Kampf gegen Genitalverstümmelung

#1 von Klaus Pfahl , 10.02.2011 12:22

In Deutschland leben etwa 20.000 genitalverstümmelte Frauen, weiteren 5000 droht dasselbe Schicksal. Nun wächst auch in Afrika der Widerstand gegen die blutige Tradition.
Alle zehn Sekunden wird weltweit ein Mädchen an seinen Genitalien verstümmelt. Großmütter, Tanten, Hebammen oder Medizinmänner greifen zu schartigen Messern, Rasierklingen oder Dosendeckeln und entledigen die Wehrlosen ihrer äußeren Geschlechtsmerkmale. Kurz nach der Geburt oder im Teenageralter, manchmal während einer Schwangerschaft.........................

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...,744488,00.html


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honoré de Balzac

 
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RE: Kampf gegen Genitalverstümmelung

#2 von Kata , 12.02.2011 09:48

Es wird nicht überraschen, dass ich diese Verstümmelung nicht für gut befinde. Ich will es auch vor allem hier in D nicht haben, aber vor allem deswegen nicht, weil ich nicht möchte, dass sich hier so eine Einstellung einbürgern darf. Ich habe schon mit anderen Sitten, Gebräuchen und Moralvorstellungen, sie sich hier eingeschlichen haben und sich immer breiter machen, genügend Probleme.
Ich habe auch eine Tochter und die Vorstellung, einem Mädchen so etwas anzutun, ist einfach grauenhaft - umso glücklicher bin ich, dass sie in einem Land lebt, in dem sie frei ist, gleichberechtigt. So soll das auch bleiben.

Geht man von dem Artikel aus, betrifft es in D nur einen ganz kleinen Prozentsatz von Einwanderern, die dieser Prozedur eine beondere Bedeutung beimessen. Unter dem Aspekt gesehen, kann es mir ziemlich gleichgültig sein, sollte sich eine erwachsene Frau dazu entschließen, diesen Eingriff vornehmen zu lassen.

Eine andere Sache ist es, wenn man so etwas Kindern antut. Hier würde ich persönlich mit sehr rigiden Strafen drohen, weil ich, entgegen der Argumentation, wie sie im Artikel vorgebracht wird, diese als das überzeugendste Mittel ansehe.

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RE: Kampf gegen Genitalverstümmelung

#3 von Alter Friese ( gelöscht ) , 12.02.2011 18:17

Auch mir ist es unverständlich, wie man jungen Mädcher derartige Verstümmelungen aufbürdet. In Deutschland leben geschätzt 30.000 Betroffene die Druck aus ihrer afrikanischen Heimat bekommen. Verschiedene Völker praktizieren Beschneidungen aus unterschiedlichen Gründen. Manche glauben, dass Kinder bisexual geboren werden und sie erst durch die Beschneidung zeugungsfähig würden: Den Jungen wird die in ihrer Vorstellung als Schamlippen gedachte Vorhaut entfernt, den Mädchen die als männlich definierte Klitoris oder Teile davon. Wer nicht beschnitten ist, findet keinen Ehepartner.


Lever dood as Slav

Alter Friese

RE: Kampf gegen Genitalverstümmelung

#4 von Klaus Pfahl , 21.08.2013 22:47

Alleine deswegen bin ich dafür,dass die Moslembrüder in die Wüste geschickt werden. Wärend Mursis Regenschaft wurde die bisher in Ägypten verbotene Genitalverstümmelung de facto wieder freigegeben.

http://freie.welt.de/2013/02/06/seit-mur...ypten-nimmt-zu/


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