Die andere Art, ein Kind zu bekommen

#1 von Klaus Pfahl , 02.05.2011 22:41

Wenn nach vielen verzweifelten und fehlgeschlagenen Versuchen, ein Kind zu bekommen, der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, entscheiden sich viele Familien für die Adoption. Bilder von überfüllten Waisenhäusern, Berichte von chaotischen Zuständen und traumatisierten Kindern, wer denkt nicht daran irgend wie zu helfen?
Auslandsadoptionen sind schon seit vielen Jahren möglich, doch so richtig in "Mode" gekommen ist das adoptieren von Kindern aus fernen Ländern erst, seit viele Prominente es vor machen. Wie wichtig eine solche Entscheidung aber ist, muss den künftigen Eltern bewusst sein, denn es geht nicht um einen Wertgegenstand, sondern um ein menschliches Wesen, das Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit, sein ganzes Leben lang braucht.
Was haltet Ihr davon?


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Die andere Art, ein Kind zu bekommen

#2 von Laura , 03.05.2011 12:29

Ich würde niemals ein Baby mit einer anderen Hautfarbe adoptieren. Vor einigen Monaten habe ich einen Bericht über eine weiße Frau mit einem dunkelhäutigen Kind (adoptiert oder nicht, keine Ahnung mehr, sie alleinstehend) gesehen, in dem es darum ging, daß der Sohn mit 13 Jahren Rassismus in seiner übelsten Form ertragen musste. In Deutschland gibt es genügend Kinder, die auf ein intaktes Zuhause warten.


Heute ist der 1. Tag von dem Rest meines Lebens

 
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RE: Die andere Art, ein Kind zu bekommen

#3 von Kata , 05.05.2011 19:08

Zitat von Laura
Ich würde niemals ein Baby mit einer anderen Hautfarbe adoptieren. Vor einigen Monaten habe ich einen Bericht über eine weiße Frau mit einem dunkelhäutigen Kind (adoptiert oder nicht, keine Ahnung mehr, sie alleinstehend) gesehen, in dem es darum ging, daß der Sohn mit 13 Jahren Rassismus in seiner übelsten Form ertragen musste. In Deutschland gibt es genügend Kinder, die auf ein intaktes Zuhause warten.



Diesen Bericht halte ich jetzt mal ungesehen für eine sehr heftige Übertreibung.
Davon abgesehen würde ich aber auch kein Kind adoptieren, das einer anderen Kultur entstammt - vermute ich mal, obwohl man sich die Verzweiflung aufgrund ungewollter Kinderlosigkeit wohl nicht wirklich vorstellen kann, wenn man das nicht selbst durchmachen musste. Was bei mir glücklicherweise nicht der Fall war.
Es gibt übrigens nicht sehr viele Kinder, die in Deutschland zur Adoption freigegeben werden. Die Nachfrage ist hier weit höher als das Angebot - deswegen weichen ja so viele Kinderwillige ins Ausland aus.
In Deutschland sind die Zeiten überfüllter Waisenhäuser vorbei.

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RE: Die andere Art, ein Kind zu bekommen

#4 von Laura , 05.05.2011 19:53

Zitat von Kata

Diesen Bericht halte ich jetzt mal ungesehen für eine sehr heftige Übertreibung.
Davon abgesehen würde ich aber auch kein Kind adoptieren, das einer anderen Kultur entstammt - vermute ich mal, obwohl man sich die Verzweiflung aufgrund ungewollter Kinderlosigkeit wohl nicht wirklich vorstellen kann, wenn man das nicht selbst durchmachen musste. Was bei mir glücklicherweise nicht der Fall war.
Es gibt übrigens nicht sehr viele Kinder, die in Deutschland zur Adoption freigegeben werden. Die Nachfrage ist hier weit höher als das Angebot - deswegen weichen ja so viele Kinderwillige ins Ausland aus.
In Deutschland sind die Zeiten überfüllter Waisenhäuser vorbei.



Mir ging es hierbei um Rassismus. Gegen eine Adoption aus einem anderen Kulturkreis ist nichts einzuwenden, sofern die Hautfarbe stimmt. Gerade auf dem Lande wird Frau oft schief angesehen, wenn sie ein andersfarbiges Kind hat.


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RE: Die andere Art, ein Kind zu bekommen

#5 von Kata , 05.05.2011 20:03

Zitat von Laura


Mir ging es hierbei um Rassismus. Gegen eine Adoption aus einem anderen Kulturkreis ist nichts einzuwenden, sofern die Hautfarbe stimmt. Gerade auf dem Lande wird Frau oft schief angesehen, wenn sie ein andersfarbiges Kind hat.



Mir ist schon klar, dass es hierbei um Rassismus gehen sollte. Und gerade deswegen halte ich den Bericht ja für übertrieben.

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