright liegt bei mir), in dem ich von John's Tod auf furchtbar tragikomische Weise erfahre:

(Das Buch trägt den Titel "It was 20 years ago today - die Beatles und die 60er Jahre", so genannt, weil es bewusst im Oktober 82 erschien, genau 20 Jahre nach Veröffentlichung der ersten Beatles-Single "Love me do".)


Mein Buchbeitrag (S. 63 ff) ist betitelt "Die Roaring Sixties und die Beatles - They'll never come back - Einer von Millionen Fans erinnert sich"

Auf Seite 83 ff beschreibe ich die seltsamen Umstände, unter denen ich von John Lennon's Tod erfuhr. Dieses Kapitel überschrieb ich:

JOHN LENNON, THE IMMORTAL POET OF MERSEY BEAT

In den ausklingenden 60er Jahren studierte ich Deutsch und Sport in Münster. Im Ruhrpott, in Recklinghausen, wohne ich seit den 70er Jahren, jeden Tag aufs Neue der Nordseebrise nachtrauernd, die ich ein Vierteljahrhundert eingeatmet hatte. Am Morgen des 5. Dezember 1980 fuhren ca. 100 Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums, an dem ich unterrichte, in Begleitung von acht Lehrern zum Skikurs in die Dolomiten. Auf einer dortigen Hochebene waren wir isoliert von der Zivilisation. Eine Schülerin hatte einen italienischen Freund, der sie am 9.Dezember in unserem abgelegenen Jugendhotel besuchen wollte. Er kam.

Am Abend dieses Tages bestellte ich mir in der hauseigenen Pizzeria ein Gericht, das ich nicht mehr essen würde. Ich setze gerade zu einem Schluck Cola an, als die Schülerin mir gegenübertritt und lakonisch bemerkt: "John Lennon ist tot. Erschossen worden. Stefano (ihr Südtiroler Freund) hat's mir gesagt." ("...weil nicht sein kann, was nicht sein darf !" sagte einst Christian Morgenstern.) Ich reagiere prompt: "Quatsch." Die Schülerin fühlte sich zurecht schroff abgewiesen und ging. Ich blieb sitzen. Welche "Enten" waren nicht schon durch die Weltpresse und andere Medien gegeistert !! Ich dachte überhaupt nicht weiter über diesen vermeintlich üblen Scherz nach. Ich hielt die Möglichkeit nicht nur für ausgeschlossen, sie WAR ausgeschlossen ! Die Pizza kam. Müde vom Skiunterricht ließ ich den Tag Revue passieren, während ich das Besteck in die Hand nahm.

Er war anstrengend gewesen, so anstrengend,dass ich mir in der Mittagspause mehrere Capupucini gegönnt hatte.Ich hatte mich in das Hauscafe gesetzt, das heiße Getränk geschlürft und - so entsann ich mich jetzt vor dem ersten Pizzabissen - zu meiner Überraschung und Freude gleichermaßen wahrgenommen, dass anstelle der üblichen italienischen Schnulzen aus dem Radio BEATLES-Songs... elektrisiert knalle ich das Pizza-Besteck auf den Tisch.Ich springe auf, als sei ein Feuer ausgebrochen, und stürze an die Bar, stehe keines Wortes mächtig dem verdutzten Barkeeper gegenüber. Ich höre "Ticket to ride", starre auf das Gerät. Nein ! Es läuft keine Cassette ! Das Radio spielt ! Ich wage die Frage zu formulieren: "Lorenzo, hast Du heute Nachrichten gehört ?" "Ja." "Ist... ich höre heute so viele Beatles-Songs !" "Gestern nacht ist John Lennon ermordet worden." "Nein !!!" schreie ich ihn an, rase in die Küche; das dortige Personal versteht nur Italienisch. Ich kleide meine Frage in zwei Worte: "John Lennon ?" "Si", sagt eine Köchin und gibt mir gestikulierend zu verstehen, dass er erschossen worden sei. Unfassbar, unbegreiflich !

Ich stürze aus der Küche, renne nach draußen und dabei einige Schüler um, atme schwer in den kalten Winterabend, versuche mich zu beruhigen - wie ? - , sortiere Gedanken, sehe in der Zeitspanne eines Wimpernschlags John im Kaiserkeller, im Star Club, in der Gruga-Halle Essen; der Herzschlag schmerzt, der Magen verkrampft sich, ich setze mich; dann schießen mir Tränen aus den Augen. Ich versuche mir einzureden, dass ich all das nicht real erlebe, sondern träume. Später gehe ich auf mein Zimmer, heule, schluchze, wimmere bis zum nächsten Morgen. Die nächsten Tage des Skikurses sind furchtbar.



"Mit John Lennon haben wir einen der größten Komponisten und Poeten
unseres Jahrhunderts verloren," so Leonard Bernstein. (...)

Noch Wochen, ja - Monate später kann ich's nicht fassen.






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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#5 von Klaus Pfahl , 22.05.2011 17:41

Welch aufregende Geschichte. Neugierig wie ich bin, habe ich gleich etwas gegoogelt und folgende Seite gefunden:
http://www.derwesten.de/staedte/reckling...-id3570664.html

Soviel Liebe zu einer Jahrhundert-Band ist einfach bewundernswert. Ich hatte von den Beatles einmal ein Notenbuch aller Lieder zur Hand. Die Harmonien waren jedenfalls auf dem Klavier schwer nachzuspielen. Die wechselten von einer Dur in die andere Moll.
Klasse!!


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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#6 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 22.05.2011 17:53

Ach Gott ! Das is' ja gaaaaa nix ! Du musst meinen NAMEN googeln !!! ---> Rockopa / Beatpapst...


Eilig ! Bremen-Wahl-Prognose !



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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#7 von Laura , 22.05.2011 19:32

Ich höre alles gerne, wenn es nur melodisch klinkt. Was ich überhaupt nicht ausstehen kann ist "heavy metal", eine Stilrichtung der Rockmusik, deren Ursprünge im Hard Rock und der Punkmusik der 1970er liegt.
Was ich sehr gerne höre ist eine Musikrichtung wie im folgenden Link:

http://www.youtube.com/watch?v=6IfSRb1lsJQ&feature=related

Man achte auf die schönen Aufnahmen vom Hubble-Teleskop


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#8 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 08.06.2011 17:20

Kinks, Who, (Small) Faces, Move, Pretty Things, Animals, Pink Floyd, Led Zeppelin, Traffic, Yardbirds, Moody Blues, Beach Boys, Sonny & Cher, David & Jonathan, Peter & Gordon, Simon & Garfunkel, Doors, Grateful Dead, Sly and The Family Stone, Joe Cocker, John Denver, Rod Stewart, Turtles, Dave Clark Five, Hollies, Searchers, Ivy League, Flower Pot Men, Remo Four, The Everly Brothers, The Walker Brothers, Vanity Fair, Runrig, Stones, Swingin' Blue Jeans, Bob Dylan, Neil Diamond, Scott Mc Kenzie, Byrds, Mersey Beats, Easy Beats, Supertramp, Dave Dee, Dozy, Bicky, Mick and Tich, Gerry and The Pacemakers, Wayne Fontana and The Mindbenders, Tremeloes, The Brothers Four, The Sandpipers, Buddy Holly, Bill Haley, Elvis, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry, Roy Orbison, The Travelin' Wilburys, Les Paul, Johnny Cash, The Shirelles, The Drifters, The Shadows, The Ventures, The Spotnicks und hundert mehr - außer naturlich den B-E-A-T-L-E-S sowieso !!!

Und hier ist noch einer für GERMANICUS: ---> HEINO !!!




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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#9 von Laura , 08.06.2011 17:47

Zitat
Und hier ist noch einer für GERMANICUS: ---> HEINO !!!



Hahaaaa - oder Amanda Lear, vielleicht braucht er die Peitsche.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens.

 
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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#10 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 18.06.2011 11:00

Moin allerseits und hello, Beatles-Fans !

Paul Mc. Cartney, Ex-Beatle, der die Welt mit vielen Songs für die Ewigkeit erfreute ("Yesterday", "Hey Jude", "Let it be" and many more), der die Rock- und Pop-Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts entscheidend mitprägte, honoured by Her Majesty the Queen in 1965 with the MBE (Member of British Empire), der immer noch auf Welt-Tourneen geht (Wieder einmal sah ich ihn in der Lanxess-Arena in Kölle im Dezember 2009), wird heute, am 18. Juni 2011, 69 Jahre alt !!!

Meine Bücher-Regale ächzen unter der Last der Beatles-Bücher, vornehmlich Biografien...

Eines sollte nicht unerwähnt bleiben:
Im Jahre 1977 brach er einen mutmaßlichen Ewigkeits-Rekord !
Mit seiner Ballade (mit seiner Band, den "Wings") über die Südspitze der südschottischen Halbinsel Kintyre, MULL OF KINTYRE, brach er den seit 1952 (!!!) gehaltenen "Weltrekord" von Bing Crosby ("White Christmas") für die meistverkaufte Platte der Welt !


Dear Paul, you living legend, I'm looking forward to many more masterpieces and - above all - MANY HAPPY RETURNS !!!



Gruß - Peter


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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#11 von Klaus Pfahl , 18.06.2011 12:44

Den Paul Mc. Cartney höre ich mir stets gerne an. Vor allen Dingen hat es mir sein "song" "Mull Of Kintyre" angetan.

http://www.youtube.com/watch?v=K5626WzsfMw


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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zuletzt bearbeitet 18.06.2011 | Top

RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#12 von peddor, der Rüstersieler ( gelöscht ) , 18.06.2011 15:08

Zitat von Blitz
Den Paul Mc. Cartney höre ich mir stets gerne an. Vor allen Dingen hat es mir sein "song" "Mull Of Kintyre" angetan.

http://www.youtube.com/watch?v=K5626WzsfMw



Deshalb ja meine ständigen Wallfahrten dorthin, wann immer wir in Schottland sind.

MULL OF KINTYRE ist einer meiner allerschönsten Songs, die ich überhaupt kenne !
Im August (ein Monat Highlands) werde ich / werden wir wieder dorthin fahren (für zwei Tage).


Gruß - Peter


PS: Am 7.7. feiert RINGO seinen Geburtstag - mit einem Konzert in Hamburg !!!


"Nichts ist schwieriger im Leben,
und nichts erfordert mehr Charakter,
als im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu stehen
und laut zu sagen: 'NEIN !' "

(Kurt Tucholsky)

peddor, der Rüstersieler

RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#13 von Klaus Pfahl , 18.06.2011 17:21

Wen es interessiert, Hier der Songtext auf Englisch und Deutsch:

Mull Of Kintyre
Mull of Kintyre
Oh mist rolling in from the sea
My desire is always to be here
Oh Mull of Kintyre

Far have I travelled and much have I seen
Dark distant mountains with valleys of green
Past painted deserts the sunsets on fire
As he carries me home to the Mull of Kintyre

Mull of Kintyre ...

Sweep through the heather like deer in the glen
Carry me back to the days I knew then
Nights when we sang like a heavenly choir
Of the life and the times of the Mull of Kintyre

Mull of Kintyre ...

Smiles in the sunshine and tears in the rain
Still take me back where my memories remain
Flickering embers grow higher and higher
As they carry me back to the Mull of Kintyre

Mull of Kintyre ...
Mull of Kintyre ...


Kap von Kintyre
Oh Nebel strömt von der See herein
Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein
Oh Kap von Kintyre
Weit bin ich gereist und viel habe ich gesehen
Dunkle, ferne Berge mit grünen Tälern
Von der Vergangenheit gezeichnete Wüsten, der Sonnenuntergang steht in Flammen
Und er trägt mich nach Hause zu
Kap von Kintyre
Oh Nebel strömt von der See herein
Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein
Oh Kap von Kintyre
Rauschen durch das Heidekraut wie Rehe im Tal
Tragen mich zurück zu den Tagen, die ich damals kannte
Nächte, als wir sangen wie ein himmlischer Chor
Von dem Leben und den Zeiten
Kap von Kintyre
Oh Nebel strömt von der See herein
Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein
Oh Kap von Kintyre
Lächeln im Sonnenschein und Tränen Im Regen
Bringen mich immer noch zurück, wo meine Erinnerungen verweilen
Flackernde Glut wird höher und höher
Während sie mich zum zurück tragen
Kap von Kintyre
Oh Nebel strömt von der See herein
Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein
Oh Kap von Kintyre
Kap von Kintyre
Oh Nebel strömt von der See herein
Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein
Oh Kap von Kintyre


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#14 von Gast ( Gast ) , 18.06.2011 17:25

Gast

RE: Welche Bands und Interpreten sind unvergessen

#15 von Klaus Pfahl , 18.06.2011 18:12

Leider hat die GEMA dieses Video für Deutschland nicht freigegeben.

Hier eine andere Version:

http://www.youtube.com/watch?v=iXRmJyIyJbM


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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