RE: Nordkorea droht mit «unbegrenztem Militärschlag»

#1 von Klaus Pfahl , 12.06.2010 12:31

Zitat
Nordkorea droht mit «unbegrenztem Militärschlag»


Kriegerische Töne: Im Konflikt mit Südkorea hat das kommunistische Nordkorea mit Militärschlägen gegen südkoreanische Propaganda-Anlagen an der Grenze gedroht. Selbst die südkoreanische Hauptstadt Seoul könne in ein «Flammenmeer» verwandelt werden. Diesen Artikel weiter lesen



Mit der am Samstag von den Staatsmedien veröffentlichten Erklärung des Führungsstabs der nordkoreanischen Volksarmee verschärft das Land seine Warnungen an Südkorea vor einer Wiederaufnahme von propagandistischen Lautsprecher-Durchsagen. Bereits im Mai hatte das Land mit der Zerstörung der südkoreanischen Lautsprecher gedroht. Den Plan hatte Südkorea als Teil von Strafmaßnahmen gegen das Nachbarland wegen der Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffe angekündigt. Zuletzt hatte Südkoreas Militär deshalb an der Grenze elf Lautsprecheranlagen wieder installiert, die vor sechs Jahren im Zuge damaliger Annäherungsbemühungen abgebaut worden waren. Der Plan wurde bisher aber nicht umgesetzt.

Die Volksarmee werde «einen unbegrenzten Militärschlag ausführen, um die Mittel der Gruppe für die psychologische Kriegsführung gegen die Volksrepublik (Nordkorea) in allen Gebieten entlang der Front in die Luft zu jagen», heißt es in der Erklärung aus Pjöngjang. Die Regierung in Seoul wurde erneut als «Gruppe von Verrätern» beschimpft. Sie solle sich vor Augen führen, dass die «militärische Vergeltung» ein Schlag sei, der selbst Seoul in ein «Flammenmeer» verwandeln könne. Diese Metapher hat Nordkorea in der Vergangenheit wiederholt in seinen Drohgebärden gegenüber Südkorea benutzt.

Nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte waren am Samstag zunächst keine ungewöhnlichen Aktivitäten der nordkoreanischen Volksarmee an der militärischen Pufferzone zwischen beiden Staaten zu beobachten. Die Grenzeinheiten seien jedoch angewiesen worden, die Überwachung zu verstärken, wurde ein Mitglied des Generalstabs von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.

Die südkoreanische Armee und die im Süden der koreanischen Halbinsel stationierten US-Streitkräfte wurden angesichts der Spannungen bereits Ende Mai in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Seoul macht Nordkorea für den Untergang der Korvette «Cheonan» am 26. März im Gelben Meer verantwortlich. Ein Expertenteam war zu dem Schluss gekommen, dass das Schiff bei einem nordkoreanischen Torpedo- Angriff versenkt wurde. Nordkorea bestreitet die Vorwürfe und droht im Fall von Strafaktionen mit Krieg.

Am Freitag hatte Nordkorea mit «gnadenlosen» Maßnahmen wegen Südkoreas Einschaltung des Weltsicherheitsrats gedroht. Das höchste Weltgremium will sich in den kommenden Tagen mit dem Fall des versenkten Kriegsschiffes befassen.

http://de.news.yahoo.com/26/20100612/tpl...il-a70ba75.html


Zitat
Die dürften ja Atomwaffen haben, ich denke, wenn einer anfängt haben auch die anderen keine Hemmungen mehr.



Diesem perversen Kim Jong-II, der sein Volk verhungern läßt, sind die Tage gezählt. Das System wird wie der Ostblock vor 20 Jahren wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Gruß
Blitz


Die Erinnerungen verschönern das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

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Klaus Pfahl
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RE: Nordkorea droht mit «unbegrenztem Militärschlag»

#2 von Kreuzritter , 12.06.2010 14:25

Zitat von Blitz
Diesem perversen Kim Jong-II, der sein Volk verhungern läßt, sind die Tage gezählt. Das System wird wie der Ostblock vor 20 Jahren wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Gruß
Blitz



Keine Frage. Die Frage ist nur, ob er sein Ende in einem Blutbad zelebriert, oder
obe die Transition, wie eben vor 20 Jahren, halbwegs friedlich über die Bühne geht.

Und da melde ich schlimme Bedenken an...


Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

 
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RE: Nordkorea droht mit «unbegrenztem Militärschlag»

#3 von Klaus Pfahl , 12.06.2010 15:28

Zitat von Kreuzritter

Zitat von Blitz
Diesem perversen Kim Jong-II, der sein Volk verhungern läßt, sind die Tage gezählt. Das System wird wie der Ostblock vor 20 Jahren wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Gruß
Blitz



Keine Frage. Die Frage ist nur, ob er sein Ende in einem Blutbad zelebriert, oder
obe die Transition, wie eben vor 20 Jahren, halbwegs friedlich über die Bühne geht.

Und da melde ich schlimme Bedenken an...




Daß er dem System mit einem Blutbad ein Ende bereiten wird, kann nicht ausgeschlossen werden. Höchstwahrscheinlich wird die nordkoreanische Nomenklatura einen Kopf kürzer gemacht werden. Wie sein großes Vorbild China sollen auch in Nordkorea die Preise für Grundnahrungsmittel freigegeben werden. Mit diesem Schritt will die Führungsmannschaft in Pjöngjang so etwas ähnliches wie Marktwirtschaft einführen. Offiziell gibt es dafür in dem völlig isolierten Staat keine Bestätigung, aber die diplomatische Gerüchteküche brodelt. Irgendetwas läuft da, aber noch weiß niemand genau was.

Wenn der Reis teurer wird ist das System am Ende.

Gruß
Blitz


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